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Sie sind InhaberIn oder Verantwortliche/r einer Firma? Und Sie machen sich Gedanken über die Infiltration der Scientology? Ihre Mitarbeiter haben sich verändert? Oder es werden plötzlich neue 'Techniken' eingeführt ? Hier erhalten Sie Antwort.
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Lassen Sie Ihre Geschäftspartner dieses Schreiben unterzeichnen:
Lassen Sie Ihre Mitarbeiter dieses Schreiben unterzeichnen:
Als Arbeitnehmer können Sie dies Unterzeichnen lassen:
Ändern Sie diese Beispiele nach Ihrem Belieben und dem in Ihrem Gebiet geltendem Recht. |
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Ihre Firma ist interessant für Scientology. Jede Firma ist heute in Gefahr,
Opfer der Wirtschaftssekte Scientology zu werden. Meist wird ein solcher Prozess
lange nicht bemerkt, bis es dann zu spät ist. In ihrem Kader oder ihre
Mitarbeiter sind Scientologen. Wie sollen Sie sich verhalten ?
Scientologen sind Menschen mit Rechten und Pflichten. Durch den Arbeitsvertrag mit Ihnen, sind ihre Mitarbeiter an dessen Erfüllung gebunden. Durch den Vertrag mit Scientology brechen scientologische Mitarbeiter oftmals Arbeitsver- träge, ohne, dass es ihnen bewusst ist. Die meisten Scientologen handeln aus dem Gefühl heraus, etwas für eine gute Sache zu tun. Sie versuchen also andere dazu zu bringen bei Scientology mitzumachen oder Kurse und Bücher zu verkau- fen. Sie handeln nach der 'Technologie' von L. Ron Hubbard. Scientologen leben nach dem Scientologen-Kodex, eine Liste von Bekenntnissen und übereinkommen.. Als Scientologe verpflichtet er sich diesem Kodex der Scientology zum Wohle aller:
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Scientologen wollen selber auf ihren Erleuchtungsstufen weiterkommen. Dazu
benötigen sie Geld. Viel Geld. So ist es nicht verwunderlich, wenn
Geschäftsinhaber die Aktiva einer Firma belasten um Kurse und geistige Beratung
zu kaufen. Sind Sie selber zum Scientologen geworden, wird ihnen die Scientology
wichtiger als Ihre Firma. Als Scientologe stehen sie unter dem Befehl (das ist
kein Schreibfehler) der Scientology.
Die Scientology hat ihren eigenen Staat im Staate und misst nach anderen Kriterien. Alles wird darauf ausgerichtet, so schnell als möglich die ganze Wirtschaft zu kontrollieren. Einzelne Firmen sind uninteressant und werden auch geopfert. So ist es denn auch nicht verwunderlich, dass manche scientologisch geführte Firma in kürzester Zeit zahlungsunfähig wurde und Konkurs anmelden musste. |
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Interview
Eberhard Kleinman über Unterwanderung durch Scientology in der Wirtschaft, ihr Vorgehen gegen Kritiker und Verletzungen des geltenden Rechts MISSIONAR: Scientology strebt nach Einschätzung vieler Kritiker nach Geld und
Macht. Inwieweit ist da die Wirtschaft interessant ?
EBERHARD KLEINMANN: Zunächst möchte ich sagen: Scientology ist keine Religion, keine Weltanschauungsgemeinschaft, keine Glaubensgemeinschaft, sondern ein komplexer, multinationaler Konzern zur Vermarktung der Urheberrechtsinteressen von L. Ron Hubbard mit dem Ziel, sehr teure Selbsterkennungskurse zu machen, die die Persönlichkeit verändern, die Realitätsferne erzeugen und die einen riesigen Motivationsschub einer enormen Expansion verursachen mit sehr beden- klichen Geschäftsmethoden und die auch die Ideologie und das Gedankengut haben, den Gegner auszumerzen, auszuhe- beln und praktisch beiseite zu drängen. Warum Wirtschaft? Weil dort Geld gemacht werden kann und das wird mit den getarnten Methoden gemacht, dass Leute in die Branchen eingeschleust und implementiert werden, dass jemand einge- pflanzt wird, der dann Entscheidungen zugunsten der Scientology trifft. MISSIONAR: Wie wird das gemacht ? KLEINMANN: Es gibt vier verschiedene Angriffsflächen, vier verschiedene Strategien, die die Scientologen anwenden, um zu Geld und Macht zu kommen. Die erste Strategie ist die, dass Geschäftsbeziehungen zu großen Firmen durch Sciento- logy-Beratungsfirmen aufgebaut werden, wo der Vertragspartner überhaupt nichts weiß. Das zweite ist, dass Firmen intern unterwandert werden. Das dritte sind 400-500 Firmen, die unterwandert sind oder die in der Hand von Scientologen sind, und die vierte Ebene ist der Angriff auf Firmenvermögen, also auf Erbschaften zum Beispiel. Der beliebteste Weg ist, Unternehmer im mittleren Management anzusprechen mit einer Management-Analyse mit Stärken und Schwächen der Unternehmensführung. Ein Unternehmen ist nie so gut, dass es nicht noch besser werden könnte. Dann wird eine Management-Analyse vorgeschlagen für Optimierung, Motivation, Mitarbeiterführung, optimales Arbeiten usw. Man will dann die Stärken und Schwächen erkennen. Dann wird dem Unternehmen die Management-Technologie beigebracht, es werden alle Leute nach Scientology-Manier geschult, und die Schulungen sind sehr teuer. Damit wird ein Unternehmen ausgepreßt. MISSIONAR: Scientology siedelt sich da an, wo auch das Geld ist. Wo sind die
Schwerpunkte in Deutschland ? MISSIONAR: Wie kann man das regional einstufen ? MISSIONAR: Wie kommen Sie auf die Zahl ? MISSIONAR: Gibt es seriöse Schätzungen, wieviele Unternehmen von Scientology
betroffen sind ? MISSIONAR: Welche Auswirkungen hat eine Unterwanderung durch Scientology auf
die Belegschaft ? MISSIONAR: Wer sind die Gewinner ? MISSIONAR: Was passiert mit jemandem, der an der Sache zweifelt ?
MISSIONAR: Man hört öfters von "Ethik-Officiers". Was machen die genau ?
MISSIONAR: Scientology unterwandert gerne "sehr gut arbeitende" Unternehmen.
Wie sieht es nach der Unterwanderung aus ? MISSIONAR Was ist mit dem Mittelstand ? MISSIONAR: Es gibt eine Dachorganisation, die WISE. Was hat sie für eine
Funktion? MISSIONAR: Das heißt, jedes Unternehmen, das diese Techniken anwendet, ist
Mitglied der WISE ? MISSIONAR: Was verlangt die WISE von solch einem Mitgliedsunternehmen
?
MISSIONAR: Für die LRH-Technologie ? MISSIONAR: Was kosten die Lizenzen MISSIONAR: Wie kann man sich als Unternehmer vor dem Einfluß von Scientology
schützen ? MISSIONAR: Verstößt Scientology gegen Gesetze ? MISSIONAR: Wie kann man sich davor schützen ? Eberhard Kleinmann, 53, ist Vorsitzender des Vorstandes der bundesweit tätigen Aktion Bildungsinformation e.V. (ABI), die seit etwa 20 Jahren über Scientology aufklärt, gegen sie prozessiert und ein umfrangreiches Archiv über sie besitzt. Kurzinfo:Interne Verwaltungsanordnung ED 1040: © 1996 by Gerhard Wahle |
(Aus dem schweizerischen Beobacher vom 26.5.1995) Scientologen dominieren Firmen in den Sektoren EDV, Werbung, Personalberatung, Immobilien. Erstmals veröffentlicht der Beobachter eine Zusammenstellung der Unternehmen in der Schweiz, die von aktiven Scientologen geleitet werden. Die Anhänger Hubbards in Wirtschaftlichen Kaderpositionen sind im WISE (World Institute of Scientology Enterprises) organi- siert. Die zentrale WISE-Führung in Los Angeles setzt sich gemäss einer geheimen Direktive vom 5. Mai 1986 «die übernahme der Wirtschaft auf der ganzen Welt durch Scientology» zum Ziel. WISE-Firmen liefern 6 bis 15 Prozent ihres Bruttoumsatzes als Lizenzgebühr an die Zentrale in den USA ab. Wir unterstellen den von Scientologen geführten Firmen keineswegs die gleiche Personalführung wie der UpTrend. Doch Transparenz über den politisch-ideologischen Hintergrund einer Firma ist in der freien Marktwirtschaft für potentielle Stellenbewerber und Geschäftspartner von grosser Bedeutung. Bei Scientology ist das öffentliche Interesse auch dadurch gegeben, als die Hauptabsicht von WISE Schweiz darin besteht, «die administrative Technologie von L. Ron Hubbard in vollen Gebrauch in jedes Unternehmen der Welt zu bringen» (Activity - Magazin für aktive Schweizer Scientologen, Nr.8/90). Diese Einflussnahme erfolgt teils verdeckt, wie die Scientology-Kritiker Renate Hartwig (Scientology - die Zeitbombe ,in der Wirtschaft) und Liane von Billerbeckl Frank Nordhausen (Der Sektenkonzern - Scientology auf dem Vormarsch) in ihren Büchern an vielen Beispielen nachweisen. Alle erwähnten Firmenkader figurieren auf einer internen WISE-Mitgliederliste (1992) und / oder auf der 'Patron'-Liste 1994 der Scientology-Zeitschrift "lmpact". 'Patron' wird nur, wer mindestens 40'000 Dollar in die Scientology-Kriegskasse ("War chest") spendet. Diese dient dazu, Kritiker und 'Feinde' von Scientology zu bekämpfen. Vor der Publikation hat der Beobachter die genannten Personen gefragt, ob die WISE- oder 'Patron'-Mitgliedschaft zutreffe und ob ihre Zugehörigkeit zu Scientology einen Einfluss auf Personalführung und Firmentätigkeit ausübe. 20 von 57 Firmen haben auch nach zweimaliger Aufforderung die Fragen nicht beantwortet. Andere wichen aus, wie etwa WISE-Schweiz-Chef Reto Gfeller (Minibit AG). Er und sein Mitverwaltungsrat seien beide schon WISE-Mitglied gewesen (gegenwärtig nicht mehr - was sich wieder ändern kann)». Manche stritten jegliche Verbindung zu Scientology schlicht ab, wie etwa Romano Garatti (U-Man Consulenze e Servizi SA). Bloss: Das Handelsregister verrät den wahren Zweck der Tessiner Firma: 'Verbreitung der Technologie von U-Man International'; U-Man International aber ist eine bekannte WISE-Lizenz-firma mit Filialen in aller Welt. Die Gesamtzahl der scientologischen Firmen in der Schweiz - inklusive jener, die nicht im Handelsregister eingetragen und nicht von WISE-Mitgliedern oder 'Patrons' geleitet werden - beläuft sich nach Angaben von Scientology-Pressesprecher Jürg Stettler auf rund 220. Stettler selbst plädiert gegenüber dem Beobachter für Offenheit: «L. Ron Hubbard selbst hat ja gesagt: 'Seid aktiv in der Gesellschaft und bekennt euch dazu'. Die Liste ist nicht komplett, da einige der genannten Personen nach Art. 28 des schweizerischen ZGB mit Klage gedroht haben. Sie wird jedoch in kürze auf einem ausländischen Server und nicht unter meinem Namen wieder vollständig erreichbar sein. Zur Erinnerung: die Liste wurde in einer Schweizer Zeitschrift veröffentlicht.
Die komplette Liste der Namen wird bald auf einem fremdländischen Server zu finden sein.Firmenpleiten unter scientologischer Führung
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