- Scientology Kirche München
- Scientologie en Allemagne
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- Scientologie
en France
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- Urteil: Celebrity Center Scientology Kirche München
- e.V.
behält
Rechtsfähigkeit als eingetragener
-
- VereinBayerischer Verwaltungsgerichtshof
- 2.11.2005
- Pressemitteilung: http://www.vgh.bayern
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- Der Verein Celebrity Center Scientology Kirche München e. V. darf den
Zusatz „e.V.“ behalten.
Dies hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) in einem heute
verkündeten Urteil festgestellt.
-
- Die Landeshauptstadt München hatte dem eingetragenen Verein die
Rechtsfähigkeit entzogen, weil er entgegen seiner Satzung keine
ideellen
Ziele verfolge, sondern in Wirklichkeit einen wirtschaftlichen
Geschäftsbetrieb unterhalte. Dies ergebe sich im Wesentlichen daraus,
dass die Mitglieder zum Teil erhebliche Geldmittel für Leistungen des
Vereins aufwenden müssten. Das Verwaltungsgericht München hat die gegen
den Entzug der Rechtsfähigkeit gerichtete Klage abgewiesen. Es hat
seine
Entscheidung darauf gestützt, dass die Satzung zwischen ordentlichen
und
fördernden Mitgliedern unterscheide und den fördernden Mitgliedern so
wenige Rechte einräume, dass diese dem Verein letztlich wie anonyme
Kunden gegenüberstünden. Der BayVGH hat der Berufung des Vereins
stattgegeben und den Bescheid der Landeshauptstadt München sowie das
Urteil des Verwaltungsgerichts München aufgehoben.
-
- Gegenstand des Berufungsverfahrens war allein die Frage, ob das
Celebrity Center weiterhin in der Rechtsform eines eingetragenen
Vereins
tätig sein kann, die grundsätzlich nur Organisationen mit ideeller
Zielsetzung vorbehalten ist. Nicht zu entscheiden war, ob der Verein
seine Tätigkeit überhaupt ausüben darf (kein Vereinsverbot), eine
Religionsgemeinschaft ist oder ein Gewerbe im Sinne des Gewerberechts
betreibt. Die maßgebliche Vorschrift des § 43 Abs. 2 BGB will die
Sicherheit im Rechtsverkehr, insbesondere den Gläubigerschutz
gewährleisten. Vereine mit wirtschaftlichen Zielsetzungen sind auf die
handelsrechtlichen Organisationsformen (z.B. GmbH, oHG, AG) verwiesen.
Im Zentrum der Auseinandersetzungen stand daher allein die Frage, ob
der
Verein entgegen seinem Satzungszweck – Verbreitung und Pflege der Lehre
von Scientology – als Unternehmer „auf dem Markt“ tätig ist. Der
Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat diese Frage verneint.
-
- Nach höchstrichterlicher Rechtsprechung liegt eine wirtschaftliche
Betätigung im Sinne des Vereinsrechts vor, wenn es sich um eine
planmäßige, auf Dauer angelegte und nach außen gerichtete, d.h. über
den
vereinsinternen Bereich hinausgehende eigenunternehmerische Tätigkeit
handelt. Auch wenn der Verein als Anbieter von Leistungen im
Wesentlichen nur gegenüber seinen Mitgliedern auftritt, ist
ausnahmsweise dann von einem wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb
auszugehen, wenn diese Produkte und Dienstleistungen üblicherweise von
anderen auf dem Markt angeboten werden, wie dies z.B. bei Buchclubs der
Fall ist. Nach der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 6.
November 1997, das sich mit einem vergleichbaren Fall einer
Scientology- Organisation zu beschäftigen hatte, besteht demgegenüber
kein wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb im Sinne des § 43 Abs. 2 BGB,
wenn der Verein “seinen Mitgliedern Leistungen anbietet, in denen sich
die Vereinsmitgliedschaft verwirklicht und die unabhängig von den
mitgliedschaftlichen Beziehungen nicht von anderen Anbietern erbracht
werden können“. Dabei ist es nicht entscheidungserheblich, dass das
einzelne Vereinsmitglied beachtliche finanzielle Aufwendungen für die
vom Verein angebotenen Leistungen erbringen muss.
-
- Nach diesen Grundsätzen ist der BayVGH – wie bereits der
Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg hinsichtlich einer anderen
Scientology-Organisation – zu dem Ergebnis gelangt, dass der Verein
Celebrity Center Scientology Kirche München e.V. keinen
wirtschaftlichen
Geschäftsbetrieb unterhält. Die von ihm gegenüber seinen Mitgliedern
angebotenen Leistungen, insbesondere das sog. Auditing und die
Ausbildung zum Auditor, die nach seinem unbestrittenen Vortrag einen
wesentlichen Teil seiner Tätigkeit ausmachen, sind zentraler Teil der
Lehre von Scientology und können deshalb nicht von anderen, wie z.B.
von
Aussteigern, in vergleichbarer Weise erbracht werden. Für die
Mitglieder
werden diese Leistungen von der gemeinsamen scientologischen
Überzeugung
– mag es sich um eine Religion handeln oder nicht – getragen, von der
sie nicht gelöst werden können, ohne ihren Wert für die einzelnen
Mitglieder zu verlieren.
-
- Der BayVGH teilt nicht die Auffassung des Verwaltungsgerichts, dass die
Fördermitglieder nicht zum vereinsinternen Bereich (Binnenmarkt)
zählen.
Denn auch für diese steht die Eigenart der Leistung und nicht die
Ausgestaltung der Mitgliedschaftsrechte im Vordergrund. Anhaltspunkte
dafür, dass der Verein derartige Leistungen in erheblichem Umfang auch
gegenüber Dritten erbringt, bestehen nicht. Aus alledem schließt der
BayVGH, dass der Verein Celebrity Center Scientology Kirche München
e.V.
sich nicht aus Gründen der Sicherheit des Rechtsverkehrs, insbesondere
des Gläubigerschutzes, auf handelsrechtliche Organisationsformen
verweisen lassen muss. Dabei haben – wie schon das
Bundesverwaltungsgericht hervorhob – Gefahren, die sich aus der
Mitgliedschaft für die einzelnen Mitglieder ergeben können
(einschließlich wirtschaftlicher Probleme), außer Betracht zu bleiben.
-
- Die Revision gegen das Urteil wurde nicht zugelassen. Die
Landeshauptstadt München und der Vertreter des öffentlichen Interesses
können dagegen Nichtzulassungsbeschwerde zum Bundesverwaltungsgericht
in
Leipzig erheben.
-
- (Bayer. Verwaltungsgerichtshof, Urteil vom 02.11.2005, Az. 4 B 99.
2582)
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- BayVGH-Urteil zu Scientology
-
- http://www.brennessel.com-
2.11.2005
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- Beckstein bedauert Entscheidung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs
zu Scientology:
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- "Urteil ändert nichts an Gesamtbewertung der
Scientology-Organisation als weltweit tätigem verfassungsfeindlichem
Wirtschaftskonzern"
-
- Innenminister Dr. Günther Beckstein bedauert das heutige Urteil des
Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs (BayVGH). Dieser hat in einer
Einzelfallentscheidung der Berufung des Vereins Celebrity Center
Scientology Kirche München e. V. gegen den Entzug des Status eines
eingetragenen Idealvereins (e. V.) stattgegeben. Beckstein : "Der Verein
ist nach unserer Auffassung ein Gewerbebetrieb und tritt auch als
solcher im Geschäftsverkehr auf.
-
- Wir werden die schriftliche Begründung des Urteils zusammen mit der
Landeshauptstadt München daher genauestens daraufhin überprüfen, warum
dieser Gewerbetrieb trotzdem in der Form eines eingetragenen
Idealvereins agieren können soll. Von dieser Prüfung hängt das weitere
Vorgehen gegen das Urteil ab.
-
- An der Gesamtbewertung der Scientology-Organisation als weltweit
tätigem
verfassungsfeindlichem Wirtschaftskonzern und an der Entschlossenheit
der Bayerischen Staatsregierung, ihren Kampf gegen diese Organisation
mit Nachdruck fortzusetzen, hat diese Einzelfallentscheidung nichts
geändert."
-
- Die Landeshauptstadt München hatte mit Bescheid vom 13.11.1995 dem
Celebrity Center Scientology Kirche München e. V. den Status eines
eingetragenen Idealvereins (e. V.) entzogen. Grund dafür war, dass die
Organisation Training zur Persönlichkeitsentwicklung auf gewerblicher
Basis verkauft.
-
- Das Verwaltungsgericht München hatte mit Urteil vom 02.06.1999 diese
Entscheidung der Stadt bestätigt. Der dagegen von dem Verein
eingelegten
Berufung hat der BayVGH mit Urteil vom 02.11.2005 stattgegeben.
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Quelle: Bayerisches Staatsministerium des Innern
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Le Celebrity Center
de l’Eglise de Scientologie de Munich, association déclarée, conserve la
capacité juridique d’association déclarée
-
- 2.11.2005 -
Communiqué de presse - Cour du Tribunal administratif de Bavière
-
- Traduction
par l'AVDS - Texte intégral
-
- L’association
Celebrity Center de l’Eglise de Scientologie de Munich est en droit de
conserver le sigle «e.V.» (association déclarée). Ainsi
en a décidé la Cour du
Tribunal administratif de Bavière (BayVGH) dans un jugement prononcé le
02.11.2005.
-
- La
ville de Munich avait retiré la capacité juridique à l’association déclarée,
parce que cette dernière, contrairement à ses statuts, ne poursuit aucun but relevant
d’un idéal, mais exerce en réalité une activité économique. Cette décision
s’appuyait sur le fait que les membres devaient payer parfois des sommes
considérables pour les prestations de l’association. Le tribunal administratif
de Munich avait rejeté la plainte de l'association contre le retrait de la
capacité juridique. Cette décision se fondait sur le fait que ses statuts
établissent une distinction entre membres actifs et membres cotisants et donnent
si peu de droits aux membres cotisants que ces derniers peuvent être considérés
comme des clients anonymes. La Cour
du Tribunal administratif de Bavière (BayVGH) a donné suite au pourvoi en appel
de l’association et levé la décision de la ville de Munich ainsi que le
jugement du tribunal administratif de Munich.
-
- L’objet
de la procédure d’appel portait uniquement
sur la question de savoir si le Celebrity Center peut poursuivre son activité
sous la forme juridique d’une association déclarée, réservée seulement aux
organisations dont le but relève d’un idéal. Il ne s’agissait pas de décider si
l’association peut poursuivre son activité (pas d’interdiction d'association),
est une communauté religieuse ou exerce un métier au sens du droit sur
l’industrie et l’artisanat. La prescription déterminante du § 43, al. 2 BGB vise
à assurer la sécurité des relations de droit, en particulier la protection des
créanciers. Les associations à but commercial doivent se référer aux formes
d’organisation du droit commercial (par ex. GmbH, OHG, AG). Il s’agissait
seulement de savoir si l’association, contrairement à l’objectif de ses statuts
– pratiquer et propager l’enseignement de la Scientologie -, était active
comme entrepreneur «sur le marché». La Cour du Tribunal administratif de
Bavière a donné une réponse négative à cette question.
-
- Selon
la jurisprudence de la Cour
suprême, il y a activité économique au sens du droit des associations lorsqu'il
s'agit d’une activité régulière, visant la durée et dirigée vers l’extérieur,
c’est-à-dire allant au-delà du domaine propre à l’association. Même si
l’association offre des prestations réservées pour l’essentiel seulement à ses
membres, il faut exceptionnellement partir du principe qu’il s’agit d’une
activité commerciale lorsque ces produits et prestations sont offerts de
manière habituelle par d’autres sur le marché, comme c’est le cas par exemple
pour les clubs de livres. D’après la décision du Tribunal administratif fédéral
du 6 novembre 1997, qui avait dû s’occuper d'un cas comparable concernant une
organisation de Scientologie, il n’y a pas activité économique au sens du § 43,
al.2 BGB lorsque l’association «offre à ses membres des prestations à
travers lesquelles se réalise l'appartenance à l’association et qui ne peuvent
pas être rendues par d’autres prestataires en dehors des relations
associatives». Que le membre doive verser des montants considérables pour
les prestations de l’association n’est pas considéré comme un élément
déterminant.
-
- Selon
ces principes, la Cour du
Tribunal administratif de Bavière – ainsi que la Cour du Tribunal administratif de
Baden-Württemberg l’avait déjà fait au sujet d’une autre organisation de
Scientologie – est parvenue à la conclusion que l’association Celebrity Center
de l’Eglise de Scientologie de Munich (association déclarée) n'exerçait pas une
activité économique. Les prestations que le Celebrity Center offre à ses
membres, en particulier l’audition et la formation d’auditeur, qui représentent
incontestablement l’essentiel de son activité, sont une partie centrale de
l’enseignement de la Scientologie et ne peuvent pas être fournies par d’autres, par ex. des dissidents, de
manière comparable. Pour les membres, ces prestations s’appuient sur la
conviction scientologique commune – qu’il s’agisse d’une religion ou non – et
ne peuvent en être dissociées sans perdre leur valeur.
-
- La Cour du Tribunal administratif de
Bavière ne partage pas l’avis du Tribunal administratif, selon lequel les
membres cotisants n’appartiendraient pas au domaine interne de l’association
(marché intérieur). Il n’existe pas d’indice que ces prestations seraient
fournies à des tiers dans une ampleur considérable. La Cour conclut donc que l’association Celebrity
Center de l’Eglise de Scientologie de Munich, association déclarée, ne doit pas
se référer à des formes d’organisation du droit commercial pour des raisons de
sécurité des relations de droit, en particulier de la protection des
créanciers. Ainsi que le Tribunal administratif fédéral l’avait déjà relevé, les
dangers que l'appartenance à l’association peut entraîner pour les membres (y
compris les problèmes économiques) n’ont pas à être pris en considération.
-
- La
révision contre le jugement n’a pas été admise. La ville de Munich et les
représentants de l’intérêt public peuvent adresser une plainte de non-admission
au Tribunal administratif fédéral à Leipzig.
-
- (Cour
du Tribunal administratif de Bavière, jugement du 02.11.2005, Az. 4 B 99.2582)
source: http://www.brennessel.com/brennessel/news/detailview.php?ID=38611

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- Une
décision qui ne change pas la détermination du
gouvernement
- fédéral bavarois
dans sa la lutte contre la scientologie
-
- brennessel.com -
le 2.11.2005
- [Texte
intégral]
- Jugement
concernant la scientologie
-
- La suspension du statut d'une association sans but lucratif enregistrée
(E. V) est levée.
-
- Le ministre
de l'intérieur
regrette la décision du tribunal administratif bavarois concernant la
Scientologie : "Le jugement ne modifie en rien l'évaluation globale de
l'organisation de Scientologie en tant que groupement
à but économique
hostile à la constitution et aux règles du monde économique.
-
- Le ministre de l'Intérieur
Dr. Guenther Beckstein regrette le jugement actuel du tribunal administratif
bavarois (BayVGH).
-
- Cette décision
concernant le recours d'un cas individuel permet à
tous les Centres de Celebrités de l'Eglise de Scientologe de
garder le statut E. V . La suspension du statut d'une association sans but lucratif enregistrée
(E. V) est levée.
-
- Le
ministre de l'intérieur M. Beckstein : "L'association est selon notre point de vue un établissement
d'aspect industriel avec des transactions commerciales.
Nous réexaminerons donc le plus précisément possible la justifica- tion écrite du
jugement avec la capitale nationale Munich concernant pourquoi cette nature
commerciale a ainsi le droit d'agir malgré tout d'être enrefitrée comme association sans but
lucratif.
-
- Une
procédure contre cette décision dépend de l'examen de ce jugement.
Cette décision
de cas individuel n'a en rien modifié l'évaluation globale des
organisations de Scientologie en tant que groupe actif de sociétés économi-
ques internationales
hostiles à la Constitution, ni la détermination du
gouvernement fédéral bavarois pour continuer la lutte avec insistance.
-
- Le
13.11.1995 la capitale nationale Munich avait retiré au
"Celebrity Center de l'église de scientologie de Munich EV" son statut d'association sans but lucratif (E. V),
au motif que cette association vendait une formation de
développement
personnel sur une base commerciale. Le tribunal administratif Munich avait
confirmé cette décision dans un jugement daté du 02.06.1999.
-
- Le BayVGH
dans son jugement du 02.11.2005 a accepté le recours de la scientologie contre
cette décision.
-
Source: Ministère d'Etat bavarois de l'intérieur

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- Scientologie
en France:
-
- l'Etat condamné pour faute lourde du service de la justice
-
- Nouvelobs.com
- 08.11.05
- [Texte
intégral]
-
- PARIS (AP) -- Des adeptes de l'église de
Scientologie ont obtenu la condamnation de l'Etat français pour faute lourde en
raison d'une procédure judiciaire de plus de seize ans au terme de laquelle ils
n'ont toujours pas été jugés.
-
- L'Etat devra verser à quatorze d'entre eux la
somme de 6.400 euros, 7.800 euros à un quinzième et 12.000 euros au seizième,
soit un total de 109'400 euros, a décidé le tribunal de grande instance de Paris
dans un jugement (au civil) annoncé mardi.
-
- En 1983, le parquet de Paris
avait ouvert une information judiciaire pour escroquerie et plusieurs personnes
avaient été mises en examen à partir de 1985. Une seconde procédure était
instruite à partir de 1989 pour des faits similaires.
-
- A partir de 1985
plusieurs adeptes sont mis en examen. En 1998, la juge d'instruction constate la
disparition de pièces du dossier de 1989. La magistrate, Marie-Paule Moracchini,
sera dessaisie en 2000. Elle n'avait procédé à aucun acte d'instruction depuis
1989.
-
- "La disparition partielle et la non-reconstitution du dossier sont le
fait manifestement d'un dysfonctionnement du service public de la justice,
constitutif d'une faute lourde", note le jugement.
-
- Le jugement estime que
les seize adeptes sont fondés à demander une indemnisation de leur préjudice
moral "subi du fait du dysfonctionnement du service public de la justice qui
(les) a empêché d'être définitivement fixé sur (leur) sort".
-
- Après la
disparition des pièces du dossier d'instruction a été ouverte pour "soustraction
frauduleuse". Un non-lieu sera rendu en 2003, aucun élément ne permettant de
dire que les pièces ont été volées.
-
- AP
-

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-
- Scientologie
en France: L'Etat condamné pour "faute lourde"
- dans l'instruction
sur la Scientologie
-
- AFP
- 8 novembre
2005
- [Texte intégral]
-
- L'Etat a été condamné par le TGI de Paris à indemniser seize scientologues
qui l'avaient poursuivi pour "faute lourde" en raison des
dysfonctionnements dans l'instruction les concernant, a-t-on appris mardi auprès
du tribunal.
-
- L'Etat a été condamné par la 1ère chambre du tribunal de grande instance
(TGI) de Paris à verser un total de 109.400 euros de dommages-intérêts et autres
indemnités aux seize personnes mises en cause notamment pour
"escroquerie" et "exercice illégal de la médecine" dans ce
dossier.
-
- Les plaignants qui sont pour quinze d'entre eux mis en examen depuis 1992 et
pour le dernier depuis 1985 estimaient que la justice française contrevenait aux
dispositions de la convention européenne des droits de l'Homme concernant le
droit à être jugés dans un délai raisonnable.
-
- Le tribunal leur a donné raison estimant que "le déni de justice est
caractérisé" concernant les délais de procédure.
-
- Les scientologues considéraient également que la disparition de certaines
pièces du dossier d'instruction en 1998 les avait empêché d'exercer pleinement
leurs droits de la défense.
-
- Le tribunal a de nouveau fait droit à leur demande, estimant que "la
disparition partielle et la non reconstitution du dossier manifestent d'un
dysfonctionnement du service public de la justice, constitutif de faute
lourde".
-
- L'instruction de ce dossier, ouvert depuis le 12 août 1983 à la suite d'une
plainte avec constitution de parties civiles contre l'association "Eglise de
Scientologie", est toujours en cours, précise le jugement du TGI de Paris.

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Un
must: "Ron Hubbard, le gourou démasqué"
Ce livre
de Russell Miller révèle la face cachée de la
scientologie. On y découvre un Ron Hubbard, malade, mythomane
et poursuivi par la justice. Il est disponible en format pdf
ou html sur notre site. Nous avons également publié une
version résumée.
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- Témoignage
de
- Jean-Luc Barbier
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