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Ein Blick hinter die Scientology-Kulissen Helen Galliker hat sich für ihre Maturaarbeit über Scientology in die Höhle des Löwen gewagt. Für ihre Arbeit gewann sie jetzt den Luzerner Religionspreis. Vidéo: Was ist an der Religion Scientology so gefährlich ? Der Luzerner Sektenexperte Martin Scheidegger im Studio (Fokus - Tele1 - 05.07.2010) Religionspreis für Maturaarbeit über Scientology (jesus.ch - 7.06.2010) Helen Galliker erhält den Religionspreis 2010 (zisch.ch/navigation - Universität Luzern 01.06.2010) Ein Blick hinter die Scientology-Kulissen (20min.ch - 02.06.2010) Un regard dans les coulisses de la scientologie Helen Galliker pour son travail de maturité a pris pour thême la Scientologie et est allée dans l'antre du lion. Son travail a remporté le prix de la religion à Lucerne . A Lucerne un travail de maturité sur la scientologie remporte un prix (anti-scientologie - 7 juillet 2010) |
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Religionspreis für Maturaarbeit über Scientology
Der Luzerner Religionspreis 2010 für eine herausragende Maturaarbeit im Themenbereich Religion und Ethik wird an Helen Galliker von der Kantonsschule Luzern verliehen. Die von der Jury prämierte Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema «Auditing - Therapeutische Methode oder clevere Geschäftsidee?», teilt die Universität Luzern in einer Medienmitteilung mit. Beim Auditing handle es sich um die zentrale Methode der Scientology-Organisation, mit der sich ihre Mitglieder weiterentwickeln und gleichzeitig tiefer in die Gruppe eindringen sollen. Das Thema Scientology sei ein aktuelles, aber vorbelastetes Thema. Beachtenswert sei deshalb für die Jury der konsequent durchgehaltene Versuch, eine unvoreingenommene Haltung gegenüber dem Untersuchungsgegenstand einzunehmen. Kritische Beurteilung von Scientology Trotz ihres Bemühens um einen ausgewogenen Zugang komme Helen Galliker zu einer eigenständigen, letztlich kritischen Beurteilung, nach der Scientology trotz religiöser Anleihen keineswegs als Religionsgemeinschaft zu bezeichnen sei. Ebenso sei das Auditing, mit seinen Referenzen an unterschiedliche psychologische Therapieschulen, kritisch zu betrachten. Die unvoreingenommene Haltung der Autorin, ihr origineller Zugang zum Thema und die gründliche Analyse haben die Jury beeindruckt. Der Preis wird anlässlich der Maturafeier am 22. Juni von Jurypräsidentin Monika Jakobs, Dekanin der Theologischen Fakultät und Professorin für Religionspädagogik und Katechetik, übergeben. Ausschreibung wird ausgeweitet Der Luzerner Religionspreis wird seit 2007 von der Theologischen Fakultät in Zusammenarbeit mit dem Seminar Religionswissenschaft für eine herausragende Maturaarbeit im Themenbereich Religion und Ethik verliehen. Ab dem nächsten Jahr wird die Ausschreibung, die sich bisher auf den Kanton Luzern bezog, auf die gesamte Innerschweiz erweitert. Quelle: Kipa Datum: 07.06.2010 |
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Helen Galliker erhält den Religionspreis 2010
Für ihre Maturaarbeit an der Kantonsschule Luzern wird Helen Galliker mit dem Luzerner Religionspreis 2010 ausgezeichnet. Die von der Jury prämierte Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema «Auditing - Therapeutische Methode oder clevere Geschäftsidee?» Beim Auditing handelt es sich um die zentrale Methode der Scientology-Organisation, mit der sich ihre Mitglieder weiterentwickeln und gleichzeitig tiefer in die Gruppe eindringen sollen. Unvoreingenommen Haltung Beachtenswert ist für die Jury der konsequent durchgehaltene Versuch, eine unvoreingenommene Haltung einzunehmen. Diese Haltung der Autorin, ihr origineller Zugang zum Thema und die gründliche Analyse haben die Jury beeindruckt, wie es in einer Mitteilung der Universität luzern heisst. Der Preis wird anlässlich der Maturafeier am 22. Juni 2010 von Jurypräsidentin Prof. Dr. Monika Jakobs, Dekanin der Theologischen Fakultät, übergeben.
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Ein Blick hinter die Scientology-Kulissen von David Huber - Helen Galliker hat sich für ihre Maturaarbeit über Scientology in die Höhle des Löwen gewagt. Für ihre Arbeit gewann sie jetzt den Luzerner Religionspreis http://www.20min.ch/news/zentralschweiz/story/Ein-Blick-hinter-die-Scientology-Kulissen-22537874 - 02.06.2010
«Ich interessiere mich schon lange für Sekten und finde es spannend, wie populär Scientology trotz ihrer viel kritisierten Methoden ist», sagt Maturandin Helen Galliker aus Luzern. Für ihre Maturaarbeit hat die 18-Jährige die zentrale Scientology-Technik, das so genannte Auditing, selber getestet. «Damit sollen die Menschen von negativen Spannungen befreit werden», erklärt Galliker. Als Hilfsmittel bei den Auditing-Gesprächen dient das E-Meter. «Ich musste zwei Elektroden in den Händen halten und dabei etwas Negatives denken», so die 18-Jährige. Beim ersten Versuch habe das E-Meter ausgeschlagen, beim zweiten Mal nicht. Das sei laut der Versuchsbeglei- terin von Scientology normal, so Galliker. «Mir bestätigte der Selbstversuch allerdings die Kritik, dass Scientology die Resultate so auslegt, wie es ihnen passt.» Die Maturandin nahm die Methode zudem mit einem Psychologen unter die Lupe. Das Fazit ihrer Arbeit: «Auditing ist keine therapeutische Methode, sondern eine Geldmacherei.» Scientology widerspricht vehement: «Was hier beschrieben wurde, war allenfalls eine Demonstration», sagt Sprecherin Annette Klug. «Der Selbstversuch kann nicht beweisen, ob Auditing funktioniert». Galliker wurde für ihre Maturaarbeit mit dem Luzerner Religionspreis 2010 ausgezeichnet. Ihre unvoreingenommene Haltung, der originelle Zugang zum Thema und die gründliche Analyse seien beeindruckend, schreibt die Jury in ihrem gestern veröffentlichten Urteil. |
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