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Scientology Kirche Österreich

"Die Nase voll von Drogen ? Narconon beendet die Abhängigkeit." (April 2005)
 
Texte zu Scientology (1996-2000 / all links with www.awadalla.at)
 
 
 
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Scientology-Lehren am Fuße des Kaisers
 
http://portal.tirol.com/chronik/unterland/7195/index.do
http://www.tirol.com/chronik/unterland/7196/index.do
 
Tiroler Tageszeitung 7.4.2005
 
In Ellmau hat sich still und heimlich ein Drogenselbsthilfe-Verein eingenistet. Das Entzugsprogramm läuft nach den Lehren von Scientology-Gründer Hubbard.
 
"Die Nase voll von Drogen ? Narconon beendet die Abhängigkeit." Mit diesem Spruch wirbt Narconon Bayern e. V. für ein Selbsthilfeprogramm zum Drogenentzug. Seit Dezember 2004 können "verschnupfte Nasen" und andere Probleme mit Drogen in der idyllischen Umgebung von Ellmau kuriert werden.
 
Der Alpengasthof Wochenbrunn wurde kurzerhand in Narconon Wochenbrunn umgetauft und ist laut Eigendefinition die größte Einrichtung im deutschsprachigen Raum.
 
"Narconon Wochenbrunn liegt auf 1050 Meter Höhe am Rande des Naturschutzgebietes Kaisergebirge und bietet im Sommer, wie im Winter eine Vielzahl an Freizeitmöglichkeiten. Der Standort der Selbsthilfeeinrichtung ist mitten in der freien Natur am Fuße des Kaisergebirges gelegen. Dennoch sind wir an gute Verkehrsanbindungen angeschlossen", macht der Verein im Internet Werbung.
 
Das Narconon-Selbsthilfeprogramm basiert auf den umstrittenen Erkenntnissen von Scientology-Gründer L. Ron Hubbard. "Wir sind spezialisiert auf Heroin, Kokain, Methadon, Alkohol, Cannabis, Ecstasy und Speed", ist auf der Homepage des Verein weiter zu lesen.
 
Ein Schritt des achtstufigen Entzugsprogramms sieht ein Fitness- und Saunaprogramm vor. So sollen schädliche Substanzen ausgeschieden werden.
 
Entdeckt wurde das Narconon-Center eigentlich per Zufall. Mehrfache Anfragen von Gendarmerieposten aus Niederösterreich zur Befragung von Personen, die sich im Narconon-Center befinden, haben die Gendarmerie auf das Treiben am Fuße des Wilden Kaisers aufmerksam gemacht. "Es stellt sich die Frage, ob für den Betrieb einer derartigen Einrichtung Genehmigungen notwendig sind", sagt Kriminalreferent Walter Gaschnig vom Bezirksgendarmeriekommando.
 
Er hat mit Kollegen den ehemaligen Gasthof unter die Lupe genommen und einen Bericht an die Bezirkshauptmannschaft verfasst. Dort bzw. beim Land wird über die weitere Vorgangsweise entschieden.
 
Überhaupt nicht glücklich über die "neuen Gäste" ist Ellmaus Bürgermeister Klaus Manzl : "Einer normalen touristischen Verwendung des Alpengasthofs Wochenbrunn bin ich nicht abgeneigt. Ich will aber weder Sekten noch ein Drogentherapiezentrum in der Gemeinde haben." Er fordert, dass diese Einrichtung von den Zuständigen genauesten durchleuchtet wird.
 
Kommentar : Vorsicht angebracht Von Mario Zehnhäusern
 
Ein neues Leben für Drogenabhängige - nicht mehr und nicht weniger verspricht Narconon. In Werbetexten ist gar vom "wirksamsten Drogenrehabilitationsprogramm der Welt" die Rede. Die Wirklichkeit schaut anders aus.
 
Narconon ist nach Ansicht von Experten weit davon entfernt, ein Therapiemodell für suchtkranke Menschen zu sein. Das Programm tauscht lediglich eine Abhängigkeit gegen die andere aus: Statt nach illegalen Suchtmitteln gieren Betroffene nach Abschluss des mehrstufigen "Reinigungsprozesses" nach den Lehren von Scientology. Genau darin liegt die Perfidität: An die Stelle der physischen Abhängigkeit von Rauschdrogen tritt die psychische Sucht nach Ron L. Hubbards obskuren Grundsätzen und Psychopraktiken.
 
Scientology hat in Tirol schon einmal Schiffbruch erlitten. 1995 musste die umstrittene Gemeinschaft ihre Infostände in Innsbruck über Weisung des Stadtsenats zusammenpacken. Dass die Hubbard-Jünger jetzt versuchen, quasi über die Hintertür doch in Tirol Fuß zu fassen, ist durchaus legitim. Der Rechtsstaat muss auch für sie gelten. Aber Vorsicht ist zumindest angebracht.
 
Texte zu Scientology
 
(all links with www.awadalla.at)
 
Der Scientologe und die Naturmedizin (26.1.2000)
Thomas Kroiss, Scientologe, praktischer Arzt in Wien, Natur- und Ganzheitsmediziner und Buchautor präsentierte sein neuestes Werk am 26.1.2000 im Österreichischen Journalistenclub (ÖJC).
 
Schlank durch Bandagen ? (1.12.1998)
Eine Scientologin verkauft Schlankheit durch Bandagen
 
Ein Theaterbesuch und die Folgen (1999)
 
bericht vom infotisch gegen scientology
am 5. und 6. 5. 2000 vor der wiener börse
 
Scientology in der Wiener Börse
Vom 1. bis 7. Mai 2000 präsentiert sich Scientology mit einer Ausstellung in der Wiener Börse. Die eigentlichen Börsegeschäfte finden dort nicht mehr statt; das Gebäude dient nur noch für Veranstaltungs- und Restaurantbetrieb.
 
Versuch einer Ausstellung oder der Umgang mit Kritikern (Klaus Wechselberger)
Ein Bericht über einen Ausstellungsbesuch in der Wiener Börse
 
janicello singt karaoke
bericht von der veranstaltung des Vereins "Sag nein zu Drogen" - Eine Initiative der Scientology Kirche am 10.12.98, 16 bis ca. 17.45 uhr in der wiener innenstadt.
 
Parlamentarische Anfrage zu Scientologen bei der Telekom
Der FPÖ-Abgeordnete Haupt fragt bei Familienminister Bartenstein und Innenminister Schlögl wegen der scientologischen Aktivitäten des "DI K. J.", der bei der österreischischen Telekom für sensible Bereiche zuständig war.
 
CCHR-Veranstaltung -- Gedächtnisprotokoll
Gedächtnisprotokoll CCHR-Veranstaltung am 13.2.98 im "Wienerwald", Wien, Mariahilferstraße 156, Festsaal
 
Flugblatt zu Janicello im Akzent
 
Lernhilfe und Scientology (1995)
"Seit meine Kinder in dieser Nachhilfegruppe waren, leiden sie unter Stottern und Migräne", sagt eine Mutter, die aus Angst nicht genannt werden will (wie übrigens auch alle anderen zitierten Eltern in diesem Artikel), über die "Institute Helmut w. Karl".
 
Lugner tanzt für Scientology
 
Aus dem Sexualleben eines Scientologen (1997-1998)
Auszüge aus den O/W-Berichten eines Scientologen
 
Zusammenarbeit zwischen Mun-Sekte und Scientology gegen KritikerInnen (27. 8. 1999)
Wenn es um den "gemeinsamen Feind" geht, gibt es keine Berührungsängste: Presseaussendung von Scientology
 
ÖAAB contra Scientology : Sekte verzichtet auf Zeitungstitel (5.5.96)
Keine Verwechslung mit ÖAAB-Zeitschrift "Freiheit" (APA-Pressemeldung)
 
Pressemitteilungen von Scientology (1998)
Pressemitteilung über die angebliche Anerkennung von Scientology als Religion in Österreich
 
Ukrain (1994)
Die Aufregung um die kleine Krebspatientin Olivia Pilhar hat sich gelegt, das Kind wird schulmedizinisch behandelt. Viele Fragen rund um den angeblichen Wunderheiler Ryke Geerd Hamer, dem Olivias Eltern offenbar blind folgen, sind geblieben.
 
Ist Scientology eine anerkannte Religionsgemeinschaft ? (1996-1997)
Diese Seiten widerlegen die Behauptung, Scientology sei in Österreich als Religionsgemeinschaft anerkannt. Weitere Dokumente werden folgen.
 
Parlamentarische Anfrage der Grünen zu Scientology (1996)
Anfrage der Abgeordneten Öllinger, Freundinnen und Freunde