Sklaverei und Bestrafung in Scientology
Die Sektenkinder
 



In Scientology werden die Kinder abseits von ihren Eltern gehalten(Auszug aus einer Aussage, gesendet am 29. April 1992 vom Französischen Fernsehen France 3)  
En scientologie les enfants sont mis à l'éccart de leurs parents - (témoignage réalisé le 29 avril 1992, par la télévision française France 3)  

Die Kinder sind "Erwachsene in kleinen Körpern" (Wielfried Handl)
«Les enfants sont «des adultes dans de petits corps» (Wielfried Handl)

 EPF - Aussage einer ehemaligen Mitarbeiterin von Scientology
Mitglied der Scientology Kirche von Lausanne von 1987 an 1993
 
Une enfant esclave en scientologie    
 
RPF - Scientology's Rehabilitation Project Force in practice

RPF : Rehabilitation Project Force, the Church of scientology internal gulag where bad people are sent for punishment or "rehabilitation"; a brain washing and penal organization. It is said to be voluntary, however, if one does not go, he is expelled and has to pay a freeloader bill, which is a lot of money.

 
What is the RPF ?
Is the RPF a voluntary punishment program ?
How many people participate in the RPF program ?
What are the rules of Scientology's RPF regime ?
How long does completing the RPF program take ?
Scientology's Rehabilitation Project Force (RPF) in practice
 
USA : " Scientologists are encouraged not to treat sick children with conventional medication, not to comfort and nurture children, and to cut or restrict ties with grandparents if they are not Scientologists. (Teresa Summers, New york Post - February 2001)
RPF, "Rehabilitation Project Force",
le projet de rédemption par la force
 
Sorte de goulag scientologue où les adeptes considérés comme en "basse condition d'éthique" subissent une punition en vue de leur "réhabilitation": journées de travail très longues consacrées à des taches subalternes, peu de sommeil, nourriture constituée des restes des repas, interdiction de parler, obéissance absolue.
 
Les règles du RPF
Article sur RPF au Danemark
Courte description du RPF
Abécédaires des techniques de manipulation du RPF
9 témoignages concernant le RPF
Une journée type au RPF
Témoignage de Jean-Luc Barbier (novembre 2004)
Témoignage de Tonya Burden (janvier 1980)
Témoignage de Monica Pignotti : J'inaugure le RPF
 
RPF du RPF
 
Courte description du "RPF du RPF" 
L'enfer des enfers scientologues
 
Die Sektenkinder
 
Adi gehörte zu den ersten Kindern, die im Umfeld von Scientology aufwuchsen. Er selbst wurde als Siebenjähriger mit Scientology konfrontiert. Seine Mutter schloss sich der Gruppe an. Sie arbeitete zunächst noch weiter in ihrem Beruf als Lehrerin, bis sie Vollzeitmitarbeiterin wurde. So wuchs Daniel in die Organisation hinein. Ab dem Zeitpunkt, als seine Mutter ihren Beruf aufgab und ausschliesslich für Scientology arbeitete, hatte sie nur noch wenig Zeit für ihren Sohn.
 
Daniel ging mit ins Zentrum, nahm an Kursen teil, machte die Hubbardschen Kommunikationsübungen. "Ich war damals auf dem Gymnasium. Es passte von der Thematik her hervorragend. Hubbard meinte dann auch in dem Kurs 'Ja, unsere Schulen sind ja wohl ziemlich für die Hunde'. Ich konnte ihm aus tiefstem Herzen zustimmen. Und da fand ich schon: ja, es ist eigentlich eine tolle Sache. Der sagt da ganz kluge Dinge, und er will die Welt verbessern, und das wollte ich sowieso, und das passt ja alles zusammen, und da habe ich mich dann auch entschieden : o.k., das finde ich gut, das möchte ich gerne machen, da war ich sechzehn. Ab da hat es sich für mich verändert. Da habe ich meiner Mutter gesagt: 'Ich möchte da arbeiten.' Sie sagte : 'Ja, okay, musst du selber wissen.' Ich bin dann von der Schule weg und hab sofort in Zürich angefangen, für das Zentrum zu arbeiten."
 
Daniel verhielt sich nicht anders als seine Mutter. Er lebte später als Staff-Mitarbeiter in Kopenhagen. Um seine einjährige Tochter konnte er sich aufgrund der Arbeitsanforderungen nicht kümmern. Und es ist ja auch alles geregelt. Adi erzählt: "Es gibt Kinderkrippen, da bringt man sie morgens hin und holt sie nachts wieder ab. Da hatten Eltern nach dem Nachtessen eine Stunde sogenannte Parents- oder Familytime." Später kam dann eine Anweisung, die diesen wenigen, aber doch regelmässigen Kontakt einschränkte. Adi: "Es gab da mal eine Anweisung, die besagte, dass für die Familytime eine Stunde am Tag nicht genug sei. Deshalb soll man doch besser in dieser Stunde viel produzieren und jeden zweiten Samstag einen Tag frei nehmen, welchen man dann in seiner Ganzheit mit seinem Kind verbringen kann. Also in anderen Worten: Man sieht das Kind jede zweite Woche für einen Tag, und halt nachts, wenn das Kind eh schläft."
 
Aus : "Die Sektenkinder" von Kurt-Helmuth Eimuth
 

Die Kinder von Scientology

Da die Scientologen an eine Reinkarnation glauben sind sie davon überzeugt, dass ihre Kinder bereits alles wissen ...

Die Kinder der Scientologen werden als Erwachsene angesehen, und das von ihrer Empfängnis an ... Von Geburt an werden sie indoktriniert um strikte die Rituale von Scientology zu befolgen und um zu verhindern, auch nur die geringsten persönlichen Träumereien zu entwickeln. In Scientology gibt es keinen Platz zum Spielen.

Ihre Sprache ist oft einzig auf den scientologischen Jargon beschränkt. Es sind Kinder, welche die Welt nur in Schwarz-Weiss sehen, auf der einen Seite die netten Scientologen, auf der anderen: die Bösen.

Diese Kinder müssen produzieren und arbeiten wie die Erwachsenen. Ihre Statistiken (Erreichtes oder Misserfolge) werden jede Woche kontrolliert. Jede Sekunde muss bei diesen Kindern für die Sekte produktiv sein. Uns liegen Aussagen vor, wie Scientology einen Rückgang der Statistik bestrafte indem sie die Kinder zwang, Werbeprospekte von Scientology nach Mitternacht zu verteilen (Mikael Jaquier-Jackson hat uns beispielsweise präzisiert, dass er die Toilette mit einer Zahnbürste reinigen musste, und das im Alter von 7 Jahren ... !).

Leider hat eine solche Indoktrination auf der Ebene des Gefühls und des Verstandes viele katastrophale Folgen. Es gibt keine Nuancen bei solchen Kindern, die zur Devise haben: "in erster Linie unaufhörlich Druck auf den Lieblings-Sündenbock auszuüben", was im Jargon von Scientology soviel bedeutet wie "Diese Feinde von Scientology, diese Psychiater, wir werden sie beseitigen ... sie wissen nichts vom menschlichen Geist ...". Lesen Sie beispielsweise die Aussagen von Tom Cruise, der sehr früh von Scientology "erzogen" wurde.

Reizende Kinderchen, nicht wahr ?

Glücklicherweise werden in der Schweiz die scientologischen Schulen von unseren Behörden als Institutionen angesehen, die keine seriöse Erziehung gewährleisten können. Sie wurden verboten, was in den USA bei weitem nicht der Fall ist.

In Lausanne musste die von einer Scientologin geführte "école de l'éveil" ihre Tore schliessen, Mehr als 2000 Eltern unterzeichneten eine Petition um gegen ein solches erzieherisches Derivat Widerstand zu leisten.

Le Gravis, 11. Oktober 2005

 Les enfants de la scientologie

 
In Scientology werden die Kinder abseits von ihren Eltern gehalten

Auszug aus einer Aussage, gesendet am 29. April 1992 vom Französischen Fernsehen France 3

Jean-Marie Cavada : Waren die Kinder täglich mit Ihnen? Wurden sie durch die Organisation betreut ? Was spielte sich da genau ab ?

Pierre: In Kopenhagen, ja. Dort gibt es eine Kinderkrippe. Es ist ein fast gemeinschaftliches Leben. Man lebt gemeinsam in einem Gebäude. Und die Kinder werden in einer Kinderkrippe betreut.

Jean-Marie Cavada : Beispielsweise, waren die Kinder am Abend bei euch ?

Pierre : Um die Zeitpläne einzuhalten überliessen wir sie gegen 8.30 Uhr der Kinderkrippe, die sie den ganzen Tag betreute. Wir hatten Anspruch auf ein halbstündiges Besuchsrecht zu Beginn des Abends. Nachher gingen wir wieder bis 22 Uhr arbeiten, manchmal bis Mitternacht. Wenn man ins Zimmer zurückkehrte, schliefen sie.

Jean-Marie Cavada : Was hatten sie als Unterkunft ? Eine Wohnung ?

Pierre : Ein Zimmer. In unserem Fall waren wir zu Viert. Wir hatten zu der Zeit zwei Kinder. Wir hatten Anspruch auf ein Zimmer von 10 Quadratmetern.

 En scientologie les enfants sont mis à l'éccart de leurs parents - témoignage réalisé le 29 avril 1992, par la télévision française France 3

 
Die Kinder sind "Erwachsene in kleinen Körpern"

«Wilfried Handl hat an die Überlegenheit der Scientologen geglaubt. An die Wirksamkeit ihrer "Technologie". Daran, dass Kinder "Erwachsene in kleinen Körpern" sind. Wenn einer seiner drei Söhne stürzte, hat er ihm nicht aufgeholfen. Wenn einer sich verletzte, haben weder er noch seine Frau, die auch Scientologin war, ihn getröstet. "Hatten sie Angst, haben wir ihnen gesagt, sie sollen still sein. Liebe ist bei Scientology nicht vorgesehen." Heute macht er sich Vorwürfe. Er redet nicht gern darüber.»

Wielfried Handl  Quelle : Berliner Zeitung, vom 25. Oktober 2005

 «Les enfants sont «des adultes dans de petits corps» (Wielfried Handl)

 
Aussage einer ehemaligen Mitarbeiterin von Scientology
Mitglied der Scientology Kirche von Lausanne von 1987 an 1993
Ein überraschendes Noviziat : das EPF (Estates Project Force)
(Scientology betrachtet die Sea Org als "religiöser Orden")
 
Im Jahr 1991, als ich Angestellte der Scientology Kirche war und ich gerade meinen Ehemann verloren hatte, wurde ich gezwungen in die USA nach Los Angeles zu gehen um für das Weltzentrum von Scientology zu arbeiten. Es ging darum, durch meine Arbeit für die Kosten einer in Lausanne angekommenen amerikanischen Missionarin aufzukommen.
 
Die Dauer meines Aufenthalts wurde mir nie mitgeteilt, ich fühlte mich in den USA gefangen und erwartete den Moment, in dem ich fliehen konnte. Ich bekam kein Gehalt. Da ich eine Witwenrente bezog wurde mir unterstellt, eine reiche Mitarbeiterin zu sein.
 
Ich war etwa zehn Kilometer vom Hollywood Boulevard (dem Sitz von Scientology) untergebracht, gemeinsam mit dreissig anderen Personen in einem Schlafraum. Wir hatten Etagen-Betten, denn unser Raum in dem ehemaligen Krankenhaus war für höchstens 12 Patienten vorgesehen ... Es herrschte dort eine unmögliche Unordnung und ich fand kein Platz um meine Sachen zu verstauen als unter meinem Bett.
 
Nachdem ich in der Kirche von Lausanne einen aus eigenem Sack bezahlten Kurs begonnen habe, dachte ich, dass ich ihn in meinen freien Stunden beenden kann, aber das ist mir nie möglich gewesen. In der Folge hat man mir ein Sicherheitsprogramm vorgeschrieben (das EPF, Estates Project Force), wo ich - 7 Tage in der Woche während 24 Stunden am Tag - Reinigungsarbeiten und verschiedenen Aufgaben zu erledigen hatte für den mir zugeteilten Posten. Ich hatte keinen Moment Ruhe noch der Möglichkeit, Abstand zu gewinnen.
 
Die lästigen Reinigungsarbeiten waren erniedrigend, es hatte in diesem Krankenhaus so viel Dreck in den Zimmern und den immensen Gängen. Ein Aufseher spuckte mir sogar in dem Moment in meinen Händen als ich Ekel zeigte beim Versuch, das schmutzige Reinigungswasser zu wechseln bevor ich die Arbeit beendet hatte. Für ihn darf ein Mitglied der Sea-Org weder Emotionen noch Mitleid zeigen.
 
Ich wurde nie alleine gelassen, wir mussten unseren Arbeitsdienst in Gruppen von 5-7 Personen erledigen. Ich musste beim Servieren des Essens für die anderen Angestellten helfen. Dafür war ich nicht hergekommen, auch angesichts meines Alters. Ich war 50 Jahre alt und meinte, dass mir dies nicht aufgebürdet werden durfte. Wenn ich am Abend in die Unterkunft zurückkehrte war der Bus überfüllt. Es gab für die Angestellten zwei Pendelbusse und diejenigen, die keinen Platz fanden, mussten zu Fuss zurückkehren.
 
In jedem Zimmer gab es Petzer. Man musste aufpassen was man sagte! Eine Dame russischer Herkunft hat mir sogar gestanden, dass sie besser zu Hause geblieben wäre. «Dort war es erträglicher» sagte sie mir !
David Miscavige, der grosse Chef von Scientology, ist ein verächtlicher Mann.

Seit meiner Ankunft hatte ich Kontakt mit David Miscavige, dem grossen Chef der Sea-Org und Scientology Kirche. Ich habe verschiedene Male feststellen müssen, dass er über alle Masse von sich selbst eingenommen war und dass er darauf bestand, uns zu zeigen, dass er alle Rechte hatte.

Hier einige Beispiele :

In einem mit Angestellten überfüllten Aufzug zögerte David Miscavige nicht im Geringsten, sich eine junge Frau vorzuknüpfen.

David Miscavige knüpfte sich unter vehementen Gesten sogar die Tochter von Ron Hubbard vor. Das fand vor allen wichtigsten Verantwortlichen der Sea-Org statt. Indem David Miscavige Hubbards Tochter öffentlich dermassen anschrie wollte er uns zeigen, dass er sein einziger Nachfolger ist.

David Miscavige, der manchmal im gleichen Bus war der uns zur Unterkunft zurück brachte, verlangte mal von mir in autoritärem Ton : "Steh auf! Mach deinen Platz frei !". Da ich war müde und einiges älter als er, weigerte ich mich und er wurde wütend. Guillaume Lesèvre, ein anderer Leiter von Scientology, war bei ihm, sah offensichtlich die Ungeschicklichkeit seines Chefs und mischte sich ein indem er mir erlaubte, sitzen zu bleiben.Indem er sich neben mich setzte fragte er mich, was ich da mache. Er war mir kurze Zeit zuvor anlässlich eines Besuchs der Scientology Kirche in Lausanne begegnet, zum Zeitpunkt als aus der einfachen Mission die Organisation zur Kirche wurde. Aber um den Fängen der Scientologen zu entgehen konnte ich ihm nur sagen, dass alles gut läuft. [Man muss wissen, dass die geringste Kritik oder Zögern als Zeichen des Verrats betrachtet wird, das in der Folge der internen Polizei von Scientology gemeldet werden muss.]

David Miscavige sprach mich nie wieder an. Ich fühlte jedoch, dass er ein Mann war, der für seine Angestellten nur Verachtung übrig hatte.

Am nächsten Tag musste ich mich einer Sicherheitskontrolle unterziehen. Man wollte unter anderem wissen, wie es dazu kam, dass ich einen Leiter von Scientology persönlich kannte.

 
    Der Tagesablauf in der «Sea Org» von Scientology
 
     Von Montag bis und mit Sonntag
 

05h30

Aufstehen

06h05

Appell - Geschirrwaschen - Mithilfe beim Servieren des Frühstücks

06h30

Essen (max. 20 Minuten)

07h00 - 12h00

Arbeitsdienst, Reinigungsarbeiten

12h00

Appell - Geschirrwaschen - Mithilfe beim Servieren des Mittagessens

12h30

Essen (max. 20 Minuten)

13h00 - 18h00

Vorgeschriebene Kurse (in einem Raum neben den Schlafsälen)

18h05

Appell - Geschirrwaschen - Mithilfe beim Servieren des Abendessens

18h30

Essen (max. 20 Minuten)

19h00

Abfahrt Bus zum Hollywood Bvd

19h30 - 22h30

Arbeitsdienst an den vorgeschriebenen Posten - Transport von schriftlichen Befehlen und von zahlreichen Dokumenten, Sortieren von Papierkram - usw.

22h35 (23h00)

Warten auf den Bus - (der stets Verspätung hat)

23h (23h30)

Appell - Tagesbilanz zum Abgeben erstellen (Statistiken)

23h00 - 23h30

Saubermachen - warten um sich zu waschen (3 Duschen für etwa hundert Angestellte) Lichterlöschen - Beginn des Schnarchens und der Hitze - Keine Klimatisierung - der Ventilator ist defekt...

    Am Samstag Nachmittag wurden uns nur 3 Stunden Freizeit gewährt.
 
    Man musste sich beeilen, um seine Kleider zu reinigen
    und das Zimmer aufzuräumen, falls man nicht für
    sehr schlecht gehalten werden wollte.
 
    Für meine Arbeit wurde mir nie ein Gehalt gezahlt.
Seltsames Verhalten
 
Wir mussten für unsere Transporte stets pressieren. Wenn ein Angestellter seine Aufgabe nicht richtig gemacht hat, musste er sich in Anwesenheit des Vorgesetzten anderen gegenüber setzen, seine Fehler beichten und anerkennen, dass er seine Arbeit schlecht gemacht hat. Falls er es erneut riskierte, sah ich ihn nie mehr wieder. Was war mit ihm geschehen? Ich habe mich gefragt, ob er für untauglich gehalten und aus der Gruppe ausgeschlossen wurde. Diese Angst trieb uns an, das was von uns verlangt war perfekt zu machen.
 
Im Celebrity Center von Los Angeles, damals in Renovation, wurde mit mir ein seltsamer Test gemacht. Ein Scientology behauptete, dass das in der Eingangshalle aufgestellte Klavier, von dem ich wusste dass es mechanisch war, vom Geist von Ron Hubbard gespielt wurde ... wollte man mein Naivitätsniveau abschätzen ? Ich frage mich immer noch, was mit mir passiert wäre, wenn ich seinen Worten Glauben geschenkt hätte. Hätten die Scientologen von mir verlangt, irgend etwas auszuführen ... ?
 
Ich war damit beauftragt, die Wohnung von einem der 7 Angestellten des höchsten Kaders (Watchdog comittee) zu reinigen. Scientology hatte 40 cm vor dem Eingang eine Mauer gebaut, um die Tür völlig zu verdecken. Ich musste mich von der einen oder anderen Seite durch die Öffnung zwängen, damit ich eintreten konnte. Ein starker Mann hätte es nicht geschafft. Musste man diesen Direktor vor einem Terroranschlag schützen? Wovon und vor wem hatte er Angst ?
 
 
Sklaverei und Bestrafung in Scientology :
eine Verletzung der Menschenrechte

Ich entdeckte, dass ein Mädchen von 14 Jahren, die Tochter eines hohen Leiters von Scientology, eine 10 oder 11 jährige Sklavin mexikanischer Herkunft zu ihren Diensten hatte. Dieses Kind musste jeden Tag 24 Stunden das machen, was seine "Meisterin" von ihm verlangte.

Sie waren ständig zusammen und schliefen im gleichen kleinen Zimmer, die Sklavin schlief auf dem Boden am Fuss des Bettes ihrer "Meisterin".

Nachdem sie zu fliehen versuchte wurde diese Sklavin vom Chef des EPF bestraft. Sie musste mit geschlossenen Augen in der sengenden Sonne sitzen. Sie musste aufrecht sitzen und bekam den ganzen Tag nichts zu trinken. Sie wurde ständig überwacht und es wurde ihr gedroht, gefesselt zu werden wenn sie die geringste Bewegung machte oder die Augen öffnete !

Als ich sie am Abend sah hätte man sie für eine verwelkte Blume halten können. Da ich nicht für ihren Tod verantwortlich sein wollte, beeilte ich mich ihr ein Glas Wasser zu bringen, das sie gierig trank. Im Augenblick als ich ein zweites Glas Wasser füllen wollte wurde ich durch einen Verantwortlichen des Noviziats gewaltsam daran gehindert, er riss mir das Glas aus der Hand und befahl mir, zum *Bosun* (dem Chef der Sea Org-Mitglieder) zu gehen. Der *Bosun* sagte mir, dass ich viel zu sensibel sei und dass ich nicht mehr in die Entscheidungen der Verantwortlichen Scientologen eingreifen darf.

Gefangene in den Kellern von Scientology

Wir mussten jeden Morgen ein ehemaliges, blau gestrichenes Krankenhaus mit mindestens 13 Etagen reinigen, das in ganz Los Angeles sichtbar war. In diesem Gebäude befanden sich Kurssäle, Schlafräume sowie ein riesiger Speisesaal, in welchem täglich 6'000 Mahlzeiten serviert wurden. Auch im Untergeschoss gab es mehrere Etagen.

Wir erledigten unsere Arbeit in Gruppen von 3 bis 5 Mitarbeiterinnen, verteilt auf alle Etagen und es herrschte zwischen allen Gruppen ein Wettbewerb. Diejenige welche am Ende der Woche die meiste Zeit für ihre Arbeit brauchte musste ihre Kurse wiederholen, unter dem Vorwand das "Spiel" der "Sea Org" nicht verstanden zu haben; was die Dauer des Noviziats verlängerte. Die Kurse die im Allgemeinen wiederholt werden mussten betrafen die Regeln der Scientology : die Ethik von Scientology.

Nie wurden unsere Mannschaften jemals in die Untergeschosse geschickt, wo sich die Schlafräume der Leitung und die Gesamtheit des männlichen Personals befanden. Diese Schlafräume, im Gegensatz zu den in den oberen Etagen liegenden der Frauen, hatten keine Fenster.

Im untersten Untergeschoss herrschte eine schreckliche Hitze, wie ich in der Folge zufällig entdecken musste, befand sich dort das Gefängnis von Scientology, euphemistisch "das Krankenhaus" genannt ... Dieses unterste Untergeschoss war also dazu bestimmt, diejenigen einzusperren die "Sünden gegenüber der Organisation" begingen, weil nach Hubbards Doktrin "nur die Mitarbeiter krank werden, welche sich Verbrechen und Vergehen gegen Scientology schuldig machen ...".

Ich musste eines Tages mit zwei anderen Mitarbeiterinnen ersatzweise die Aufgabe der Reinigung des Untergeschosses übernehmen. Waren die anderen geflohen...? oder wurden sie bestraft ? Wir mussten nur die Treppen des Untergeschosses reinigen mit dem absoluten Verbot, die Zimmer oder angrenzenden Gänge zu betreten. Die zu den Gängen führenden Türen waren einen Spalt geüffnet, wir konnten einen widerlichen Dreck erkennen. Es war sichtbar, dass ausser den Treppen nichts gewartet wurde ... Alles war in einem abstossend schmutzigen Zustand.

Wir hörten plötzlich Hilferufe. Es waren zwei Männerstimmen, die wiederholte Proteste schrien. Wir stürzten uns in den (verbotenen) Gang, um ihnen zu Hilfe zu kommen. Wir fanden die Tür ihres Zimmers abgeschlossen. Es gab ebenfalls also einen dumpfen Lärm, der uns an den Fall eines Körpers denken liess, weil daraufhin sofort Stille eintrat. Eine Frau, offensichtlich als Reaktion auf unseren Versuch einzutreten, öffnete plötzlich die Tür und fragte uns wütend "Was suchen sie hier ?". Eine von uns die Englisch sprach antwortete ihr : "Wir haben geglaubt, dass es jemandem schlecht wurde". Sie schien verlegen und befahl uns abzuhauen, da wir dort nichts zu suchen hätten, schloss die Tür und drehte den Schlüssel.

Ich bemerkte auf dem Tablett, dass sie hielt, 3 oder 4 Spritzen, ein Fläschen das offenbar ein Desinfektionsmittel enthielt, ein Glas mit dem Rest einer transparenten Flüssigkeit sowie Baumwollgaze. Für mich als Krankenpflegerin war das Material für Injektionen.

Aufgrund dieses Zwischenfalls mussten wir beim Bosun (Chef des Noviziats) erscheinen. Nach einem Verhör, jede einzeln, gab er uns zu verstehen, dass uns der Zugang zu den Untergeschossen verboten war; er fügte hinzu, dass er nicht verstand warum man uns dorthin schickte. Es ist wahr, dass ich nicht mit diesem Teil des Gebäudes in Kontakt kommen konnte, denn unsere Aufgaben lagen in den oberen Etagen oder auf der entgegengesetzten Seite. Im weiteren war es für uns fraglos die Reinigungstour zu machen, abgesehen davon, dass ich micht verschiedentlich in diesem gigantischen Gebäude verirrte.

An die widersprüchlichen Anordnungen von Scientologen gewöhnt, war es für mich zwanzig Tage später keine Überraschung, als ein Verantwortlicher für den Wäschedienst ausnahmsweise meiner Mannschaft den Befehl erteilte, die Bettwäsche in drei Etagen des gleichen Untergeschosses einzusammeln und zu waschen. Er befahl uns, uns zu beeilen und uns nicht um das zu kümmern, was dort unten passierte. Wir mussten nur schnell die in grossen Taschen abgelegte Bettwäsche vor jedem Zimmer sammeln.

Es waren auf jeder Etage ungefähr 30 Zimmer, auf jeder Etage gab es 4 bis 5 Rollwagen um die Taschen zu sammeln. Manchmal musste ich ein Zimmer betreten um die Tasche einer Zimmergemeinschaft zurückzubekommen. Dabei habe ich festgestellt, dass in diesen Zimmern 6 bis 15 Angestellte untergebracht waren und dass sie keine Fenster hatten.

Während dieser unangenehmen Arbeit trafen wir auf zwei Scientologen. Der eine von ihnen hat uns daraufhin gefragr, was wir dort machen würden und ob wie wüssten, dass dies ein Gefängnis ist. In Anbetracht unserer Unwissenheit fügte sein Kollege in spöttischem Ton hinzu: "Yes, it's the jail here" (ja, hier ist das Gefängnis).

Aufgrund solcher Aussagen beunruhigt fragte ich ein deutsch-schweizerisches Mitglied von Scientology, das auch Franzüsisch sprach. Ich habe ihn gefragt, ob er wusste, was in den Untergeschossen abspielt. Er antwortete mir : "Für dich ist das am besten weder Augen noch Ohren zu haben, wenn du in die Untergeschosse gehst".

Ebenfalls versuchte ich zu erfahren, wer in diesen Kellern schwitzte, eine Kollegen hatte mal erfahren, dass Ron Hubbard selbst, ebenso wie Marie Sue Hubbard, dort eingesperrt wurden.

Solche Äusserungen sind schwerwiegend. Obwohl sie zum Teil darauf abzielten uns glauben zu machen, dass die scientologische Gerechtigkeit für alle die gleiche war, zeigten sie klar, dass in geringstem Abstand über unseren Köpfen eine ernsthafte Bedrohung schwebte.

Sind die Scientologen Diebe und Irre ?
 
In Scientology ist es verboten, seinen persönlichen Geruch zu überdecken (für die Angestellten ist Parfüm verboten) und darum war es wahrscheinlich nicht zufällig, dass meine Hautcremes verschwanden. Die Armut der für die Angestellten Scientologen bestimmten Nahrung erklärt auch das Verschwinden der Schokolade Tafeln, die ich aus der Schweiz mitgebracht hatte ...
 
Diejenigen die Ron Hubbard gekannt haben erzählten mir, dass er ständig dabei war sich die Hände zu waschen. Zum Beispiel wusch er sich die Hände jedes Mal, nachdem er eine Hand gedrückt hatte. Für mich bestätigte dieses Verbot von Parfums, dass Ron Hubbard unter einer Zwangserkrankung litt.
Um den Scientologen zu entkommen, nahm ich auf die erste Gelegenheit wahr
 
Nach einem Monat unter diesem Regime hat man mich bestimmt, einen Kurs am Hollywood Boulevard (Flags Büro) zu beginnen. Da mein Sudenten Dossier nicht angekommen war, ich habe vorgeschlagen, dieses abzuholen. Ich hatte einen Standplatz von Taxis ausfindig gemacht. Zum Glück verstand der Taxifahrer Französisch und begriff sofort, dass meine Abreise eine Flucht war. Er hat mir vorgeschlagen, mich zu seinen Eltern zu fahren, die ihrerseits "weisse russische" Flüchtlinge [nicht kommunistische] waren.
 
Ich wurde wie ein Mitglied der Familie herzlich aufgenommen, bekamm Unterkunft und Nahrung, bis ich fünf Tage später die Möglichkeit hatte, mit einem Flugzeug in die Schweiz zurückzukehren.
 
Dieser Empfang hat mir das Vertrauen an die Menschlichkeit wiedergegeben. Nochmals ein grosser Dank an Dimitri und an seine Familie, im Stress des Ereignissen habe ich vergessen, ihre Adresse aufzuschreiben.
 
Jo, 16. November 2005
 
Teil 2
  
Children and teens and Scientology's Rehabilitation Project Force (RPF)
 
Source : http://www.whyaretheydead.net/childabuse/index.html

Part of Tax-exempt Child Abuse and Neglect by Mike Gormez. Visit the message board.

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What is the RPF ?
 
According to Scientology "Any law which applies to the behavior of men and women applies to children" and "A child is a man or a woman who has not attained full growth." On the basis of these direct quotes of the founder of Scientology and Dianetics, L. Ron Hubbard, it is no surprise that the harsh forced labour and self-confessions on the RPF program with its social isolation and a maximum of 6 hours of sleep per night, is also applied to children. A primer on this human rights abuse is the following study:
Brainwashing in Scientology's Rehabilitative Project Force (RPF)
by Dr. Stephen A. Kent --
Abstract
 
This study examines the confinement programs and camps that Scientology operates as supposedly rehabilitative facilities for "deviant" members of its "elite" Sea Organization. These programs, known collectively as the Rehabilitation Project Force (RPF), put coerced participants through regimes of harsh physical punishment, forced self-confessions, social isolation, hard labour, and intense doctrinal study, all as part of leadership-designed efforts to regain members' ideological commitment. The confinement that participants experience, combined with forms of physical maltreatment, intensive ideological study, and forced confessions, allows social scientists to speak of the RPF as a "brainwashing" program.

Brainwashing in Scientology's Rehabilitation Force (RPF) - Part 3
Children and Teens on the RPF
 
Numerous indicators point to the probability that teenagers and pre-teens are subject to the RPF program. These indicators include: accounts from several former adult members; an internal Scientology document that refers to a children's RPF program; a reporter's account in a newspaper article; and television footage that apparently shows teenagers on the RPF program in Los Angeles unloading from a bus.
Is the RPF a voluntary punishment program?
 
Clearly not, as internal Scientology documents reveal. CMO ED 411 [Commodore's Messenger Organization Executive Directive] of 28 Aug 1979 says in part :
 
"Make it known to the children that any act of vandalism, theft or out-ethics or any crime comitted by a child will be imediately followed by placing that child in the RPF under severe restrictions" (Consultant)
 
PAC MEMO: Kids on RPF
 
In addition to the Cadet Org itself getting established there are SO [Sea Org members sign billion year contracts] kids not in the SO who need to do the Children's RPF to get them back on purpose as SO members. Currently [name removed] is an enturbulative source who has been on the lines of the EPF, SNR HCO PAC, SECURITY, CADET ORG. He needs to be moved off everyone's lines and put into the Children's RPF. [name removed] recently took a razor blade and cut X's in his skin up and down both his arms. He is psychotic in PT and needs close supervision.
How many people participate in the RPF program ?
 
A Contemporary Ordered Religious Community: The Sea Organization
A paper presented at The 2001 Conference by J. Gordon Melton
 
The new RPFer then generally moves quickly to one of the RPF centers that are located in the Sea Org complexes in Los Angeles, Clearwater, London, or Copenhagen. The largest number are in the LA RPF. (In 2000, when this study was done, more than half of the approximately 350 currently participating in the program were in LA. Slightly less were in the Clearwater RPF, and by comparison, the RPF at Copenhagen had less than 20.)
What are the rules of Scientology's RPF regime ?
 
Declaration of Anne Rosenblum
 
No walking. You had to run all the time.
 
You were not allowed to speak to anyone outside the RPF.
 
You were not allowed to originate any communication, written or otherwise, to anyone outside the RPF, unless there was an emergency situation, or unless you cleared it with your RPF's seniors first.
 
You were not allowed to go anywhere by yourself, unless authorized to do so. Even when going to the bathroom, someone had to go with you. You would also get in trouble if you saw anyone start to go off by themselves and didn't go with them, then report it.
 
You had to call all RPF seniors "Sir." If there was some reason you had to talk to someone outside the RPF (and got permission for it), you had to call them "Sir" when speaking with them.
 
All letters you wrote had to be put in a stamped, unsealed envelope, then dropped in a box in RPF room. The RPF MAA then read all out-going mail. You are not allowed to send anything directly out of the RPF, including and especially, personal letters.
 
You are allowed only in "RPF designated areas," which, for me, was the Fort Harrison garage (it is a spiral 4 story garage), and the RPF course room, right off the second floor garage. You were not allowed to go anywhere else, the only exception being during morning cleaning stations when you cleaned the rest of the Fort Harrison.
 
Had to wear dark blue boiler-suits or dark blue shirts and pants.
 
Were not allowed "luxuries" (their word for it) such as music, seeing T. V., (at one point half dozen people were sent to the RPF's RPF for having seen some T. V. in a room they were in when they were sick) playing cards, perfume, etc.--anything like that.
 
There is an F.O. 3434 series called "Rocks and Shoals." There are penalties one gets for anything they do wrong such as non-compliance to an order, not calling a senior "Sir," walking instead of running, missing a spot on a mirror you were cleaning, etc. The penalties consist of doing so many laps, sit-ups or push-ups. The laps are running up and down the garage ramp.
How long does completing the RPF program take?
 
The Church of Scientology’s Rehabilitation Project Force

A Study by Juha Pentikäinen (Chair of the Department of the Study of Religions, University of Helsinki, Finland), Jurgen F.K. Redhardt, and Michael York (Bath Spa University College)
 
A completion period of between one year and one year and a half was recommended as ideal by the director and the participants. The programme director feels that even more ideally people ought to be able to complete in a six-month period.
Scientology's Rehabilitation Project Force (RPF) in practice
 
Robert Vaughn Young describes his experience on the RPF’s RPF

24 Sep 1997
 
I was on the RPF for 16 months and while there were no children while I was there (the youngest was, I believe, about 16), I had spoken with others who had served with children and I even met one youngster (about 12) who had been on the children's RPF on the ship. As to the RPF's RPF, there is one and I was assigned to it. It is where one goes when one first goes to the RPF.

Affidavit of Tonja C. Burden

25 January 1980
 
In August 1977 I refused to perform a certain order and was sent to the galley, where I performed menial labor until I emotionally broke apart and was sent to the Rehabilitation Project Force (RPF) on the direct orders of Hubbard. In the RPF you were labeled 'treasonous' and force to work 18 hours a day, 7 days a week, and oftentimes received only 'rice and beans' and water. During this time I personally observed a person chained to pipes in the boiler room in the Fort Harrison building for a period of weeks. In the RPF I saw people screaming and crying during the constant 'auditing' on the E-meter. The E-meter is a lie detector used during auditing. RPF prisoners were forced to undergo 'auditing' in order to 'audit out' their evil purposes against Hubbard and Scientology. I cried virtually the whole time I was in the RPF.

RPF children
KOTV August, 1989
 
Unique footage of RPF children
 
A fifteen second clip from a KOTV cameraman who caught a busload of Scientology kids on the Children's Rehabilitation Project Force (re-education gulag) running in LA.

Children may not talk freely with their parents according to Scientology document
 
FLAG ORDER 3434RB Re-Revised 30 May 1977
 
Some contact with a spouse or child is permitted during the RPFer's meal time or securing time once daily if the RPFer is upstat. All the above is providing no discussion of case or condition occurs and providing there is NO enturbulation whatsoever from or between either. In the case of a pre-school child contact is allowed more than-once daily during mealtimes and the schedule is to be worked out with the RPF MAA [Master At Arms - an Ethics Officer].
Note that the rules have been made more stricter. The new rules don't allow any contact with family or children for the duration of the RPF program.
 

Declaration of Anne Rosenblum

The Rehabilitation Project Force
 
The one night out a week was canceled by LRH sometime in June or July of 1978. RPFers were not to have contact with their spouses except once a day at a meal. This was an F.O 3434 series written by LRH. If they had children, RPFers were allowed to see them during the meal time, plus one hour a week, if their stats were up.

Sadly the situation has worsened...
 
Children may have now no contact at all ! Jyllands-Posten 14 Jan 2001 (In English and Dutch)
 
The CoS has given Jyllands-Posten access to the newest set of rules of conduct for those going through the RPF program. Among the restrictions are: ... no contact whatsoever with their families. Previously, RPF members could see their spouses or children once a week under certain conditions, but now all contact is forbidden for the duration of the RPF program..

David Ray
 
David Ray account of life in the Sea Org
 
City of Clearwater City Commission Hearings, 1982 (in Realvideo )
 
And the food that they served the RPFers was just rotten. They served all the leftovers after all of the staff on the whole base, all the buildings, ate, okay? Then, we ate alone, whatever was left over. And it wasn't very good. And it didn't give us the nourishment that we needed to keep our bodies going.


Stacy Brooks Young Affidavit
 
April 4, 1994
 
People are being held under guard; people are being interrogated on the E-Meter for the slightest infraction. or the slightest hint of disaffection, women are being coerced into aborting their unborn children; parents are being kept from their children for weeks and even months at a time.


Expert statement by Stephen A. Kent, 10 February 1999
 
British child visitation case
 
These are programs that elite Sea Organization members enter after internal 'trials' or high-ranking leaders find them guilty of crimes against Scientology. The RPF program is of particular interest to the parties involved in this case because credible evidence exists from a number of sources that Scientologists have placed children (as young as twelve years old) on this harsh and abusive program.


Scamizdette: Evidence of disturbing neglect of Scientology children ?
 
By Chris Owen June 1997
 
Currently Gavin Ashworth is an enturbulative source who has been on the lines of the RPF, SNR MCC PAC, SECURITY, CADET ORG. He needs to be moved off everyone's lines and put into the Children's RPF. Gavin recently took a razor blade and cut X's in his skin up and down both his arms. He is pychotic [sic] in PT [present time] and needs close supervision."


Link to a very nice german language page by Ilse Hruby
 
"Rehabilitationsprojekte" RPF für Kinder in Scientology
 
Im System Scientology ist kein Platz für Kindheit - daher gibt es für Kinder, die in dieser "Glaubensideologie" aufwachsen keine Kindheit in dem Sinne wie wir sie kennen. Kinder werden lt. Hubbard's Ideologie und "Gesetzen" grundsätzlich als Erwachsene betrachtet und und das ausgeklügelte Überwachungs- Straf- und Belohnungssystem der Scientology gilt ebenso wie für die Erwachsenen auch für Kinder.


Sister page Witnesses describe child lock-ups by Scientologist.
 
Well before January 1974, the date the RPF was established, scientologist children were already being locked-up when they had annoyed L. Ron Hubbard, the founder of Scientology. Age did not and does not matter in Scientology, everyone is basically an ageless soul (thetan). So it is no surprise that some of the kids were as young as 4 or 5 years old. The average duration of the lock-up was about 2 weeks according to former Scientology high-up David Mayo.
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Why can't Scientology behave like a decent organization should, caring for its youth ?
 
Why does it have to violate the Universal Declaration of Human Right in pursuit of profit ?
 
The answer lies with their founder L. Ron Hubbard, who made his word into law for scientologists. Scientology can not change therefor, not by themselves, it would be against all that is sacred for them to abandon the twisted ideas of child abuse which emanated from Hubbard. If we want to see a change in the organization's attitude toward children then it can only come from outward pressure. Get active, write your US representative, politicians, media and inform your friends. Spread the word !
 

What does the
Declaration has to say about these inhuman Scientology practices?
 
Article 3.
Everyone has the right to life, liberty and security of person.
 
Article 5.
No one shall be subjected to torture or to cruel, inhuman or degrading treatment or punishment.
 
Article 12.
No one shall be subjected to arbitrary interference with his privacy, family, home or correspondence, nor to attacks upon his honour and reputation. Everyone has the right to the protection of the law against such interference or attacks.
 
Article 13.
(1) Everyone has the right to freedom of movement and residence within the borders of each state.
 
Article 18.
Everyone has the right to freedom of thought, conscience and religion; this right includes freedom to change his religion or belief, and freedom, either alone or in community with others and in public or private, to manifest his religion or belief in teaching, practice, worship and observance.
 
Article 19.
Everyone has the right to freedom of opinion and expression; this right includes freedom to hold opinions without interference and to seek, receive and impart information and ideas through any media and regardless of frontiers.
 
Article 20.
(2) No one may be compelled to belong to an association.
 
Article 29.
(2) In the exercise of his rights and freedoms, everyone shall be subject only to such limitations as are determined by law solely for the purpose of securing due recognition and respect for the rights and freedoms of others and of meeting the just requirements of morality, public order and the general welfare in a democratic society.
 
Article 30.
 
Nothing in this Declaration may be interpreted as implying for any State, group or person any right to engage in any activity or to perform any act aimed at the destruction of any of the rights and freedoms set forth herein.
 
Adopted and proclaimed by General Assembly resolution 217 A (III) of 10 December 1948.

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