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 Zürich: Atelier für Zeichnen und Malen nach der Methode

Aimé Venel International und die Unterwanderung durch Scientology

"Der Zweck des Gerichtsprozesses ist eher, zu verärgern und zu entmutigen, als zu gewinnen. (...) Das Gesetz kann sehr leicht dazu verwendet werden, jemanden zu verärgern. Und eine ausreichende Belästigung (...) wird im allgemeinen ausreichen, um den beruflichen Untergang einer Person zu bewirken. Selbstverständlich, wenn es möglich ist, dann ruinieren Sie ihn vollständig."

L. Ron Hubbard: Technical Bulletins, Ausgabe 1976: 157

"Wir hängen Leute nicht auf, nur weil wir nun einmal damit angefangen hätten und es machen müssen. Wir beginnen Leute aufzuhängen und bleiben dabei, die Schlinge in einer fachmännischen Art und Weise zu knoten, genau bis zu dem Moment, wo wir die Tech reinbekommen können --- was wahrhaftig die Schlinge überflüssig macht. Wenn aber die Tech überhaupt nicht reingeht, dann hängen wir die Leute vollständig. Reiß ihre Wurzeln aus dem Boden."

L. Ron Hubbard, HCOPL vom 16.5.1965

 
Erklärung von Jean-Luc Barbier

November 2004

Im Frühjahr 1986 entschied ich mich, auf Rat des Celebrity Center Paris, in Genf ein Atelier für Zeichnen und Malen nach der Methode eines französischen Malers und Scientologen zu eröffnen: die Methode Aimé Venel International.

Nachdem ich seine Methode in Franchise für die ganze Schweiz kaufte, wurde ich von diesem Maler sehr schnell unter der Drohung meinen Vertrag aufzulösen gezwungen, weitere Ateliers in Pully, Lausanne, Neuchâtel, Sion und Zürich zu eröf- fnen.

Als Scientologe wusste ich, was es mich kosten würde nicht zu gehorchen.

In Scientology nicht zu gehorchen bringt Sie vor die Ethik von Scientology. Ihr Verhalten wird als unterdrückerisch bezeichnet. Der Zutritt zu den Kursräumen wird Ihnen für unbestimmte Zeit verboten, Sie werden gezwungen beträch- tliche Summen auszugeben um Ihren Fehler zu reparieren und als Künstler können Sie zu Förderungsaktionen für Sciento- logy gezwungen werden, was sich mir bereits wiederholt ereignete.

Gefälschte Bilanz, in Panik versetzt und unter Druck gesetzt

Die amerikanische Filiale von Scientology teilte mir eines Tages schriftlich mit, dass ich Gefahr laufe zu sterben oder einen psychischen Zusammenbruch zu erleiden, falls ich nicht unverzüglich die höheren Grade der Therapie von Scientology mache  (die vertraulichen OT-Kurse).

Da ich nicht über die genannte Summe verfügte um meine Kurse zu kaufen und da die Lage meiner Ansicht nach dringlich geworden war, folgte ich dem von einem scientologischen Buchhalters erteilten Rat, der mir eine gefälschte Bilanz erstellte, um zu einem neuem Bankkredit zu kommen ...

Anfang 1989, von der zuständigen Vorgesetzten in Scientology unter Druck gesetzt, begab ich mich nach Clearwater in Florida um an den vertraulichen Kursen teilzunehmen. Von meiner Ankunft an hörten die Ethik-Offiziere der Scientology Kirche (Verantwortliche der internen Polizei) nicht damit auf, Druck auszuüben damit ich Mitglied von WISE (World Institute of Scientology Enterprises) werde und dieser Gesellschaft Tantiemen (etwa 10%-15%) zahle.

Der wesentliche Grund auf den sich diese Offizieren beriefen war, dass ich als Scientologe nicht das geringste Recht habe in meinen Unternehmen Personal der Scientology Kirchen anzustellen solange ich mich nicht WISE angeschlossen habe. Einer weiterer Grund war: "als Künstler, der zu den höheren Kursen eingeladen wurde Chef eines müsse ich mit dem guten Beispiel vorangehen“ (sic).

Ich erinnere mich sogar an eine Diskussion mit einem Offizier, der mir geradewegs bestätigte, dass alles was ich machte notgedrungen auf Scientology basiere, und dass ich folglich für die Urheberrechte zu zahlen habe... (sic). Ich denke, dass ich für sie zweifellos auch scientologisch atmen musste ! Ganz offen, ich sehe nichts was an meinen Zeichnungskursen scientologisch sein könnte. Hubbard hatte nie irgend einen Schafskopf gezeichnet ...

Hinsichtlich meines 5-monatigen Aufenthalts in den USA muss ich auch hinzufügen, dass man mir für den Kauf dieser vertraulichen Kurse einen Rabatt von 50% auf die Gesamtheit meiner Käufe angeboten hat unter der Bedingung, Mitglied der IAS zu werden (International Association of Scientology).

Weitere Nötigungen

Während meinem Aufenthalt in den USA, mich unaufhörlich weigernd WISE beizutreten und den unzähligen Druckversuchen Widerstand leistend, wurde schliesslich durch zwei mit Schlagstöcken bewaffneten Wachen mit Gewalt aus dem Kursraum geholt. Dazu muss bemerkt werden, dass mir der (die) Grund (Gründe) dieses Ausweisungsbefehls nie mitgeteilt wurde.

In der gleichen Nacht meiner Ausweisung, um solche Belästigungen nicht weiterhin zu erdulden, entfloh ich dieser Hölle ohne Genehmigung eines Urlaub. Ich erinnere mich, wie ich um meinen Pass für die Flucht zu  bekommen behauptet habe, auf der Bank Geld abheben zu wollen um einen Kurs über Scientology Management zu kaufen und das Versprechen, der Scientology Organisation in Genf zu Hilfe zu eilen ... 

Diebstahl meines Ateliers in Zürich

Als ich bei meiner Rückkehr in der Schweiz erfahren musste, dass die Scientology Kirche in Zürich ohne mein Einverstän- dnis Konferenzen für meine Schüler organisiert hatte, ebenso verschiedene Propagandaaktionen, die so weit gingen die Mauern meines Ateliers in Zürich mit Texten von Ron Hubbard zu verunstalten, einer davon dümmer als der anderen, schickte ich an Herrn Jürg Stettler, Chef des Departements der speziellen Angelegenheiten der Scientology (OSA), mehrere Fax, damit solche Aktionen aufhören und ebenfalls, um eine Entschädigung zu erhalten, da ich meine Kurse in den USA nicht abschliessen konnte.

Anstelle einer positiven Antwort, jedoch die internen Regeln und Gesetze der Ethik von Scientology befolgend, beeilte sich der Verantwortlichen meiner Zweigstelle in Zürich, Herr M. W, in seinem Namen den neuen Pachtvertrag zu unterzeichnen, der für mich bestimmt war und überrumpelte so fast alle meiner Schüler. Ein äusserst schwerwiegender Diebstahl, der einen finanziellen Verlust von mehr 120'000.- Fr. verursacht hat.

Kirsche auf der Torte

Auf einen letzten abgelehnten Versuch von Wise zur Aufnahme meines Unternehmens, überreichten mir vier von meinen scientologischen Angestellten, Angestellte die ich zu 100% persönlich als Zeichnungs- und Mallehrer ausbildete, gleich- zeitig ihre Kündigung , alle die sich mir gegenüber so verhielten wurden durch die Scientology Kirche dazu gezwungen. wurden.

Kurz darauf und zweifellos unter dem Beifall der Scientology Kirche wurde über mein Unternehmen der Konkurs verhängt.

Die schweizerische Justiz ist für die Reichen

In Zürich kontaktierte ich in dieser Angelegenheit des Diebstahls meines Ateliers einen Rechtsanwalt, Herr Berner, der damals für das Büro Homberger & Partner arbeitete. Dieses Büro forderte immerfort Vorauszahlungen von 5'000.- Fr. die ich nicht mehr zahlen konnte. Zudem statt sich an das Gericht zu wenden, das eine Untersuchung selbst durchführt: das Strafgericht, hat mir dieser studierte  Rechtsanwalt vorgeschlagen vor das Arbeitsgericht zu gehen. Ausserdem liess mich dieser Studierte viel Zeit verlieren indem er aufeinanderfolgend 3 Praktikanten delegiert, um jedesmal alle meine vollstän- digen Akte anzufordern... Wie kann ein Rechtsanwalt ignorieren, dass es vor Zivilgericht an mir liegt meine Aussagen zu beweisen, und das wohlverstanden auf meine Kosten ... ?

Meine finanziellen Reserven waren damit erschöpft, beim Zivilprozess hatte ich keinen Rechtsanwalt mehr an meiner Seite, obwohl das Gericht nur Deutsch sprach und meinem Übersetzer Scientology völlig unbekannt war.

Unter diesen Bedingungen und aufgrund von Überstunden war es für meinen ehemaligen Angestellten einfach, 10'000. – Fr. Entschädigung zu erhalten. In der Tat hat dieses Arbeitsgericht in Zürich erachtet, dass meinem Angestellten nicht durch einen eingeschriebenen Brief mitgeteilt wurde, was ich mit meinem neuen Raum machen wollte, es gab seinerseits keinen Fehler (sic).

Natürlich forderte das selbe Gericht für einen Rekurs ein Depot von 7'000.- Fr... !!! Kurz, statt Recht zu sprechen igno- rierte dieses Gericht, dass es für ein Scientologe für völlig schlecht angesehen wird, einge- schriebene Briefe zu schreiben. "Nur die Verrückten und die Regierungen sind die Verfasser davon" sagte Ron Hubbard (sic), ferner dass diese Aktionen um mir zu schaden durch eine Kirche geplant wurden.

Eine Scientology Kirche mit abscheulichem Verhalten

Momentan, zweifellos um mich zum schweigen zu bringen, hört die Scientology Kirche nicht auf, mich durch ungerecht- fertigte Strafklagen zu schikanieren, oder indem sie Angehörige kontaktiert, um Befragungen über meine Angelegenheiten durchzuführen.

Die Scientology Kirche lehnt ebenfalls ab, die Tatsache zu berücksichtigen, dass ich um die investierten Summen zurück- bezahlt zu bekommen, Kosten von mehr als 50'000. – Fr. für das Gericht und den Anwalt zu zahlen hatte. 

Die Scientology Kirche lehnt ebenfalls ab, zu berücksichtigen, dass ich meine Musikerkarriere als Saxophonist und Flötist aufgeben musste als Folge ihres Reinigungsprogramms: ein therapeutisches Programm, das täglich mehrere Stunden Sauna und die Einnahme von Überdosen von Niacine und Vitaminen umfasst. Eine Verabreichung von Medikamenten ohne medizi- nische Kontrolle, die eine Entzündung meines Kehlkopfs verursacht hat, die nicht rechtzeitig mit Antibiotika behandelt wurde (verboten in Scientology) und deshalb chronisch wurde.

Fragen die man sich stellen muss

 
Unternehmen diese Scientologen alle diese Belästigungsaktionen gegen meine Person aus freien Stücken ?
 
Wer liefert ihnen die Auskünfte über meine Person, über meine Frau ?
 
Dass es die Scientologysekte und ihr Büro der speziellen Angelegenheiten (OSA) ist, ist mehr als wahrscheinlich, denn die Machenschaften und die Methoden der Belästigung durch Scientology sind vielen Gerichten bekannt.
 
Wenn die offiziellen Kirchen auf diese Art und Weise gegen jede Person vorgehen würden, die ihre Religion oder ihren Glauben kritisiert, bedeutete dies - bestenfalls - überfüllte Gerichte; - schlimmstenfalls - den Bürgerkrieg.
 

 Anhang:
 
Brief an Frau Barbier von Herrn Jürg Stettler, Präsident der Scientology Kirche Zürich !
 
Dokumente welche die Belästigung von Herrn und Frau Barbier durch Herrn M. W. zeigen
 
Dokumente welche die Belästigung durch die Scientology Kirche Genf zeigen
 

  Texte in Deutsch - index

 

     «Ron Hubbard, le gourou démasqué»

 

Ce livre de Russell Miller révèle la face cachée de l'église de scientologie. On y découvre un Ron Hubbard, malade, mythomane et poursuivi par la justice. Il est disponible en format pdf ou html sur notre site. Nous avons également publié une version résumée.

 

Exposing Scientology through streaming video

 

 

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Ces reportages vidéo dénoncent les dangers de la thérapie de scientologie. La scientologie est une nébuleuse sur laquelle ont enquêté de nombreux journalistes. Il suffit de répondre une fois à un questionnaire pour recevoir des prospectus et des invitations. Au départ elle peut même paraître séduisante mais très rapidement les premières dérives apparaissent.

 

Témoignage de Jean-Luc Barbier

       

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