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SCIENTOLOGY: In der Kirche des Ich (faz.net - 22 Juni 2011) Scientology Enemies List Revealed (huffingtonpost.com - June 23, 2011) |
In der Kirche des Ich
Früher stiegen hier Katharine Hepburn, Humphrey Bogart und Clark Gable ab, heute gibt es zumindest noch gutes Essen: Ein Besuch im ehemaligen Residenzhotel Chateau Élysée, in dem sich heute das Celebrity Center von Scientology befindet. Von Verena Lueken, Los Angeles Fällt es Ihnen schwer, einen klaren Gedanken zu fassen? Waren Sie schon einmal müde, ohne dass es einen offensichtlichen Grund dafür gab? Sind Sie manchmal grundlos gereizt? Haben Sie sich je hölzern und leblos gefühlt? Macht es Ihnen Schwierigkeiten, sich für Menschen oder Dinge zu begeistern? Wenn Sie von zehn solcher Fragen mehr als drei mit „Ja“ beantworten, sind Sie ein klarer Fall für das innere Reinigungsprogramm von Scientology. Dann haben sich in Ihrem Körper Drogen, Chemikalien und andere Gifte angesammelt, die Sie nicht so einfach wieder loswerden; gegen die Sie auf dem Laufband anrennen sollten; die Sie bekämpfen, ausschwitzen, mit vielen Litern Flüssigkeit rausschwemmen und mit Vitaminpillen beschießen müssen. So erklärte es uns in der vergangenen Woche Jenni vom Celebrity Center der Church of Scientology in Los Angeles. Wir standen in einem warmen Kellerraum zwischen marktgängigen Fitnessgeräten, schauten einem trainierenden Mann auf den nackten Rücken und sogen in tiefen Zügen die von vermutlich botanischen Zusätzen schwere, aus der Sauna nebenan strömende Luft ein. Reinigung, von innen, schien plötzlich keine so schlechte Idee. Wollten Sie nicht auch schon mal Ihre Frau ermorden ? Wir waren ja auch gut vorbereitet. Fast zwei Stunden lang hatten wir zuvor Michael Wisner zugehört – er stellte sich als „Produzent, Autor und Umweltaktivist“ vor, trug eine dottergelbe Krawatte, einen unsauberen Haarschnitt und einen buschigen Vertreterschnäuzer –, was er zum Thema zu sagen hatte. Es klang in seiner vermutlich berechtigen Verteufelung des Agrarkonzerns Monsanto ein bisschen wie die Vortragsversion des Films „Food Inc.“, bestand aus einer rasanten Abfolge von Schreckensmeldungen über giftige Chemikalien im Haushalt, auf den Feldern, in der Kleidung, der Nahrung und der Luft einschließlich der dramatischen Folgestatistiken über Brust- und Eierstockkrebs (toxins do real harm to real people), und brauchte mehr als hundert Minuten, bis zum ersten Mal der Name L. Ron Hubbard fiel. Da hatte Wisner die zweitbesten Tipps gegen all das Übel schon ausgepackt: Fenster auf, vor allem im Auto, und die Schuhe, an denen, da kann man machen, was man will, Bleireste kleben, vor der Haustür stehen lassen.
Den besten Tipp lieferte dann der leitende Direktor des Celebrity Center selbst: „Dianetics“ und das Reinigungsprogramm im Keller. Seine Grundlage ist das Standardwerk „Clear Body, Clear Mind“ des Sektengründers L. Ron Hubbard, dessen Werke in fünfzig Sprachen sich laut Eigenwerbung inzwischen mehr als 160 Millionen Mal verkauft haben. Auch ich erwarb zwei Bücher, obwohl mich das, was als wrap up angekündigt war und dann von David, so hieß er, mit der übertriebenen Zappeligkeit eines gescheiterten Stand-up-Komikers vorgetragen wurde, doch irritiert hatte: „Wollten Sie nicht auch schon mal Ihre Frau ermorden?“, kreischte er etwa und rief „peng“ zur entsprechenden Geste. „Haben Sie sich nicht schon einmal vor Angst verkrochen?“, wisperte er mit wedelnden Händen und wimmerte dann wie ein Kleinkind – solche Clownereien machte er uns vor, um zu zeigen, welch ungesunde Emotionen unsere vergifteten Körper hervorbringen. Auch damals wurde Sinnsuche betrieben Meine Beziehungen zu Scientology waren intensiv, wenn auch kurz. Alles begann mit der Idee, im Renaissance, dem sehr gelobten Restaurant im Celebrity Center in Los Angeles, einen Tisch für ein Abendessen zu reservieren. Das war kein Problem, das Restaurant steht allen offen, wie die Church of Scientology selbst angeblich auch, was sich allerdings als nicht ganz richtig erwies. Das Celebrity Center ist, wenn man das so tautologisch sagen darf, berühmt, weil dort schon die Tochter von John Travolta bei Weihnachtsfeiern aufgetreten ist, Tom Cruise und die Seinen zu Gast waren wie auch Chick Corea und viele andere Größen der Film- und Unterhaltungsindustrie, die behaupten, ihr Erfolg habe ursächlich damit zu tun, dass sie über die scientologische Lehre und deren Praktiken zur Optimierung ihres Selbst (und zur Dezimierung der Gifte in ihrem Körper) gefunden hätten. Nachdem die Reservierung so problemlos aufgenommen worden war, rief ich noch einmal an und fragte, ob ich wohl vor dem Essen eine Führung durch das Gebäude bekommen könne. Es handelt sich nämlich um das Château Élysée, ein ehemaliges Residenzhotel der Luxusklasse, in dem eine Reihe von Filmstars, die mir deutlich näher sind als die, die jetzt dort absteigen, einst Quartier bezogen hatten: Lilian Gish, Bette Davis, Carol Lombard, Katharine Hepburn, Humphrey Bogart, Clark Gable, Cary Grant – die ganze Riege Unsterblicher, deren Geistern ich dort zu begegnen hoffte. Gebaut hat das Château der Architekt Arthur E. Harvey 1927 im Stil einer französischen Burg aus dem siebzehnten Jahrhundert, allerdings mit Aufzug in die sieben Stockwerke des verschachtelten Baus. Seine Auftraggeberin war Eleanor Ince, die Witwe des Stummfilmproduzenten Thomas H. Ince, und es ist zu vermuten, dass auch damals in diesen Hallen Sinnsuche betrieben wurde, nur mit anderen Mitteln. Die Partys sollen in den Dreißigern berühmt und berüchtigt gewesen sein. Ein etwas mulmiges Gefühl Jedenfalls hoffte ich darauf, in den Zimmern 603 (Humphrey Bogart) oder 216 (Edward G. Robinson) oder in den Gängen und Treppenhäusern zwischen ihnen, im Foyer oder dem Garten mit den uralten Kautschukbäumen eine Spur von ihnen zu finden. Ich stellte mir vor, wie die Erinnerungen aus den Tapeten strömen und wie als Schweif freundlicher Gespenster noch einmal die große Zeit Hollywoods vorbeiwehen würde mit all der Melancholie, die seine Stars umhüllte und die sich im Chteau eingenistet haben musste. Raymond Chandler hat einmal von einem Hotelfoyer in Los Angeles geschrieben, die Erinnerungen hingen dort in den Ecken wie Spinnweben, und nach so etwas wollte ich Ausschau halten. „Kein Problem“, lautete die Antwort auf meine Tour-Anfrage. „Wenn Sie um acht essen wollen, kommen Sie zur Führung doch schon um sechs. Fragen Sie nach Craig. Oder Saul.“ Wir waren pünktlich. Das Auto parkten wir ein wenig abseits, und mit etwas mulmigem Gefühl betraten wir das Grundstück, das von der Straße aus durch hohe, dicke Hecken kaum einsehbar, aber mit einer Messingplatte klar beschildert ist. Welchem Typ Mensch würden wir dort begegnen? Ich kannte ja die Geschichten über Scientology, ich wusste von den zerstörten Existenzen derer, die einst dazugehört hatten, den abstrusen Auftritten von Tom Cruise und auch von der langen, bestürzenden Geschichte von Paul Haggis und seinem Austritt aus der Sekte, die kürzlich im „New Yorker“ stand. Auch Haggis – inzwischen mehrfacher Oscargewinner, zum Beispiel für sein Drehbuch von „Million Dollar Baby“ – hat im Chateau gewohnt, als er 1976 nach Hollywood kam und auf erste Aufträge als Drehbuchautor hoffte. Damals war das Haus heruntergekommen, und vom ehemaligen Glamour war, wie in der ganzen Gegend, nichts mehr zu sehen. Nach aufwendiger Renovierung des Schlosshotels und einer ganzen Reihe anderer historischer Gebäude in Hollywood, die Scientology gehören, steht das Celebrity Center inzwischen unter Denkmalschutz. Plakate und gerahmte Hubbard-Bilder Haggis, so hieß es in dem Artikel, habe an diesem damals so schäbigen Ort ein Gefühl der Kameradschaft erlebt, das ihm gänzlich unbekannt gewesen sei: „All diese Atheisten auf der Suche nach etwas, an das sie glauben, all die Einzelgänger auf der Suche nach einem Club, dem sie beitreten konnten!“ Würden wir heute, da das Château in altem Glanz eine fast einschüchternde Solidität und gleichzeitig etwas Unheimliches ausstrahlt, Atheisten und Einzelgänger treffen, die etwas suchen, das es hier zu finden gibt ? Erst einmal trafen wir Craig. Er hatte die weiche Stimme eines Fachverkäufers, einen nicht ganz trockenen Händedruck und die undurchdringlich glatte Haut eines genmanipulierten Filmgeschöpfs. Als Erstes schlug er vor, den Ablauf zu ändern. Ein weltberühmter Bestsellerautor komme um halb acht, um einen Vortrag zu halten, dazu seien wir herzlich eingeladen. „Und die Führung?“, fragten wir. Die gebe es später, und essen könnten wir, wenn es uns recht sei, doch jetzt schon? Da war es Viertel nach sechs, aber die Aussicht auf viel mehr Scientology, als wir zu hoffen gewagt hatten, war zu verlockend, als dass wir bei der Essenszeit kleinlich sein wollten. Craig zeigte uns also eilig das Foyer mit seinem weißen Flügel und der Hubbard-Büste, führte uns in raschem Schritt an den offenstehenden Bürotüren vorbei, durch die man auf Plakate und gerahmte Hubbard-Bilder schauen konnte, und geleitete uns ins Restaurant, in dem etwa fünf Menschen saßen. Wir blickten in den Garten mit seinen kunstvoll beschnittenen Hecken und Rasenflächen, überlegten, ob einer der beiden Männer, die an einem Gartentisch saßen und rauchten, wohl ein Vetter von John Travolta sei, und wunderten uns über die zahlreichen Menschen, die im hinteren Teil des Parks um einen großen Pavillon herumstanden wie auf einer Party, bei der niemand den Gastgeber kennt. Dem Katholizismus deutlich unterlegen ? Unseren Wunsch nach zwei Mojitos konnte das Restaurant nicht erfüllen. Es hat keine Lizenz für harte Drinks, das muss früher einmal anders gewesen sein. Das Essen war gut, ein großer Tisch in der Nähe, reserviert offenbar für höhere Ränge in der Hierarchie von Scientology, füllte sich nach und nach mit entspannt wirkenden Männern und Frauen, die sicher Wesentliches zu besprechen hatten, und irgendwann kam Craig zurück, um uns zum Vortrag abzuholen. Und fragte, was wir so täten im Leben. Mein Freund sagte, er sei Schriftsteller und Gelehrter, ich gab mich als Filmkritikerin zu erkennen. Craig wurde sofort misstrauisch. Wenn ich vorhätte, etwas zu schreiben, müsse ich mit der Presseabteilung Kontakt aufnehmen. Ich erklärte, ich interessierte mich für das im April von Scientology erworbene Film- und Fernsehstudio KCET und dafür, was Scientology damit vorhabe. Bei KCET hatte ich bereits angerufen, um eine Studiotour zu erbitten. So etwas ist nichts Ungewöhnliches in Hollywood, doch mein Anruf erreichte nur ein Band: „Die Studiotour ist aus Sicherheitsgründen bis auf weiteres ausgesetzt“, erklärte eine Stimme, die ich nicht fragen konnte, ob Anschlagsgefahr bestehe oder nur die Dachziegeln lose seien? „Wir haben das Gelände noch nicht in Besitz genommen“, ließ später die Scientology-Presseabteilung wissen. Wenn es so weit sei, werde man renovieren, und später dann, „da bin ich sicher“, schrieb Karin Pouw vom PR-Büro, werde es wieder Führungen geben, aber „davon sind wir noch weit entfernt“. Da mich dasselbe Büro bei meiner Frage nach dem Studiokauf und den zukünftigen Plänen bereits mit einer Presseerklärung abgefertigt hatte, schien es mir sinnlos zu fragen, was mich am meisten interessierte, nämlich: wie es zu erklären sei, dass sich nicht einmal Grundzüge von Hubbards Lehren im Werk all jener Filmemacher aufspüren lassen, die als Berühmtheiten so hofiert werden, dass ihnen eigens ein Schloss zur Verfügung gestellt wird? Und ob da Scientology, sich selbst als Kirche verstehend, dem Katholizismus nicht deutlich unterlegen sei? Denn dessen große Topoi durchziehen doch die Filmgeschichte von Anfang an bis heute? Erreichen die Werke nicht mehr als ihre Schöpfer? Mehr im Sinn von Reklame, wenn man so will ? Die Nadel schlug bis zum Anschlag aus Statt dies zu fragen, setzten wir uns zu einer Handvoll Interessierter in einem Zimmerchen auf zierliche Stühle und hörten zu, was Michael Wisner uns zu sagen hatte. Wisner, der weltweit berühmte Bestsellerautor, hat übrigens, soweit das bei den üblichen Internetanbietern zu erkennen ist, nur ein Buch geschrieben, und zwar 1996 gemeinsam mit David Steinman unter dem Titel „Living Healthy in a Toxic World“. Für 0,01 Dollar kann man es dort gebraucht erwerben, aber ich vermute, es steht wohl nicht mehr drin als das, was er an jenem Abend erzählte. Als der Vortrag vorbei war, verteilte Jenni kleine Karten mit den Fragen, ob es uns manchmal schwerfalle, einen klaren Gedanken zu fassen, ob wir grundlos müde oder gereizt seien. Nachdem wir anschließend den Keller und die Fitnessanlage gesehen hatten, führte sie uns in den Buchladen, wo ich die zwei Bücher kaufte, von denen eines immer noch eingeschweißt daliegt, und zeigte mir auf meine Bitte noch den Elektropsychometer, kurz E-meter genannt. Sie bat mich sogar in einen anderen Raum, um mich ausprobieren zu lassen, wie das geht – zwei suppendosenähnliche Metallzylinder in die Hände nehmen, nicht zu fest zupacken und stumm, aber ehrlich auf eine einfache Frage antworten. Zum Beispiel: „An wen denken Sie?“ Die Nadel des Geräts schlug bis zum Anschlag aus. Ich erschrak, und auch Jenni reagierte entsetzt. Ich sagte ihr, an wen ich gedacht hatte, und sie versuchte, mich zu trösten: „Mit solch einem Gewicht im Kreuz müssen Sie nicht durchs Leben gehen. Ich schenke Ihnen zwei Stunden ,auditing‘. Passt es Ihnen übermorgen um fünf Uhr nachmittags?“ Sie schrieb nicht zurück Das „auditing“ ist eine der grundlegenden Techniken von Scientology, ein standardisiertes Gespräch mit festgelegten Fragen, in dem alte Lebenskonflikte aufgespürt und eliminiert werden. „Clear“ zu werden ist das erklärte Ziel dieser Methode. Haggis hatte dem „New Yorker“ erzählt, er selbst sei damals im Château „clear“ geworden, er habe hier also den Ausgangspunkt für seinen Aufstieg in die spirituell höheren Etagen der Organisation gefunden. Stand ich kurz davor, einen ersten Schritt in diese Richtung zu tun? Um dann möglicherweise frühere Leben ins Bewusstsein zurückzurufen oder wenigstens eine blendende Karriere zu machen? Diese Möglichkeit im Auge, verließen wir das Château. Auf dem Heimweg fuhren wir den Sunset Boulevard entlang. Wir passierten die Church of Blessed Sacrament auf der linken Seite, den Nachtclub „Der siebte Schleier“ auf der rechten, glitten am Bräunungsstudio Hollywood TanMan vorbei, an den Läden für Beauty Supplies und Tätowierungen, kleinen Malls, dem Hollywood Studio Motel und dem Comfort Inn, Gitarrenläden und immer wieder „Girls, Girls, Girls“. Die Palmen wuchsen höher als die höchsten Reklameschilder, von denen das höchste überhaupt ein Cartoon-Plüschtier in Karatepose zeigte, die Werbung für „Kung Fu Panda 2 – Double the Awesomness“. Am nächsten Tag erreichte mich der Anruf: Mein „auditing“ sei abgesagt. Da ich Journalistin sei, komme das nicht mehr in Betracht. Ich schrieb an Jenni und gab meiner Enttäuschung darüber Ausdruck, dass die versprochene Offenheit von Scientology offenbar jederzeit für jeden gelte, nur für meinen Berufsstand nicht. Sie schrieb nicht zurück. Wir aber spürten in jener Nacht in Hollywood: Irgendwie, irgendwann werden nach den Körpern auch die Seelen all der Suchenden in Bestform sein. Text: F.A.Z. Bildmaterial: ASSOCIATED PRESS
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Scientology Enemies List Revealed (PHOTOS)
A former high ranking Scientologist, Marty Rathbun, posted what he says is an internal document from The Office of Special Affairs -- the religion's secretive intelligence arm, reports The Village Voice. While Rathbun left the church in 2004, the document was just posted on his personal blog this month and it's dated 2010. It's a lengthy list of people the church considers "disaffected, enemy connected, psychotic, etc." and are not to be invited to any of the Church's events. The list is long, but on it are some familiar names who, it's no surprise, are some of Scientology's most vocal critics.
In 2009 director Paul Haggis left the church after 35 years as a member, in protest over the organization's support for Proposition 8. Haggis began to speak out after he left and was a recent subject of a New Yorker profile, in which he said, "I was in a cult for thirty-four years. Everyone else could see it. I don't know why I couldn't. The list (pdf) |
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Exposing Scientology through streaming video Ces reportages vidéo dénoncent les dangers de la thérapie de scientologie. La scientologie est une nébuleuse sur laquelle ont enquêté de nombreux journalistes. Il suffit de répondre une fois à un questionnaire pour recevoir des prospectus et des invitations. Au départ elle peut même paraître séduisante mais très rapidement les premières dérives apparaissent. |
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