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Straßburg. EGMR weist Klage entlassener Kirchenangestellter ab
Die evangelische Kirche hat mit der Kündigung einer Kindergärtnerin
aus Pforzheim, die einer anderen Religionsgemein- schaft angehörte
und für diese warb, nicht gegen Grundrechte verstoßen. Der Europäische
Gerichtshof für Menschen- rechte (EGMR) wies die Klage der entlassenen
Frau ab.
Die Straßburger Richter sahen in der Entlassung der 47-Jährigen keinen Verstoß gegen die Religionsfreiheit. "Die deutschen Arbeitsgerichte haben alle wesentlichen Gesichtspunkte des Falls berücksichtigt und die Interessen der Betroffenen und der Kirche sorgfältig gegeneinander abgewogen", hieß es am Donnerstag in der Urteilsbegründung zu der Grundrechts- beschwerde. Die Erzieherin war 1998 fristlos entlassen worden, weil sie der Religionsgemeinschaft der Universalen Kirche/Bruderschaft der Menschheit angehörte und aktiv für sie eintrat. Die evangelische Kirche betrachtete dies als Verstoß gegen die Loya- litätsverpflichtung ihrer Mitarbeiter. Die Frau empfand die Kündigung als Verletzung ihrer Religionsfreiheit und als Verstoß gegen das Diskriminierungsverbot der Europäischen Menschenrechtskonvention. Seine Mandantin habe ihre Arbeit immer bestens erfüllt und die Kinder keines- falls missioniert, sagte der Anwalt der Frau.
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Le rapport
98 mentionnait le fait qu'un membre de l'Eglise universelle
(l'Allemand Reimer Peters, chef de la communauté religieuse)
avait été condamné par le Tribunal cantonal d'Appenzell Rhodes-Extérieures
pour avoir proféré des paroles antisémites. Ce jugement a d'abord
été confirmé par le Tribunal cantonal d'appel en mars 1997 et
un pourvoi en nullité au Tribunal fédéral a été rejeté en décembre
de la même année (Cf. ATF 123 IV 202).
Peter William Leach Lewis, chef de l'Eglise universelle aux Etats-Unis, avait confié à des intermédiaires le soin de diffuser de la propagande antisémite et raciste en Suisse. Sa démarche a fait l'objet d'une condamnation fondée sur l'art. 261bis CP, et la Police fédérale a prononcé, le 18 août 1997, une interdiction d'entrée à son encontre (cette interdiction lui a été notifiée en octobre 1998). Cette mesure a permis d'empêcher sa participation au congrès du Fondement mondial pour les sciences naturelles (la branche scientifique de l'Eglise universelle) à Interlaken, supprimant ainsi une plate-forme de diffusion de ses thèses, ce qui a eu pour effet de modérer l'impact du congrès et de limiter les conflits
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Die Plakate
prangen unübersehbar an Zürichs Wänden, die Handzettel sind
verteilt. Die Botschaft: «Unser Name ist Legende - unser Wort
ist Gesetz». Eingeladen haben der «Graf von Saint Germain» und
die «Grosse Weisse Bruderschaft» auf den kommenden Donnerstag
ins Volkshaus. Die Verwirrung wird komplett, wenn man die aufgeführte
Telefonnummer wählt und sich eine «Bruderschaft der Menschheit»
meldet. Das alles sind Namen aus der Theosophie.
Der ominöse Graf etwa gilt als ein in die höheren Sphären aufgestiegener Meister (Avatar). Wer sich hinter den klangvollen Begriffen versteckt, wissen wohl nur Szenekenner. Deshalb reagierte Hans Rudolf Wirz vom Volkshaus nicht, als Vertreter dieser Bruderschaft einen Saal mieteten. Doch dann meldete sich eine Person und sagte, dahinter stecke die Universale Kirche (UK). Die Recherchen bestätigten Wirz rasch, dass es sich tatsächlich um den theosophisch-esoterischen Kult der UK handelt. Eine Sekte also, die Mitte der 90er-Jahre auch in Zürich wegen antisemitischer Äusserungen in die Schlagzeilen geraten war. In mehreren Prozessen wurden führende Mitglieder des Kultes zu Bussen und Gefängnisstrafen verurteilt. Sie hatten rassistische Äusserungen ihres Gurus Peter Leach Lewis kolportiert. Dieser hatte unter anderem behauptet, die Juden hätten in ihrer satanischen Gier den Zweiten Weltkrieg angezettelt. Die Rede war auch vom jüdischen Gezücht und von Gassenkatzen. Trotz der negativen Urteile wiederholten verschiedene Mitglieder in missionarischem Eifer g die rassistischen Vorwürfe; Einsicht zeigten sie kaum. Dies war umso überraschender, als auch viele Akademiker sowie hochrangige Vertreter aus Wirtschaft und Bildung dem Kult angehören. In zwölf Städten präsent Die Prozesse und Berichte taten aber ihre Wirkung: Die UK zog sich weit gehend aus der Öffentlichkeit zurück und führte ihre Kurse und Rituale in den eigenen Zentren und Kirchen durch. Nun meldet sich die international tätige Gemeinschaft mit einer breiten Öffentlichkeitskampagne wieder zurück. Sie führt in diesen Tagen in zwölf Städten in der Schweiz, in Deutschland und Österreich Vorträge durch. Zürich muss sie aber nach dem Veto des Volkshauses aus dem Terminkalender streichen.
Hans Ulrich
Hertel, Priester der esoterischen Sekte Universale Kirche oder
Bruderschaft der Menschheit, verbreitet im Internet rassistische
Aussagen, die sogar frühere Aussagen seines Gurus Peter Leach
Lewis übertreffen. "Es ist das Geld unter der zionistisch-jüdischen
Macht, das die Menschen, die Politik und das Recht der Welt
beherrscht und erpresst", schreibt Hertel auf der Homepage
des Weltfundaments der Natur-Wissenschaft, das ein Ableger der
Universalen Kirche ist.
Diese Macht sei verantwortlich "für alle unfasslichen Holocausts" des 20. Jahrhunderts. Solche selbstsüchtigen Interessen seien ein Krebs im Körper der Menschheit. Weiter schreibt Hertel, diese bösartigen Geschwüre seien auf alle Zeit auszu- schalten. Sie hätten kein Recht auf Existenz, da sie den Planeten zu Grunde richteten. Man dürfe die Welt nicht diesen antichristlichen Bastardinteressen überlassen. Bereits verurteilt Dies ist ein kleiner Ausschnitt aus den seitenlangen rassistischen und antisemitischen Elaboraten von Hertel. Der Priester der Universalen Kirche ist schon vor zwei Jahren wegen Verletzung des Anti-Rassismus-Gesetzes zu einer Busse verurteilt worden. Damals hatte er in einem Interview rassistische Sprüche seines Gurus "nur" wiederholt, was das Zürcher Obergericht als strafmildernd beurteilte.
Anhänger
der Universalen Kirche (UK) sind nicht nur wegen rassistischer
und antisemitischer Aussagen in die Schlagzeilen geraten, ihr
Kampf gegen Natelantennen und Elektrosmog zeigt ebenfalls fanatische
Züge. (Der TA berichtete mehrmals darüber.) "Das Handy
wärmt Ihnen das Gehirn auf", schreiben sie auf einem Flugblatt,
wie der "Beobachter" berichtet. Das Natel verändere
die Gehirnströme und führe zum frühzeitigen Tod. Getarnter Feldzug
?
Auf dem Flugblatt ist zwar nicht erkennbar, dass hinter der Aktion Mitglieder der umstrittenen esoterischen Sekte stecken. Unterschrieben ist das Papier vom "Weltfundament für Natur-Wissenschaft" und der Organisation "Verstrahlungs- freie Schweiz" (VS). Beides sind aber Ableger oder Nebenorganisationen der UK. Präsident des Weltfundaments ist UK-Mitglied Hans-Ulrich Hertel, der auch schon wegen antisemitischer Äusserungen gerichtlich verurteilt worden ist. Und Initiant von "Verstrahlungsfreie Schweiz" ist Kurt Sieber, ebenfalls Mitglied der UK. Bereits sind auch verschiedene Regionalgruppen gegründet worden. Die UK-Ableger versuchen auch in Initiativgruppen Einfluss zu gewinnen, die sich auf seriöse Weise gegen Natelantennen wehren. Der Kampf der UK-Mitglieder gegen Handys hat einen ideologischen Hintergrund. Im jüngsten VS-Rundbrief wird behauptet, der Siegeszug der Natels sei eine Strategie der "Weisen von Zion" und unserer Landesregierung, die den Zionisten hörig sei. Dies ist eine Anspielung auf die antisemitische Weltverschwörung, die schon die Nazis benutzten, um den Holocaust und den Zweiten Weltkrieg zu rechtfertigen. Diese unausrottbare Geschichtslüge, die von Rechtsextremen seit Jahrzehnten verbreitet wird, behauptet nämlich, Frei- maurer, Geheimlogen und vor allem einflussreiche Juden, die Zionisten eben, würden eine geheime Weltregierung bilden. Diese versteckte Macht nehme die Menschheit in den Würgegriff und reisse die weltweite Herrschaft an sich, lautet der Tenor. Die Weltverschwörungsfantasien erleben nicht nur bei Rechtsextremen eine neue Blüte, sondern auch bei neuhei- dnischen Gruppen und radikalen Esoterikern.
Universale Kirche: Rassistische Töne
In der
Schweiz sind bereits mehrere Mitglieder des esoterisch-theosophischen
Kults der Universalen Kirche (UK) wegen antisemitischer Aussagen
zu bedingten Gefängnisstrafen und Bussen verurteilt worden.
Ausserdem gerieten Politiker, Manager, Anwälte, Rektoren und
die Herausgeber einer Zeitschrift namentlich in die Schlagzeilen,
weil sie der UK angehören. Die Bundespolizei hatte im Oktober
1998 eine Einreisesperre gegen den amerikanischen Guru Peter
Leach-Lewis erlassen, ausserdem wurde eine Strafanzeige gegen
ihn eingereicht. Das europäische Zentrum der internationalen
Sekte befindet sich in Walzenhausen AR.
Weinsäufer Jesus Die jüngste antisemitische Hetze der UK findet sich im Rundschreiben "Das Innere Licht" (Nr. 18), das kürzlich an mehrere Hundert Mitglieder in der Schweiz verschickt wurde. Die Kultanhänger sind überzeugt, dass Gottesmutter Maria Peter Leach-Lewis dieses Schreiben übermittelt hat. Darin heisst es, "die Schlangen aus dem jüdischen Gezücht" würden gegen den Guru der UK antreten, wie sie vor 197 Jahrzehnten gegen Jesus vorgegangen seien. Die Juden hätten Jesus einen Weinsäufer und Hurenbock genannt, um seine Botschaften in Frage zu stellen. Und wörtlich: "Nichts hat sich geändert, ausser dass dieses unerträgliche Ungeziefer inzwischen auf der ganzen Welt verstreut ist" und "Positionen von ausserordentlichem Reichtum eingenommen und die höchsten Macht- und Kontrollstellungen über alle Völker in jedem Land beansprucht hat". Weiter wird im Schreiben behauptet, der Guru verkünde laut und deutlich die Wahrheit, doch der "jüdische Pöbel der Gegenwart" habe sich gegen ihn und die UK gewandt. Bereit, das Leben zu geben ? Das Rundschreiben verlangt von den Mitgliedern des Kults bedingungslosen Gehorsam. Sie müssten ihren menschlichen Willen aufgeben. Es gebe nichts mehr, "was ihr zu eurem eigenen Nutzen noch wirklich haben müsst oder haben wollt". Die UK-Mitglieder werden gewarnt, dass die Gegner auch sie
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Exposing Scientology through streaming video Ces reportages vidéo dénoncent les dangers de la thérapie de scientologie. La scientologie est une nébuleuse sur laquelle ont enquêté de nombreux journalistes. Il suffit de répondre une fois à un questionnaire pour recevoir des prospectus et des invitations. Au départ elle peut même paraître séduisante mais très rapidement les premières dérives apparaissent. |
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