Die Bruderschaft der Menschheit
Die Neue Franziskanishe Welt-Missionbestrebung Der Universalen Kirchen
 
Décision du tribunal de droits de l'homme de Strasbourg à l'encontre de l'Eglise Universelle (swr.de - 05.02.2011)
L'«Eglise Universelle» menace anti-scientologie ??
 
L'Eglise Universelle veut censurer notre site et menace anti-scientologie d'une plainte ? (22 septembre 2005)
 
Un rapport sur les sectes en Suisse dérange l'Eglise Universelle ! (décembre 2000)
 
Réponse du Département fédéral de justice et police suisse au sujet de l'Eglise universelle (7 novembre 2005)
 
Remarque importante:
 
Ne pas confondre l'«Eglise Universelle» avec l'«Eglise Universelle du Royaume de Dieu» (EURD)
 
Die Universale Kirche droht Anti-Scientology !?
 
Die Bruderschaft der Menschheit
Die Neue Franziskanishe Welt-Missionbestrebung Der Universalen Kirchen
 
Straßburg. EGMR weist Klage entlassener Kirchenangestellter ab (swr.de - 05.02.2011)
 
Die Universale Kirche droht Anti-Scientology !? Wir haben festgestellt, dass lhre Homepage unwahre Tatsachenbehaup- tungen über den Patriarchen Der Universalen Kirche, 'The Most Rev. Bro. Peter W. Leach-Lewis, SF, DCh., verbreitet, welche diesen in seinem Ruf massiv schädigt (22 septembre 2005)
 
Bericht zuhanden des Eidgenössischen Justiz-und Polizeidepartementes - Punkt 3.4.1 : Universale Kirche - (Dezember 2000) - pdf
 
Die Universale Kirche wollte klammheimlich im Volkshaus ein Comeback feiern (Tages-Anzeiger; 29.11.2003)
 
Kehrseite Erneut rassistische Hetze Sektenanhänger Hans Ulrich Hertel macht mit rassistischen Aussagen Juden für den Holocaust verantwortlich (Tages-Anzeiger; 13.01.2001)
 
Kehrseite Sekte kämpft gegen Handys Mitglieder der Universalen Kirche sehen in Handys tödliche Waffen (Tages-Anzeiger; 05.01.2001)
 
Die Universale Kirche verbreitet erneut Judenhass und spricht vom "jüdischen Gezücht" und dem "jüdischen Pöbel" (Tages-Anzeiger; 29.01.2000)
 
Weitere Hinweise über die 'Universale Kirche Bruderschaft der Menschheit'
 
Die antwort des Eidg. Justiz - und Polizeidepartements (07.11.05)
 

Straßburg. EGMR weist Klage entlassener Kirchenangestellter ab

Décision du tribunal de droits de l'homme de Strasbourg: les oeuvres sociales des églises peuvent tenir compte des orientations religieuses de leurs employés. Une enseignante ayant rejoint un groupe aux idées jugées incompatibles avec celles de l'église qui l'employait a été déboutée.
 
Quelle: http://www.swr.de/l - 05.02.2011
[Texte intégral]
 
Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg --- picture-alliance / dpa
 

Die evangelische Kirche hat mit der Kündigung einer Kindergärtnerin aus Pforzheim, die einer anderen Religionsgemein- schaft angehörte und für diese warb, nicht gegen Grundrechte verstoßen. Der Europäische Gerichtshof für Menschen- rechte (EGMR) wies die Klage der entlassenen Frau ab.

Die Straßburger Richter sahen in der Entlassung der 47-Jährigen keinen Verstoß gegen die Religionsfreiheit. "Die deutschen Arbeitsgerichte haben alle wesentlichen Gesichtspunkte des Falls berücksichtigt und die Interessen der Betroffenen und der Kirche sorgfältig gegeneinander abgewogen", hieß es am Donnerstag in der Urteilsbegründung zu der Grundrechts- beschwerde.

Die Erzieherin war 1998 fristlos entlassen worden, weil sie der Religionsgemeinschaft der Universalen Kirche/Bruderschaft der Menschheit angehörte und aktiv für sie eintrat. Die evangelische Kirche betrachtete dies als Verstoß gegen die Loya- litätsverpflichtung ihrer Mitarbeiter.

Die Frau empfand die Kündigung als Verletzung ihrer Religionsfreiheit und als Verstoß gegen das Diskriminierungsverbot der Europäischen Menschenrechtskonvention. Seine Mandantin habe ihre Arbeit immer bestens erfüllt und die Kinder keines- falls missioniert, sagte der Anwalt der Frau.

Gegen das Urteil kann innerhalb von drei Monaten Berufung beantragt werden. Der Richterspruch bedeutet eine Stärkung des Selbstbestimmungsrechts der Kirchen, allerdings unter der Voraussetzung, Einzelfälle sorgfältig zu prüfen.
 

Die umstrittene Universale Kirche/Bruderschaft der Menschheit ist eine kleine sektenähnliche Gemeinschaft mit esoterischen Prinzipien. Die Sektenberatungsstelle Nordrhein-Westfalen stuft sie als "konfliktträchtige Gruppierung" ein.
 
«La scientologie et les sectes en Suisse»
 
Rapport à l’intention du Département fédéral de justice et police
 
Décembre 2000 / Publié par le Département fédéral de justice et police
 
[Extrait]
 
3.4.1 Eglise universelle

Le rapport 98 mentionnait le fait qu'un membre de l'Eglise universelle (l'Allemand Reimer Peters, chef de la communauté religieuse) avait été condamné par le Tribunal cantonal d'Appenzell Rhodes-Extérieures pour avoir proféré des paroles antisémites. Ce jugement a d'abord été confirmé par le Tribunal cantonal d'appel en mars 1997 et un pourvoi en nullité au Tribunal fédéral a été rejeté en décembre de la même année (Cf. ATF 123 IV 202).

Peter William Leach Lewis, chef de l'Eglise universelle aux Etats-Unis, avait confié à des intermédiaires le soin de diffuser de la propagande antisémite et raciste en Suisse. Sa démarche a fait l'objet d'une condamnation fondée sur l'art. 261bis CP, et la Police fédérale a prononcé, le 18 août 1997, une interdiction d'entrée à son encontre (cette interdiction lui a été notifiée en octobre 1998). Cette mesure a permis d'empêcher sa participation au congrès du Fondement mondial pour les sciences naturelles (la branche scientifique de l'Eglise universelle) à Interlaken, supprimant ainsi une plate-forme de diffusion de ses thèses, ce qui a eu pour effet de modérer l'impact du congrès et de limiter les conflits

German text: 3.4.1 Universale Kirche Quelle: archiv.org (pdf)
 
Die Bruderschaft der Menschheit wollen "Anti-Scientology" zensieren.
 

Wir nehmen diesen Antrag der Universellen Kirche mit Erstaunen zur Kenntnis und veröffentlichen diesen vollständig.

Der fragliche Bericht 'Scientology und die Sekten in der Schweiz' fällt in die Verantwortung der Bundespolizei, die bestimmt besser als wir weiss, wovon sie spricht.

Er sind für uns keine gerichtliche Entscheide bezüglich der universellen Kirche auffindbar, die diesen Bericht der Bundespolizei entkräften würden.

Andererseits müssen wir festzustellen, dass es recht üblich ist, dass sektierische Gruppen «heilige Delikte» begehen, um diese daraufhin mit allen Mitteln zu leugnen.

Le Gravis

Brief der Bundespolizei (07.11.05):

Der Chef des Justiz- und Polizeidepartements, Herr Christoph Blocher, hat uns beauftragt, den Brief bezüglich der Universellen Kirche, den Sie ihm mit Datum vom 27. September 2005 geschickt haben, zu beantworten.

Wir halten unsere Aussagen aufrecht, die sich auf die Universelle Kirche beziehen wie sie unter Punkt 3.4.1. im Bericht 'Scientology und die Sekten in der Schweiz' stehen. Diese Aussagen basieren unter anderem auf dem Entscheid des Bundesgerichts 123 IV 202 ss (cf. annexes), welcher das von der kantonalen Instanz verkündete Urteil in der Sache der Rundschreiben der Universellen Kirche bestätigt.

In der Hoffnung, dass diese Präzisierungen für Sie nützlich sein werden, entbieten wir Ihnen unsere besten Grüsse.

Die Bruderschaft der Menschheit
 
Die Neue Franziskanishe Welt-Missionbestrebung Der Universalen Kirchen
Die Kirche von Gott mit Lebendigen Steinen wiederaufbauend im Geiste unseres Bruders Franz von Assisi
 
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EINSCHREIBEN
 
AVDS
2900 Porrentruy
Luzern, 22.09.2005
 
Sehr geehrter Herr Jura (sic)
 
Wir haben festgestellt, dass lhre Homepage unwahre Tatsachenbehauptungen über den Patriarchen Der Universalen Kirche, 'The Most Rev. Bro. Peter W. Leach-Lewis, SF, DCh., verbreitet, welche diesen in seinem Ruf massiv schädigt.
 
Sie zitieren den Bericht "Scientology und Sekten in der Schweiz", herausgegeben vom Eidgenössischen Justiz-und Polizeidepartement, den dieses Departement aufgrund gravierender Fehler aus dem Internet zurückziehen musste. Darin wird beispielsweise auf den Seiten 23 und 24 behauptet, The Most Rev. Bro. Peter W. Leach-Lewis, SF, DCh., sei aufgrund antisemitischer Äusserungen verurteilt worden. Diese Behauptung ist falsch.
 
Weder The Most Rev. Peter W. Leach-Lewis, SF, DCh., noch Die Universale Kirche selbst wurden je ln einem Land der Welt, auch nicht in der Schweiz, wegen antisemitischer Äusserungen verurteilt. Wie sollten Sie auch ? Die Universale Kirche ist in über 70 Ländern der Erde vertreten.
 
Eine Zugehörigkeit zur Kirche ist unabhängig von Alter, Geschlecht, Hautfarbe und religiösem Hintergrund möglich. Mehr noch: Die Mitgliedschaft bei Der Universalen Kirche konkurrenziert keine Mitgliedschaft in einer anderen Kirche, d.h. man kann z.B. gleichzeitig auch der römischkatholischen Kirche angehören. Die Universale Kirche ist mithin eine der freiheitlichsten und tolerantesten Kirchen.
 
Antisemitismus und/oder Rassismus widersprechen diesen Grundsätzen diametral und sind absolut unvereinbar mit den Grundsätzen Der Universalen Kirche. Die Verurteilung eines mittlerweile verstorbenen, ehemaligen Mitglieds Der Universalen Kirche kann weder The Most Rev. Peter W. Leach-Lewis, SF, DCh., noch Der Universale Kirche angelastet werden. Die inkriminierte Feststellung war übrigens ein Zitat einer im Time-Magazine veröffentlichten Mitteilung eines strafrechtlich unbehelligt gelassenen katholischen Priesters.
 
Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass das Datenschutzgesetz Sie verpfichtet, sich über die Richtigkeit der von lhnen publizierten Daten zu vergewissern und falsche Daten zu korrlgieren, bzw. zu beseitigen.
 
Wir gehen davon aus, dass Sie den völlig veralteten Artikel auf lhrer Homepage mit unwahren Tatsachenbehaup- tungen über den Patriarchen Der Universalen Kirche, 'The Most Rev. Bro. Peter W. Leach-Lewis, SF, DCh., innerhalb der nächsten 14 Tage vollumfänglich löschen werden. Andernfalls würden wir uns nach unbenützter Frist leider gezwungen sehen, den Rechtsweg zu beschreiten.
 
Well wir vorerst einmal davon ausgehen, dass es nicht lhre Absicht ist, falsche Behauptungen zu verbreiten, bitten wir Sie, uns die Korrektur schriftlich anzuzeigen.
 
Möge Gott immer mit lhnen sein.
Mit freundlichen Grüssen
Reverend Pastor Albrecht Proppe, PCh
Pressestelle die Universalen Kirche
 
Bericht zuhanden des Eidgenössischen Justiz-und Polizeidepartementes - pdf
Punkt 3.4.1: Universale Kirche - (Dezember 2000) - pdf
 
Die antwort des Eidg. Justiz - und Polizeidepartements (07.11.05)
 
L'Église universelle (Die Bruderschaft der Menschheit) veut censurer anti-scientologie !?
 
Nous prenons note et publions en intégralité cette surprenante demande de l'Eglise Universelle.
 
Le rapport en question, la scientologie et les sectes en Suisse, est de la responsabilité de la Police Fédérale qui sait certainement mieux que nous de quoi elle parle.
 
Nous n'avons reçu de la part de l'Eglise Universelle aucune décision de justice qui infirmerait ce rapport de la Police Fédérale.
 
D'autre part, force nous est de constater, qu'il est assez habituel que les groupes sectaires commettent des «délits sacrés» puis qu'ils se mettent à les nier avec force.
Le Gravis
 
Annexe:
 
Réponse du Département fédéral de justice et police suisse au sujet de l'Eglise universelle (7 novembre 2005):
 
"Nous maintenons nos affirmations ayant trait à l'Eglise universelle qui figurent sous le point 3.4.1. du rapport intitulé 'la Scientologie et les sectes en Suisse'. Ces propos se fondent entre autres sur l'arrêt du Tribunal fédéral 123 IV 202 ss (cf. annexe), qui confirme la condamnation prononcée par l'instance cantonale en la cause de la circulaire de l'Eglise universelle.
La Fraternité de l’Humanité
 
La nouvelle mission mondiale franciscaine des Eglises universelles
L’Eglise de Dieu se reconstruisant avec des pierres vivantes
dans l’esprit de notre frère François d’Assise
 
Original en allemand ci-dessus
 
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                                                                                                                                  Lucerne, le 2.09.2005

Cher Monsieur Jura (sic)

Nous avons constaté que votre site propage des allégations fausses sur le patriarche de l’Eglise universelle, le très révérend frère Peter W.Leach-Lewis, SF, DCh, qui nuisent considérablement à sa réputation.

Vous citez le rapport «La Scientologie et les sectes en Suisse», publié par le Département fédéral de justice et police, que ledit Département a dû retirer d’Internet en raison de graves erreurs (Scientology et sectes en Suisse). Il était affirmé, pages 23 et 24, que le très révérend frère Peter W. Leach-Lewis, SF, DCh, avait été jugé pour propos antisémites. Cette affirmation est fausse. Ni le très révérend frère Peter W. Leach-Lewis, ni l’Eglise universelle elle-même n’ont été condamnés dans aucun pays, ni en Suisse, pour propos antisémites. L’Eglise universelle est représentée dans plus de 70 pays du monde.

L’appartenance à l’Eglise est indépendante de l’âge, du sexe, de la couleur de peau et de l’arrière-fond religieux. Mieux encore : l’appartenance à l’Eglise universelle ne concurrence pas l’appartenance à une autre Eglise. On peut faire partie à la fois de l’Eglise universelle et de l’Eglise catholique romaine. L’Eglise universelle est une des Eglises les plus libérales et les plus tolérantes.

L’antisémitisme et/ou le racisme contredisent diamétralement ces principes et sont absolument incompatibles avec les principes de l’Eglise universelle. La condamnation d’un ancien membre de l’Eglise universelle, décédé entre-temps, ne peut mettre en cause le très révérend Peter W. Leach-Lewis ni l'Eglise universelle. L’allégation incriminée était d’ailleurs une citation d’une information publiée dans le Time-Magazine par un prêtre catholique n’ayant fait l’objet d’aucune sanction pénale.

Nous attirons votre attention sur le fait que la loi sur la protection des données vous oblige à vous assurer de la justesse des données que vous publiez et à corriger, ou enlever, les données fausses.

Nous partons du principe que vous retirerez de votre site, dans un délai de 15 jours, l’article contenant de fausses allégations sur le patriarche de l’Eglise universelle, le très révérend frère Peter W. Leach-Lewis, SF, DCh. Sinon, nous nous verrons obligés de recourir à la voie des tribunaux.

Nous considérons qu’il n’est pas dans vos intentions de propager de fausses affirmations et vous prions de nous faire parvenir la correction par écrit.

Que Dieu soit avec vous.

Avec mes salutations les meilleures

Révérend pasteur Alprecht Proppe, PCh

Bureau de presse de l’Eglise universelle


Note du traducteur: Le rapport «La Scientologie et les sectes en Suisse» est toujours sur internet. On le trouve sous: http://www.fedpol.ch/f/archiv/berichte/weitere/44200-f-scient.pdf (quelle: archive.org) pdf

 

Ici en français la lettre du département de justice et police (07.11.05):

Der Chef des Justiz- und Polizeidepartements, Herr Christoph Blocher, hat uns beauftragt, den Brief bezüglich der Universellen Kirche, den Sie ihm mit Datum vom 27. September 2005 geschickt haben, zu beantworten.

Wir halten unsere Aussagen aufrecht, die sich auf die Universelle Kirche beziehen wie sie unter Punkt 3.4.1. im Bericht 'Scientology und die Sekten in der Schweiz' stehen. Diese Aussagen basieren unter anderem auf dem Entscheid des Bundesgerichts 123 IV 202 ss (cf. annexes), welcher das von der kantonalen Instanz verkündete Urteil in der Sache der Rundschreiben der Universellen Kirche bestätigt.

In der Hoffnung, dass diese Präzisierungen für Sie nützlich sein werden, entbieten wir Ihnen unsere besten Grüsse.

 
Universale Kirche - Zürich Offensive einer Sekte
 
Tages-Anzeiger; 29.11.2003
Von Hugo Stamm
Die Universale Kirche wollte klammheimlich im Volkshaus ein Comeback feiern.
 
Im letzten Moment wurde sie ausgeladen
 

Die Plakate prangen unübersehbar an Zürichs Wänden, die Handzettel sind verteilt. Die Botschaft: «Unser Name ist Legende - unser Wort ist Gesetz». Eingeladen haben der «Graf von Saint Germain» und die «Grosse Weisse Bruderschaft» auf den kommenden Donnerstag ins Volkshaus. Die Verwirrung wird komplett, wenn man die aufgeführte Telefonnummer wählt und sich eine «Bruderschaft der Menschheit» meldet. Das alles sind Namen aus der Theosophie.

Der ominöse Graf etwa gilt als ein in die höheren Sphären aufgestiegener Meister (Avatar). Wer sich hinter den klangvollen Begriffen versteckt, wissen wohl nur Szenekenner. Deshalb reagierte Hans Rudolf Wirz vom Volkshaus nicht, als Vertreter dieser Bruderschaft einen Saal mieteten. Doch dann meldete sich eine Person und sagte, dahinter stecke die Universale Kirche (UK).

Die Recherchen bestätigten Wirz rasch, dass es sich tatsächlich um den theosophisch-esoterischen Kult der UK handelt. Eine Sekte also, die Mitte der 90er-Jahre auch in Zürich wegen antisemitischer Äusserungen in die Schlagzeilen geraten war. In mehreren Prozessen wurden führende Mitglieder des Kultes zu Bussen und Gefängnisstrafen verurteilt.

Sie hatten rassistische Äusserungen ihres Gurus Peter Leach Lewis kolportiert. Dieser hatte unter anderem behauptet, die Juden hätten in ihrer satanischen Gier den Zweiten Weltkrieg angezettelt. Die Rede war auch vom jüdischen Gezücht und von Gassenkatzen. Trotz der negativen Urteile wiederholten verschiedene Mitglieder in missionarischem Eifer g die rassistischen Vorwürfe; Einsicht zeigten sie kaum. Dies war umso überraschender, als auch viele Akademiker sowie hochrangige Vertreter aus Wirtschaft und Bildung dem Kult angehören.

In zwölf Städten präsent Die Prozesse und Berichte taten aber ihre Wirkung: Die UK zog sich weit gehend aus der Öffentlichkeit zurück und führte ihre Kurse und Rituale in den eigenen Zentren und Kirchen durch. Nun meldet sich die international tätige Gemeinschaft mit einer breiten Öffentlichkeitskampagne wieder zurück. Sie führt in diesen Tagen in zwölf Städten in der Schweiz, in Deutschland und Österreich Vorträge durch. Zürich muss sie aber nach dem Veto des Volkshauses aus dem Terminkalender streichen.

Wirz hat den Veranstaltern den Entscheid mündlich mitgeteilt und ihnen in einem eingeschriebenen Brief erklärt, dass das Volkshaus keine Veranstaltung von Organisationen dulde, deren Mitglieder wegen antisemitischer Äusserungen verurteilt worden seien. Ob sich die Universale Kirche gegen das Verdikt des Volkshauses wehren wird, ist nicht klar. Die Mitarbei- terin am Hauptsitz wollte keine Stellung nehmen, und die Presseabteilung war nicht erreichbar.
 

 
Tages-Anzeiger; 13.01.2001
Von Hugo Stamm
Kehrseite Erneut rassistische Hetze Sektenanhänger Hans Ulrich Hertel macht
mit rassistischen Aussagen Juden für den Holocaust verantwortlich
 

Hans Ulrich Hertel, Priester der esoterischen Sekte Universale Kirche oder Bruderschaft der Menschheit, verbreitet im Internet rassistische Aussagen, die sogar frühere Aussagen seines Gurus Peter Leach Lewis übertreffen. "Es ist das Geld unter der zionistisch-jüdischen Macht, das die Menschen, die Politik und das Recht der Welt beherrscht und erpresst", schreibt Hertel auf der Homepage des Weltfundaments der Natur-Wissenschaft, das ein Ableger der Universalen Kirche ist.

Diese Macht sei verantwortlich "für alle unfasslichen Holocausts" des 20. Jahrhunderts. Solche selbstsüchtigen Interessen seien ein Krebs im Körper der Menschheit. Weiter schreibt Hertel, diese bösartigen Geschwüre seien auf alle Zeit auszu- schalten. Sie hätten kein Recht auf Existenz, da sie den Planeten zu Grunde richteten. Man dürfe die Welt nicht diesen antichristlichen Bastardinteressen überlassen.

Bereits verurteilt Dies ist ein kleiner Ausschnitt aus den seitenlangen rassistischen und antisemitischen Elaboraten von Hertel. Der Priester der Universalen Kirche ist schon vor zwei Jahren wegen Verletzung des Anti-Rassismus-Gesetzes zu einer Busse verurteilt worden. Damals hatte er in einem Interview rassistische Sprüche seines Gurus "nur" wiederholt, was das Zürcher Obergericht als strafmildernd beurteilte.

Nun verbreitet der 71-jährige Naturwissenschaftler jedoch eigene antisemitische Aussagen. In einer weiteren Proklamation greift Hertel Homosexuelle an, weil sie sich abartig benehmen würden. Homosexuelles Verhalten, wie es sich heute zeige, spotte jeder Form von Moral, Ethik und Reinheit. Dabei sei richtig gelebte Homosexualität "ein privilegierter Zustand eines Menschen in der Endphase seiner irdischen Entwicklung".
 

Tages-Anzeiger; 05.01.2001
Von Hugo Stamm
Kehrseite Sekte kämpft gegen Handys Mitglieder der Universalen
Kirche sehen in Handys tödliche Waffen.
 
Mobilfunk sei das Werk einer Verschwörung
 

Anhänger der Universalen Kirche (UK) sind nicht nur wegen rassistischer und antisemitischer Aussagen in die Schlagzeilen geraten, ihr Kampf gegen Natelantennen und Elektrosmog zeigt ebenfalls fanatische Züge. (Der TA berichtete mehrmals darüber.) "Das Handy wärmt Ihnen das Gehirn auf", schreiben sie auf einem Flugblatt, wie der "Beobachter" berichtet. Das Natel verändere die Gehirnströme und führe zum frühzeitigen Tod. Getarnter Feldzug ?

Auf dem Flugblatt ist zwar nicht erkennbar, dass hinter der Aktion Mitglieder der umstrittenen esoterischen Sekte stecken. Unterschrieben ist das Papier vom "Weltfundament für Natur-Wissenschaft" und der Organisation "Verstrahlungs- freie Schweiz" (VS). Beides sind aber Ableger oder Nebenorganisationen der UK. Präsident des Weltfundaments ist UK-Mitglied Hans-Ulrich Hertel, der auch schon wegen antisemitischer Äusserungen gerichtlich verurteilt worden ist. Und Initiant von "Verstrahlungsfreie Schweiz" ist Kurt Sieber, ebenfalls Mitglied der UK.

Bereits sind auch verschiedene Regionalgruppen gegründet worden. Die UK-Ableger versuchen auch in Initiativgruppen Einfluss zu gewinnen, die sich auf seriöse Weise gegen Natelantennen wehren. Der Kampf der UK-Mitglieder gegen Handys hat einen ideologischen Hintergrund. Im jüngsten VS-Rundbrief wird behauptet, der Siegeszug der Natels sei eine Strategie der "Weisen von Zion" und unserer Landesregierung, die den Zionisten hörig sei. Dies ist eine Anspielung auf die antisemitische Weltverschwörung, die schon die Nazis benutzten, um den Holocaust und den Zweiten Weltkrieg zu rechtfertigen.

Diese unausrottbare Geschichtslüge, die von Rechtsextremen seit Jahrzehnten verbreitet wird, behauptet nämlich, Frei- maurer, Geheimlogen und vor allem einflussreiche Juden, die Zionisten eben, würden eine geheime Weltregierung bilden. Diese versteckte Macht nehme die Menschheit in den Würgegriff und reisse die weltweite Herrschaft an sich, lautet der Tenor. Die Weltverschwörungsfantasien erleben nicht nur bei Rechtsextremen eine neue Blüte, sondern auch bei neuhei- dnischen Gruppen und radikalen Esoterikern.

Unfruchtbare Männer Die UK-Anhänger behaupten weiter, die geheime Weltregierung strebe mit dem Mobilfunk eine starke Bevölkerungsreduktion an, denn die Strahlen würden Männer unfruchtbar machen. Die Idee dahinter schimmert deutlich durch: Eine dezimierte Bevölkerung lässt sich besser manipulieren, glauben die UK-Anhänger.
 
 
Tages-Anzeiger Zürich vom 29.1.2000
Von Hugo Stamm  

Universale Kirche: Rassistische Töne

Die Universale Kirche verbreitet erneut Judenhass und spricht
vom "jüdischen Gezücht" und dem "jüdischen Pöbel"
 

In der Schweiz sind bereits mehrere Mitglieder des esoterisch-theosophischen Kults der Universalen Kirche (UK) wegen antisemitischer Aussagen zu bedingten Gefängnisstrafen und Bussen verurteilt worden. Ausserdem gerieten Politiker, Manager, Anwälte, Rektoren und die Herausgeber einer Zeitschrift namentlich in die Schlagzeilen, weil sie der UK angehören. Die Bundespolizei hatte im Oktober 1998 eine Einreisesperre gegen den amerikanischen Guru Peter Leach-Lewis erlassen, ausserdem wurde eine Strafanzeige gegen ihn eingereicht. Das europäische Zentrum der internationalen Sekte befindet sich in Walzenhausen AR.

Weinsäufer Jesus

Die jüngste antisemitische Hetze der UK findet sich im Rundschreiben "Das Innere Licht" (Nr. 18), das kürzlich an mehrere Hundert Mitglieder in der Schweiz verschickt wurde. Die Kultanhänger sind überzeugt, dass Gottesmutter Maria Peter Leach-Lewis dieses Schreiben übermittelt hat. Darin heisst es, "die Schlangen aus dem jüdischen Gezücht" würden gegen den Guru der UK antreten, wie sie vor 197 Jahrzehnten gegen Jesus vorgegangen seien. Die Juden hätten Jesus einen Weinsäufer und Hurenbock genannt, um seine Botschaften in Frage zu stellen.

Und wörtlich: "Nichts hat sich geändert, ausser dass dieses unerträgliche Ungeziefer inzwischen auf der ganzen Welt verstreut ist" und "Positionen von ausserordentlichem Reichtum eingenommen und die höchsten Macht- und Kontrollstellungen über alle Völker in jedem Land beansprucht hat".

Weiter wird im Schreiben behauptet, der Guru verkünde laut und deutlich die Wahrheit, doch der "jüdische Pöbel der Gegenwart" habe sich gegen ihn und die UK gewandt.

Bereit, das Leben zu geben ?

Das Rundschreiben verlangt von den Mitgliedern des Kults bedingungslosen Gehorsam. Sie müssten ihren menschlichen Willen aufgeben. Es gebe nichts mehr, "was ihr zu eurem eigenen Nutzen noch wirklich haben müsst oder haben wollt". Die UK-Mitglieder werden gewarnt, dass die Gegner auch sie

"kreuzigen wollen". Die Rede ist von einem Kreuzzug, dem sich die Anhänger anschliessen sollen: "Seid ihr bereit, für euer Leben zu kämpfen? Seid ihr bereit, euer Leben für euren Mit-Chela zu geben? Seid ihr bereit, euer Leben Gott zu geben?" (Ein Mit-Chela ist ein Glaubensbruder.) Versprochen wird dafür "die Autobahn in den Himmel".
 

Weitere Hinweise über die 'Universale Kirche Bruderschaft der Menschheit' finden sie auf:
 
http://www.relinfo.ch/uk/info.html
 
http://sekten-sachsen.de/uk-einf.htm (bei G. Kluge)
 
http://sekten-sachsen.de/antisemitisches.htm
 
Informationsdienst gegen Rechtsextremismus
 
http://www.idgr.de/
 

 

«Ron Hubbard, le gourou démasqué» de Russell Miller
 
«Ron Hubbard, le gourou démasqué» résumé
«Ron Hubbard, le gourou démasqué» html
«Ron Hubbard, le gourou démasqué» pdf
«The Bare-Faced Messiah» by Russell Miller pdf - 394 pages - English
 
Ce livre de Russell Miller révèle la face cachée de l'église de scientologie.
On y découvre un Ron Hubbard, malade, mythomane et poursuivi par la justice.
Il est disponible en format pdf ou html. Nous avons également publié une version résumée.
 

Exposing Scientology through streaming video

                             

Ces reportages vidéo dénoncent les dangers de la thérapie de scientologie. La scientologie est une nébuleuse sur laquelle ont enquêté de nombreux journalistes. Il suffit de répondre une fois à un questionnaire pour recevoir des prospectus et des invitations. Au départ elle peut même paraître séduisante mais très rapidement les premières dérives apparaissent.

 

Témoignage de
Jean-Luc Barbier
                                        
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