-
- Die Geschichte ist noch nicht zu Ende. Sie geht weiter. Das habe ich nicht
zuletzt beim aufschreiben meiner Erlebnisse gemerkt. Es kommt immer wieder Neues
dazu und vielfach merke ich, dass ich Altes neu überdenken muss, oder
müsste ...
-
- Mit einem Buch möchte ich diese ganze Sache abschliessen und
einen geistigen Schlussstrich ziehen. Dass Sie es noch nicht im Laden holen
können beweist nur, dass ich noch nicht so weit bin :) Schliesslich ist es meine
Geschichte und die wird mir gewiss nicht weglaufen.
-
- Lesen Sie nun ein paar
Auszüge aus dem ersten Teil der Story.
-
- Dianetics Auditor
-
- Der Scheck war ausgefüllt, mein Kursmaterial hatte ich bekommen und ich wurde
dem Kursleiter vorgestellt. Thomas, einem netten, dunkelhaarigem Burschen von
Einundzwanzig Jahren. Wir verstanden uns auf Anhieb. Ich bekam ein Blatt Papier,
ein Checksheet, das ist, so hatte er mir erklärt eine abfolgende Aufstellung der
einzelnen Kursaufgaben, die sicherstellen sollen, dass der Kurs erfolgreich
abgeschlossen wird. Ich befand mich nun in einem der Kurszimmer, im ersten
Stock. Ich hatte diesen Raum schon bei der Besichtigung gesehen, er war mir
nicht neu. Thomas zeigte mir, wo die Wörterbücher und Studierunterlagen waren,
zeigte mir den Drillraum, wo die Übungen gemacht wurden und bald darauf fing ich
an. Ich nahm das Checksheet zur Hand.
-
- Zuoberst auf dem Blatt, befanden
sich interne Bezeichnungen und Thomas wollte, dass ich in einem
Scientologywörterbuch nachschaute was es hiess. Es war im Kursmaterial dabei.
Ich fand das komisch, ich wollte ja Dianetik-Auditor werden, was da oben stand,
die Firmenabkürzungen und Copyrights gingen mich doch nichts an. Doch Thomas
setzte sich durch und ich lernte, LRH heisst L. Ron Hubbard. Dieses Papier mit
grüner Schrift ist ein Richtlinienbrief, Hubbard hat ein Kommunikationsbüro das
sich in einem Herrenhaus in Südengland befand, der Patient im Auditing heisst
PreClear, also VorGeklärter.
- Ich brauchte lange Zeit um die ersten
fünf Linien dieses Checksheets zu klären, wie es im Scientologyjargon heisst. Na
klar, wenn etwas nicht verstanden wird, also ein Missverständnis, so wird dies
geklärt, weggemacht. Doch ich hatte noch nicht einmal beim ersten Punkt der
Aufgaben angefangen. Nach rascher Durchsicht des Checksheets wurde schnell klar,
dass ich noch viel mit Wörterbüchern arbeiten musste. Nun denn.
-
- Thomas
half und ich lernte viel. Es kam, dass er mich nach einzelnen Begriffen fragte,
die ich ihm dann anhand von Beispielen erklären sollte. So sei sicher, dass ich
es auch anwenden könne, meinte er. Es gefiel mir wie er sich um mich kümmerte.
Er wollte, das ich es verstand. Er erklärte mir nie etwas, aber er verwies mich
immer wieder auf die Stellen, die mir nicht klar waren. Da ich Nachts arbeitete,
konnte ich tagsüber meinen Kurs machen. Ich hatte da auch meine Ruhe, weil
tagsüber weniger Leute im Kursraum waren. Thomas meinte es sei sehr wichtig,
diesen Kurs schnell abzuschliessen, er überredete mich auch an den freien
Abenden zu kommen.
-
- Ich lernte die TR's kennen, die Trainings
Routinen. Das sind verschiedene Übungen die man braucht um auditieren zu können.
Es klang logisch, denn ich hatte im Auditing mit Philipp gemerkt, dass ich
manchmal ein bisschen gereizt reagierte. Die TR's sollen dann auch Reaktionen
verhindern. Oder man lernt ein Gespräch zu kontrollieren, zu lenken. Man
trainiert, das man die Reaktionen auf verschiedene Momente im Griff hat. Oder
man konfrontierte eine Sache. Ich verstand jetzt auch, wieso dieses Wort so
häufig gebraucht wurde. Konfrontieren. Etwas anzuschauen wie es ist. Ohne mit
der Wimper zu zucken. Schon als ich mit Roland sprach fiel mir der Gebrauch
dieses Wortes auf. Für mich hatte Konfrontieren etwas mit Konflikt oder
schmerzhaftes Zusammentreffen zu tun. Anscheinend hiess es etwas anderes.
"Einfach da zu sein und wahrzunehmen."
-
- Eine Übung bestand darin, sich
Minutenlang in die Augen zu schauen, ohne mit der Wimper zu zucken. Eine andere
Übung war, jemand zu bestätigen, wenn er etwas sagte. "Gut", "Fein", "o.K." und
was es sonst noch so gibt. Ich war gut. Es war ein Wettkampf. Irgendwie machte
es Spass meine neu gewonnenen Fähigkeiten anzuwenden, die anderen taten das auch
alle. Ich gewöhnte mich daran, so zu sprechen, immer in die Augen meines
Gegenübers zu schauen, die Antworten zu bestätigen. Es wurde ja auch trainiert
und innert kürzester Zeit hatte ich dies verinnerlicht.
-
- Schlussendlich dienten diese Übungen dem PreClear und das Auditing würde mit
diesen Methoden besser funktionieren und sicherer sein. Im Dianetik-Buch stand
nämlich, wenn man ein Engramm herausauditiert, würde man als Auditor sehen
können, wie der PreClear oder PC, zucken, schreien, weinen und stöhnen würde,
wenn er ein schmerzhaftes Geschehnis durchläuft. Da sei es nicht verwunderlich,
wenn dem Auditor angst und bange wird. Damit das Auditing dann auch alles zu
Ende geführt würde, wären solche Kontrollübungen nötig. Sie sagten dem Kontrolle
ausüben. Für mich hatte das Wort immer einen schalen Beigeschmack, doch hier
wurde es viel und ohne negative Bedeutung benutzt. Jemand hatte einen Willen,
möchte etwas ausführen, tut es und kontrolliert dann das Ganze, bis es zu Ende
ist. Ausgeführt und abgeschlossen. Kontrolle schien so etwas wie ein Sieg des
Geistes über eine Situation oder eine Sache zu sein.
-
- Haben Sie vor diesem Leben gelebt ?
-
- "Haben Sie vor diesem Leben gelebt
?", fragte mich das rote, schwere Buch. Ich
wusste es nicht. Ich habe einige Momente gehabt, bei Vollmond oder in Stimmungen
da ich mir selber sehr nah war, wo ich dachte und fühlte, ich könnte etwas
besonderes sein. Doch ich hatte auch Situationen in denen ich mich als ganz
kleines Würstchen fühlte. Der Gedanke schon einmal gelebt zu haben wühlte mich
auf.
-
- Könnte es sein ?
-
- Oder auch nicht ?
-
- Die Antwort erhoffte ich mir
aus diesem Buch. Die Dianetik wurde anscheinend erfolgreich angewendet, ja sogar
viel mehr, man hatte sie weiterentwickelt. Scientology war daraus entstanden.
Scientology war, das wusste ich bereits, etwas anderes. Da ging es um mehr, ich
wusste aber nicht um was. Ich wusste, es gab dieses dreistöckige Gebäude, eine
weltweite Scientology-Organisation und ich hatte von Millionen von Mitgliedern
gehört, die offenbar alle bei Scientology mitmachten. Da musste ja was dran
sein.
- Ich öffnete das Buch und bald fand ich das erste Kapitel.
Personen äusserten sich über frühere Leben, hiess es und ich war gefangen.
-
- Hier wurde mit einer Sicherheit und Unbefangenheit, die ich noch nie erlebt
hatte, über frühere Leben geredet, dass sich in mir die Gedanken überschlugen.
Sollte ich schon einmal gelebt haben, was wäre da alles möglich. Ein Römer, ein
römischer Musiker vielleicht ?
-
- Oder eine Frau, war ich einmal eine Frau
gewesen ?
-
- Oder hatte ich mit einem Segelschiff die sieben Weltmeere
befahren ?
-
- Ich las, ich frass dieses Buch.
-
- Offensichtlich
angesehene und Gutsituierte Leute kamen hier zu Wort und hatten schon einmal
gelebt, äusserten sich über ihre Erlebnisse, hatten Gewinne an diesem Auditing.
-
- Das war also Scientology-Auditing. Im Buch ist ein Gespräch zwischen einem
PreClear, das ist die Person die auditiert wird, und einem Auditor
aufgeschrieben. Das war also die Methode, es funktioniert anscheinend. Sehr
wissenschaftlich wird dargestellt, wie und unter welchen Versuchsbedingungen die
Resultate erreicht wurden. Das Buch vergrösserte meine Gedankenwelt um ein
vielfaches. All die Möglichkeiten, all die Geschichten. Konnte das wahr
sein ?
-
- Ich las diese Auditingberichte, ich las darüber wie ein Thetan,
eine Seele, eine Person ohne Körper, einfach aus seinem eigenen Körper gehen
sollte. Ich las, das Thetane einen Roboterkörper haben konnten. Im Buch stand,
dass es Fallen für solche körperlose Personen gab. Geschichten von Raumschiffen
und geistigen Kräften. Ich kannte das aus der Science-Fiction. Hier war aber die
Möglichkeit, dass es solche Dinge gab. Das wäre ja unglaublich.
-
- Ich
bezog alle diese Geschichten auf mich, alle Dinge die hier beschrieben wurden,
könnten auch mir passiert sein. Ich könnte genauso meinen Körper verlassen. Ich
könnte genauso Dinge erlebt haben, wie die Leute die hier auditiert worden sind.
Bin ich auch einmal mit einem Raumschiff abgestürzt ?
-
- War ich auch
55'000'000'000'000'000'000 Jahre alt ?
-
- Das war unglaublich, doch in diesem
Buch stand es so.
-
- Dies hatte ich nicht erwartet. Ich wusste, dass
etwas funktioniert hatte, als ich Philipp auditierte, es hatte sich eine Wirkung
gezeigt und er hatte sich an etwas verborgenes erinnert. Sollte das der Weg
sein, sich an alles erinnern zu können ?
-
- War ich wirklich so ein Thetan
?
-
- Wenn ja, wieso kann ich mich selber nicht daran erinnern ?
-
- Ich wusste aus
dem Dianetik-Buch, dass Erinnerungen durch schlechte Erfahrungen zugeschüttet
werden. Hatte ich schlechte Erlebnisse, dass ich mich nicht erinnern konnte
?
-
- Ich wurde gebeten, noch einen Persönlichkeitstest zu machen. Ich nahm
ihn mit nach Hause und brache ihn ausgefüllt wieder zurück. Ich las weiter in
meinem roten Buch.
-
- Völlig aufgewühlt ging ich in meinen Kurs. Ich lernte,
mit den Büroklammern, Gummis und Bleistiften, die sich überall in diesen
Körbchen befanden, Beispiele zu machen. Damit konnte man sich eine Situation
oder einen Vorgang leichter vorstellen. Ich hörte auf einem Tonband, dass jemand
ein paar Millionen Jahre früher von einem Säbelzahntiger gefressen wurde, und
dass ein Dianetik-Auditor wissen müsse, dass genau das geschehen kann, nämlich,
der Patient erinnert sich an ein früheres Leben.
-
- Mann o Mann, und hier
wird also eine Möglichkeit geboten. Ich befand mich hier an einem Ort, wo man
eine Möglichkeit hatte, so etwas wie ein Erinnerungsprofi zu werden. Ich dachte
mir, wenn ich in einem früheren Leben einmal Musiker war, dann wüsste und könnte
ich ja schon vieles mehr als mir bewusst ist. Oder ein Schriftsteller? Als
Nebeneffekt, wird man noch von verschiedenen Problemen und Krankheiten erlöst.
Mir drehte der Kopf. Ich glaubte es einfach nicht, ich konnte es nicht glauben
als ich nach zweiundzwanzig Uhr aus dem Kursraum stolperte. Doch der Laden lief,
ich sah viele glückliche Menschen, lachende Gesichter, Augen die einem voll ins
Gesicht schauten und ich wusste, sie wissen auch davon.
-
- Die Brücke
-
- Jemand wartete auf mich.
-
- Er heisst Stefan und wollte mit mir etwas
besprechen. Komm doch einen Moment ins Büro, meinte er, wir trinken einen Kaffee
zusammen. Ich ging mit. Blond, gut gebaut und gleich alt, wie sich
herausstellte, geschäftsmässig mit schmaler Lederkrawatte und hellem Anzug, er
war der Erfolgstyp. In seinem Büro hing eine Urkunde. Ich konnte ein bisschen
Englisch und ich las "State of Clear". Es verschlug mir den Atem.
- Ein Clear !
Das war jetzt so einer. Einer, der keinen reaktiven Verstand hatte. Ein
Wundermensch. Im Dianetik-Buch wurden all die wunderbaren Fähigkeiten eines
Clears aufgezählt. Und nun stand ich vor einem Homo Novis, einem neuen Menschen.
Dem neuen Evolutionssprung. Er sah auch so aus, überlegen, gepflegt und er wich
meinen Blicken keinen Moment aus. Ich fühlte mich sehr klein.
-
- Wir
kamen ins Gespräch. Es war wohl eher so, dass er mit mir ins Gespräch kam. Er
wirkte auf mich sehr weise und abgeklärt. Ein Clear. Alles was er sagte, klang
für mich wie pure Weisheit, er war ein Clear und ich wußte, was das bedeutete.
Ich hatte das Dianetik-Buch gelesen und ich hatte nun den Beweis vor mir. Es gab
sie, die Clears.
-
- Er hatte eine Art mich zu achten und auf mich
einzugehen, dass ich bald meine Scheu aber nicht meine Ehrfurcht verlor. Er
hatte eine Tabelle vor sich, genau die gleiche die ich schon bei meinem ersten
Besuch zu Gesicht bekam und mein Interesse stieg. Ich hatte ja noch einmal einen
Test gemacht und ich hatte ein paar Fragen anders beantwortet als beim ersten
Mal und so war ich sehr am Ergebnis interessiert. Das Ergebnis des kürzlich
gemachten Intelligenztests wurde mir offenbart. Ich hatte nie zuvor einen
solchen Test gemacht und ich war sehr neugierig auf das Resultat. Ich weiss
nicht mehr ob’s 123 oder 128 war, aber irgend so herum müsste es gewesen sein.
Er lobte mich deswegen und ich fühlte mich anerkannt.
-
- Ein Clear mochte noch viel
Intelligenter sein als ich, doch, so sagte ich mir, war auch ich nicht der
Dümmste. Die Tabelle des Tests benutzte Stefan eigentlich recht wenig, er
erzählte vielmehr, markierte aber mit seinem Kugelschreiber die wichtigsten
Stellen. Meine negativen Punkte. Er meinte, dass dies meine Aussage über mich
selber sei. Das ist es, was der Test mir sagte, ich hatte Mängel in meiner
Aktivität und mit der Kommunikation stand es auch nicht zum Besten. Meine
negativen Punkte.
-
- Ich wusste ich hatte solche. Stefan schaute mich an und
sagte: "Scientology hilft dir, diese negativen Punkte zu verbessern". Er schaute
mir gerade in die Augen und ich konnte keine List darin erkennen, ein Clear
sprach zu mir. Lässig flippte er den Kugelschreiber durch die Luft und fing ihn
wieder auf.
-
- Ich wollte etwas für mich tun. Ich war mir meiner
Unzulänglichkeiten ja bewußt, ich wusste ich konnte anders sein, besser, mit
Leuten besser umgehen können. Ich erzählte ihm, dass ich mit meinen Freundinnen
Probleme gehabt hatte, das ich gerne ein fotografisches Gedächtnis hätte, mich
besser Erinnern können. Es würde mir für meine Musik nützen. Er meinte, genau
diese Dinge würden mit Auditing gehandhabt, Scientology würde mich verbessern,
das gab er mir mehrmals klar zu verstehen. Er liess mich immer ausreden und
fragte sehr viel.
-
- Direkt neben Urkunde hing ein Stammbaum wie ich ihn
schon gesehen hatte und er verstand es, mir die verschiedenen Verästelungen zu
erklären. Dies ist die Brücke, sie ist ein Weg zu höherem Bewusstsein. Er
erklärte mir verschiedene Abstufungen, die benötigt wurden um Clear zu werden.
Bewusstseinszustände. Zuerst müsste ich die unteren Grade machen, da würden
verschiedene Bereiche einzeln durchgearbeitet. Da gibt es einen
Reinigungsprozess. So ist man von allen schädlichen Drogen- und
Strahlungsrückständen im Körper befreit. In einem andern, nächsten Schritt
werden die Kommunikationsprobleme gelöst. Man wäre dann frei mit jedem über
alles kommunizieren zu können. Man würde auf einem anderen Grad, die Fähigkeit
wiedererlangen Probleme zu lösen. Eines nach dem anderen, ganz technisch, bis
man bei Clear ankommt. Hier sah ich auch zu ersten Mal das die Brücke nach Clear
weiterging. OT war die nächste Stufe.
-
- Konfrontieren.
-
- Ob ich weiss,
was Konfrontieren ist, fragte er mich und flippte seinen Kugelschreiber. Ja, ich
hatte schon so Übungen gemacht, ich konnte mir vorstellen was das war. Die
Fähigkeit zu haben, etwas wahrzunehmen, genau so wie es ist, ohne sich von
irgend etwas ablenken zu lassen. Ich blickte ihm denn auch so in die Augen, wie
ich es gelernt hatte. Ich bemühte mich auch die anderen Übungen anzuwenden, so
ungeschickt ich noch war. Er blickte mir in die Augen und warf seinen
Schreiber.
-
- Sein Büro sah besser eingerichtet aus als die anderen, die
ich bis jetzt zu Gesicht bekommen hatte. Er hatte ein silbernes Kettchen mit
einem Scientologysymbol am Handgelenk, die beiden Dreiecke und das geschwungene
S. Ich sah es als er mit seinem Kugelschreiber auf die Beschriftungen deutete.
Ich hatte dieses Kettchen schon bei einer anderen Person gesehen, einer grossen,
dunkelhaarigen Frau. Sie gefiel mir. Ich hatte sie viel im Kursraum gesehen und
sie fragte mich jedes Mal wie es mir gehe und ob ich vorwärts kommen würde. Sie
hiess Marlies. War sie auch ein Clear? War das ein Zeichen um zu Zeigen, dass
man Clear ist ?
-
- Bewusstseinsstufen. Ich wusste das hatte etwas mit der
Erinnerung zu tun, wahrscheinlich die Menge der Erinnerung die man sich
zurückrufen kann. Vielleicht auch nicht. Ich wusste es nicht genau. Man hatte
keine Engramme mehr, das war mir klar. Was mochte da dahinter stecken.
-
-
Telepathie ?
-
- Aussersinnliche Wahrnehmungen ?
-
- Er fragte mich, was ich
von vergangenen Leben halte. Ich sagte ihm, ich wisse es nicht, ich sei mir
nicht sicher. Wenn ich denn ein Thetan sein soll wieso weiss ich es dann nicht
?
-
- Ich empfand ein nie gekanntes Gefühl, einer Mischung aus Geheimnis und
Wissen, mit jemandem über mögliche vergangene Leben zu reden. Ich hatte eine
reichhaltige Phantasie und ich konnte mir die tollsten Dinge vorstellen. Er
fragte mich ob ich den Film ‚Star-Wars‘ kenne und ich bejahte. Der Vorspann der
Saga fängt an mit: "Es war einmal vor langer Zeit..." sagte er zu mir und mein
Verstand fing an zu purzeln. Die ganze Science-Fiction soll sich in der
Vergangenheit abgespielt haben ?
-
- Das wäre ungeheuerlich, das wäre phantastisch,
all die Geschichten die ich gelesen hatte, waren wahrscheinlich alle einmal
wirklich passiert, die Autoren hatten sie sicher aus dem Unterbewusstsein heraus
geschrieben. Warum war ich selber nicht auf die Idee gekommen? Im roten Buch
stand ja auch schon etwas über Raumschiffe. Durch seine Fragen und Gedankengänge
brachte Stefan mich dazu die ungeheure Tragweite der Entdeckung von Dianetik zu
erkennen. Es war alles logisch.
-
- Nur, ich wusste nicht ob das alles
stimmte.
-
- Er meinte, "Stell dir einmal eine Katze vor."
-
- Ich tat es.
-
- "In
welche Richtung schaut der Schwanz dieser Katze"
-
- Ich sagte, "Nach
oben."
-
- "Wer schaut nun diese Katze an
?", fragte er.
-
- "Ich", war meine
perplexe Antwort.
-
- "Siehst du, das was dieses Bild in deinem Kopf anschaut,
das bist du, der Thetan", sagte er und lehnte sich zurück und flippte seinen
Kugelschreiber.
-
- "Und um den geht es in Scientology", fuhr er weiter.
-
- Er erzählte mir das Scientology den Thetan frei macht, Man wird Stück
für Stück, auf einem sicheren Weg nach oben gebracht. Er schilderte mir sehr
eindrücklich, wie der Thetan das wichtigste am Menschen sei und das dieser
unsterblich sei. Konnte das wahr sein? Die Seele, der Thetan. Ich war der Thetan
und der Thetan bin ich. Die ganze Erinnerung an hunderte von Leben würde man
Wiederhaben. Dinge, die man mal geübt hatte oder wusste, würde man wieder
Wissen. Ich fühlte eine Gier danach dies zu wissen, herauszufinden wer ich
war.
-
- Ich fragte ihn, ob dieser Ron Hubbard noch lebe. Nein, er ist
1986 gestorben. Seine Gegenfrage war, ob ich mir vorstellen könnte, warum er von
seinem Körper fort gegangen sei.
-
- "So wie ich ihn kenne, hat er das aus
Forschungszwecken getan", sagte ich und es kam mir in den Sinn, dass er meinen
könnte, ich hätte Hubbard in einem früheren Leben gekannt. Das verwirrte mich.
Warum sagte ich solche Dinge ?
-
- Er sagte mir, es gäbe ein Videoband, dass dies
zeigen würde. Er lächelte mich an. Ich fühlte mich wissend.
- Ich lernte viel,
er erklärte mir weiter, dass es zwei verschiedene Möglichkeiten gäbe um Clear zu
werden. Das eine ist, sich Auditieren zu lassen, die andere ist, und das ist bei
weitem die bessere und billigere Variante, man trainiert sich als Auditor und
macht Auditing mit einem Partner, der auch trainiert. Dieses Training bestehe
aus verschiedenen Kursen, Übungen und Auditing und man ist dann ein Auditor, der
Clears machen kann.
-
- Ich wusste nicht genau was ich denn noch etwas
trainieren sollte, ich war ja auf einem Auditorenkurs, da kann ich ja auch
jemand zum Clear machen. Was sollte es mehr als Dianetik geben ? Ich hatte schon
eine Ahnung da ich ja das rote Buch las, doch ganz klar war mir das nicht.
-
- Es ist völlig anderes und neues Auditing, war seine Antwort, mehr Wert als
Gold oder etwas anderes. Jeder kann die Brücke hinaufgehen bis auf etwa zwei
Prozent der Bevölkerung. Die Brücke bis Clear zu machen koste etwa 60'000
Franken, wenn man sich nur Auditieren lässt. Wenn man die Akademie, das
Training, so hieß das ganze Paket mit Kursen und Auditingsüberwachung, macht,
kostet es nur etwa 30'000 Franken. Viel weniger als diese Brücke überhaupt Wert
sei. Man ist dann voll ausgebildeter Auditor. Mir fiel auf, dass viele Leute
hier ehrfürchtig von den Auditoren sprachen, das war anscheinend ein großes
Ding, Auditor zu sein. Irgendwie glaubte ich es auch, da diese Auditoren ja
Menschen helfen konnten. Wenn es funktionierte.
- Er meinte: "Stell dir
vor, du zahlst 30'000 Franken für nichts. Dann ist es viel. Wenn du aber 100
Kilo Gold dafür bekommst, dann ist es wenig. Sehr wenig".
-
- Ich
wollte auch Clear werden. Ich hatte den übermächtigen Wunsch herauszufinden wer
ich in vergangenen Leben war, wenn es die überhaupt gab. Man musste sich
sammeln, da sein und die Sache einfach anschauen. Das war die Methode. Ein
Auditor wird dann beim herausfinden der wichtigen Sachen helfen. Ich begann
daran zu Glauben. Ich hoffte, es wäre so. Er holte mir am Kaffeeautomaten noch
einen Kaffee.
-
- Ich kann mir dies nicht leisten, sagte ich zu ihm und er
meinte, ob ich auch schon an einen Kredit gedacht hätte. Nein, war meine
Antwort, ich möchte keinen Kredit aufnehmen. "Hast du denn Angst keinen zu
bekommen?" fragte er mich. Ich wich aus und meinte nein, das wäre nicht das
Problem. Ich erzählte von meiner Finanzlage und wie wenig ich verdiente. Auf
einem Zettel schrieb er auf, wie die monatlichen Raten sein würden, zeigte mir
wie viel Zins ich bezahlen müsste und ich fand, dass rund fünfhundert Franken im
Monat noch bezahlbar sind. Das würde schon gehen. Doch was war mit meinen
Betreibungen, die ich vor zwei Jahren hatte ?
-
- Da würde ich wohl keinen Kredit
erhalten, dachte ich mir. Irgendwie hatte er diese Bedenken aber herausgefunden
und so fragte er ich ob ich meinen Wohnort gewechselt hatte, denn dann sei das
nicht so schlimm. Ich hatte. Aber immer noch weigerte ich mich, denn ich hatte
keine Lust mich Bankleuten vorstellen zu müssen und um einen Kredit zu Betteln.
Er schien auch das zu bemerken. Er meinte, das sei kein Problem. Er könnte alles
für mich erledigen und legte ein Formular auf den Tisch. Er füllte es für mich
aus. Er sah mich an und ich ihn. Ich versuchte herauszufinden ob er es ehrlich
meinte. Er wich meinen Blicken nicht aus. Der Typ war genau gleich alt wie ich,
hatte es jetzt schon zu etwas gebracht. Er hatte eine starke Persönlichkeit. Das
war jedenfalls mein Eindruck.
-
- Sollte das alles wahr sein
-
- Sollte ich hier
die größte Sache meines Lebens finden ?
-
- Konnte das wirklich sein ?
-
- Stefan
sagte : "Du findest es heraus, wenn du es tust. Ich hab's getan und nicht bereut,
sonst wäre ich nicht hier. Du brauchst nur zu unterschreiben und du wirst es
herausfinden.".
-
- "Ein Thetan weiß !"
- Ich unterschrieb.
-
- Unterdrückerische Person?
-
- Die Sache war erledigt, kaum eine Woche nachdem ich mit meinem Auditorenkurs
angefangen hatte. Die ganze Akademie, die vollständige Brücke bis Clear war
gekauft. Mit geliehenem Geld.
-
- Die Anfrage bei der Bank verlief
positiv, ich hatte einen Betreibungsregisterauszug organisieren müssen, innert
zwei Tagen war das ganze durchgezogen. Ich verstand das Argument von Stefan,
dass der Preis nicht zu hoch war. Ich hatte eine lebhafte Phantasie und er
forderte mich geradezu auf, "es" mir vorzustellen, was als freies geistiges
Wesen alles möglich war. Die Leute, eine riesige Organisation, weltweit,
Erfolgsberichte, Bücher, es war alles da ich brauchte es nur auch zu tun. Viele
taten es. Allen schien es gut zu gehen. Sie halfen mit, diesen Planeten sicherer
zu machen. Auf der Quittungsrückseite sind die Ziele der Scientology beschrieben
und die fand ich sehr edel. Die Scientology wollte die Menschheit von der
Kriminalität befreien, keine Kriege mehr, jeder sollte ein freies Leben führen
können und sich zu höheren Ebenen entwickeln.
- Ich war erstaunt wie
sicher und überzeugt das alles klang. Ich las das diese Bestrebungen vor gar
nicht langer Zeit, fünfzehn Jahren, inmitten einer turbulenten Welt bekannt
gegeben wurden, und dass sie ohne weiteres zu erreichen seien. Ich war
begeistert. Alle, gleichgültig welcher Rasse oder Religion sie angehörten
konnten da mitmachen. Der Mensch war wichtig. Das war eine gute Sache und ich
wollte mithelfen.
-
- Das Geld habe ich nie gesehen, da Stefan mich den
Check auch gleich ausfüllen liess. Er und ich trafen uns in seinem Büro wieder
und er stellte mir die Quittungen aus. Ich wollte noch etwas Wissen. Ich fragte
ohne gross zu erklären: "Was ist denn mit diesen zwei Prozent ?"
-
- Er sah mich
kurz an, ging in sich, lächelte und gab mir als Antwort einen Abschnitt aus
einem Buch zu lesen. Ich hatte im nicht erklärt was ich überhaupt mit diesen
zwei Prozent meinte, doch er erinnerte sich sofort an unser Gespräch und bat
mich etwas über diese zwei Prozent der Bevölkerung zu lesen. Ich dachte ich
hätte gerade ein Beispiel für die Fähigkeiten eines Clears gesehen. Ein Wort und
die ganze Erinnerung war da.
-
- In dem dicken grünen Buch das er mir gab
erfuhr ich, dass es Leute gab die man nicht Auditieren konnte. Sie waren
unterdrückerische Personen, SP's war die englische Abkürzung dafür. Eine nicht
auditierbare, böse Person. Diese Personen waren durch und durch schlecht und es
folgte eine Aufstellung ihrer bösen Eigenschaften. Da stand, sie sprächen nur in
Verallgemeinerungen. Dann würden sie hauptsächlich nur schlechte Nachrichten
weitergeben, die Leute um sich herum Krank machen und sich das falsche Ziel
aussuchen. Dann gab es eine Aufstellung der guten Personen und ihren
Charakterzügen.
-
- Sie wären immer ehrlich, würden nur gute Nachrichten verbreiten,
lieb und sehr hilfreich. Ich entdeckte bei beiden Aufstellungen meine eigenen
Eigenschaften und Charakterzüge wieder und begann mich zu fragen, ob ich ein SP
sei. Ich hatte schliesslich auch von Unfällen erzählt, Witze über andere
gemacht, mehrmals gelogen, auch gestohlen. Ich wurde mal mit meinem Bruder
erwischt, als wir im Kaufhaus was klauten. Ich hatte auch schon generell über
Autofahrer geschimpft, mehrere Male. All das hatte ich ein paar Mal gemacht in
meinem Leben. Ich hatte ja solche Eigenschaften, nicht alle, aber ich hatte
welche, das war mir klar.
-
- Ich sagte es zu Stefan und dieser verwies
mich auf den letzten Satz. Da stand, dass SP's nicht darüber nachdenken ob sie
SP's sind. Sie würden sich keine Selbstkritik leisten. Sie wüssten, dass sie
nicht verrückt sind. Ich dachte darüber nach. Ich hatte schon manchmal Gedanken
ob ich einen Dachschaden hätte. Also war ich kein SP. Ich war
beruhigt.
-
- Ich bekam Bücher und Kursmaterialien, Tonbänder und ein
E-Meter. Ich erhielt Handbücher über die Naturgesetze in Scientology und
Bilderbücher. Eines davon war das vom Reinigungsprozess. Ich fand die Bilder
kitschig, irgendwie komisch, überzeichnet. Die Beispiele waren auch immer sehr
extrem. Ich selber sah mich nicht als abgefahrener Junkie der unbedingt etwas
für sich machen musste. Ich wusste, ich hatte Haschisch geraucht und Alkohol
getrunken. Auch hatte ich diverse Sonnenbrände im Leben. Das diese gefährlich
sein konnten erfuhr ich hier. Mit dem rauchen von Haschisch hatte ich vor zwei
Monaten aufgehört, Alkohol trank ich selten. Also, kein Grund zur Panik, so
vergiftet war ich auch noch nicht.
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- Ich sagte, ich hätte gern den
Auditorenkurs fertig gemacht. Stefan meinte aber, es sei sehr wichtig, dass ich
so schnell wie möglich auf der Brücke starte. Du willst ja Clear werden, sagte
er zu mir, also der Reinigungsprozess ist dein erster Schritt auf der Brücke in
Richtung Clear. Je schneller du diesen Schritt machst, desto schneller wirst du
da oben sein und zeigte auf die Brücke. Er war Clear, er konnte nicht irren,
oder ?
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- Ich wollte weiter auf meinen Kurs, doch das was er sagte war für
mich auch nicht unsinnig. Dieser Reinigungsprozess musste so etwas wie Auditing
sein, so jedenfalls klangen die Erfolgsberichte von Leuten die ihn gemacht
hatten. Und ich war scharf auf Auditing.
-
- Den Auditorenkurs konnte ich ja
auch später noch beenden.
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- "Charlie"
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- (Version 1)
-
- Es werden hier die Ausdrücke Opfer und Scientologe verwendet. Natürlich ist
der Scientologe auch ein Opfer, doch zugleich ist die überzeugte Scientologin
oder der Scientologe auch ein Täter. Zwecks Klarheit wird das Opfer immer noch
so genannt, obwohl er nach einer gewissen Zeit selbst Scientologe geworden ist.
- 1. Gesprächsbereitschaft
-
- a) Jemand der nichts weiss über Scientology (Scn) oder Dianetik, wird
im Sportverein, im Geschäft, unter Freunden, wo auch immer von einem
Scientologen angesprochen. Dies geschieht nicht direkt, der Scientologe
erkundigt sich in einem unverbindlichen Gespräch über die Realität (den Sinn,
sich Dinge vorstellen zu können, die sich in der Welt der Phantasie abspielen)
des anderen. Er lenkt das Gespräch wie zufällig auf vergangene Leben, oder
Telepathie um herauszufinden, ob das Opfer für solche Themen ansprechbar ist.
Wenn ja, so wird der Scientologe mit Fragen feststellen wollen, ob das Opfer
solche Dinge weiss, oder erlebt hat, wird Geschichten von einem kleinen Mädchen
erzählen, die sich in ihrem neuen Leben über die Familie im vergangenen Leben
gesorgt hat. Der Scientologe versucht im Gespräch viele Übereinstimmungen
festzustellen um als Seelenverwandter des Opfers dazustehen.
-
- b) Die
andere Möglichkeit, dass das Opfer schon etwas über Scn oder Dianetik gehört
hat, zwingt den Scientologen dazu, das Opfer zu 'Handhaben'. Dazu gehört, dass
der Scientologe die Bezugsquellen, meist sind dies Zeitungen, unglaubwürdig
macht. Er arbeitet mit Verallgemeinerungen und ein geübter Scientologe hat einen
speziell dafür zusammengestellten Ordner mit positiven Zeitungsberichten,
scientologischen Erfolgsberichten, Buchverkaufszahlen und einer Auflistung der
'Ehrungen' die L.Ron Hubbard für seine Schriften bekommen haben soll. Das Opfer
wird einfach mit einer Datenflut zugedeckt, und da sein Gegenüber realer ist als
der Journalist einer Zeitung, neigt das Opfer dazu mehr seinem 'Freund,
Bekannten oder Arbeitskollegen' zu glauben. Das Ziel des Scientologen ist nicht,
das Opfer gleich zu einem Test zu schleppen, vielmehr wird er einfach einmal die
Situation bereinigen. Das Opfer soll nicht schlecht über Scientology denken,
sondern über diejenigen, welche diese negativen Berichte schreiben. Der
Scientologe wird versuchen, das Opfer davon zu überzeugen, dass es meist
Psychiater sind, die verhindern wollen, dass es jemandem besser geht. Und durch
Scn würde es jedem besser gehen, was er mit Nachdruck betont. Die Psychiater
würden dann nämlich arbeitslos werden und ihre Subventionen vom Staat wären dann
auch gestrichen. Es gibt viele Argumente dazu und das Opfer bemerkt meist nicht,
dass seine schlechte Emotion in eine andere Richtung gelenkt wird. Der
Scientologe zeigt sich selbst als gutes Beispiel.
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- c) Jemand wird von
einem Scientologen auf der Strasse angesprochen und eingeladen einen Test zu
machen. Der Bodyrouter versucht dem Opfer den Test in die Hand zu drücken. Sehr
schnell wird klar, ob das Opfer interessiert ist und zu einem Gespräch bereit.
Mit Argumenten wie; der Test wird gleich ausgewertet, oder mit Versprechungen,
dass man sehen kann, wo dass man im Leben steht, wird versucht die Person in ein
nahe gelegenes Lokal zu locken, welches von den Scientologen extra angemietet
wurde. Dort füllt das Opfer den Fragebogen aus und erfährt das erste Mal etwas
von Dianetik. Das Wort Scientology wird aufgrund der schlechten Presse, weniger
verwendet. Der Test wird meist in einer Mission oder einer Organisation
ausgewertet. Im Falle dass dem Opfer sie sofortige Auswertung versprochen wurde,
wird es meist dorthin eingeladen, hingefahren oder es befindet sich ganz in der
Nähe.
-
- 2. Selbsteinsicht
-
- Wenn das Opfer wie in a) interessiert ist an früheren Leben, geistigen
Kräften oder einfach daran seine Fähigkeiten zu verbessern, dann weiss der
Scientologe, dass hier jemand ist, der schon gelernt hat, sich mit sich selber
zu beschäftigen. Durch geschicktes Fragen kann der Scientologe die Gedanken des
Opfers auf sich selber lenken, so dass das Opfer Mängel an sich findet, oder
sich phantastische Möglichkeiten vorstellen kann. Die Sprache kommt hier sehr
oft auf das Erinnerungsvermögen, oder Fähigkeiten Probleme lösen zu können. Es
kommt der Test ins Spiel, oder der Scientologe versucht ein Buch zu verkaufen,
dass ähnliche Themen beinhaltet.
-
- War jemand wie in b) kritisch
Eingestellt, geht der Scientologe vorsichtiger zu Werke. Meist würde er
versuchen dem Opfer ein Buch über Scientology zu verkaufen, mit dem Argument,
dass er dann sehe, was Scientology wirklich ist und damit er es in Ruhe zu Hause
durchlesen kann. Das Gespräch wird auch oft sehr persönlich über Ziele, die man
im Leben hat, oder Glauben und Religion geführt. Die Aufmerksamkeit des Opfers
wird auf Geistiges gelenkt. Um die eigenen geistigen Fähigkeiten festzustellen
wird der Scientologe einen Test vorschlagen.
-
- Kommt das Opfer wie in c)
in eine Scientology-Organisation, wird der Test ausgewertet. Die Kurven und
Punkte auf dem Tabellenblatt laden zur Selbstbetrachtug ein, das Opfer
vergleicht für sich selber, inwiefern da Dinge sind die Stimmen oder nicht.
Ähnlich, als wenn jemand ein Horoskop liest.
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- 3. Das Problem
-
- Das Opfer in a) ist sich seiner Mängel bewusst, doch es ist bereit etwas
dagegen zu tun. Der Scientologe wird von seinen eigenen Erfolgen erzählen und
auch, dass man Kurse machen kann um Fähigkeiten zu verbessern. Enthusiastisch
erzählt der Scientologe seine eigenen Vorher - Nachher-Geschichten und lädt das
Opfer zu einem Informationsfilm oder einem Kurs ein. Unverbindlich erzählt der
Scientologe was für Kurse welche Verbesserungen bringen und sehr schnell kommt
das Gespräch auch auf das Auditing. Das Problem für das Opfer ist meist
Zeitbedingt oder finanziell.
-
- Wenn die Person b) und c) vor ihrer
Testauswertung sitzen, glauben sie mehr oder weniger daran, dass ein paar Punkte
schon in etwa richtig sein könnten. Meist sind das die guten Punkte. Der
Scientologe richtet das Augenmerk jedoch nicht drauf, sondern auf ein oder zwei
Negativpunkte, die er aufgrund seiner Erfahrung und anhand der Person des Opfers
herausnimmt. Er wird versuchen das Opfer dazu zu bringen über diese Dinge
nachzudenken und dazu zu bringen, dass es sich eingesteht, dass es hier Probleme
gibt. Das Opfer wird sich hier meist schlechter Eigenschaften bewusst und dazu
gebracht, dass es aus dem Gefühl des schlechten Gewissens, etwas dagegen tun
will. Der Scientologe wird betonen, dass diese Dinge wieder geschehen werden und
dass das Opfer nur in Scientology die Möglichkeit habe etwas zu verändern. Ein
guter Scientologe arbeitet hier mit einem geschickten Mass an Geben und Nehmen,
was beim Opfer immer das Gefühl der Unverbindlichkeit erzeugt.
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- 4. Die Lösung
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- Ist das Opfer soweit, dass es einen Kurs gekauft hat, wird es dazu gebracht,
diesen so schnell wie möglich zu tun. Der Scientologe wird alles daran setzen um
die Person noch Morgen auf Kurs zu setzen. Der Scientologe ist meist durch
eigene Erfahrung sehr geschickt im Regeln von finanziellen Lösungen und er
stellt sich als der Helfer in der Not dar, indem er als Ratgeber und Freund zu
Seite steht. Hat das Opfer einen Kurs gekauft, wird es für den Moment in Ruhe
gelassen, bis es sich in den Kurs ein wenig eingelebt hat.
-
- Die Einstiegskurse
bestehen meist aus schnellen Lebensproblem - Lösungen die vermischt mit
Anspielungen auf vergangene Leben oder unglaubliche geistige Fähigkeiten sind.
Die Neugierde des Opfers wird geweckt und durch die Übungen er in manchen Kursen
machen muss, die Umgebung und die Mitarbeiter wird der Eindruck erweckt, dass es
um eine Ernste Sache geht. So schnell als möglich werden die Grundlagen
scientologischen Wissens beigebracht. Dort lernt das Opfer das er unsterblich
ist, dass alles auf einen zurückschlägt und, dass man für sich selbst
verantwortlich ist, all dass gemischt mit Betätigungen in den Schriften und der
Mitarbeiter, das sie den rechten Weg gewählt haben.
-
- 5. Auditing
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- Das Auditing ist für viele eine Erfahrung. Jemand ist da und kümmert sich nur
um das Opfer und versucht ihm zu helfen, so die Information. Durch die
Kursmaterialien angeregt, versucht das Opfer sich an die Kindheit und an längst
Vergangenes zu erinnern und erzählt Wahrheitsgetreu alle Dinge, die ihm zu einer
vom Auditor gestellten Frage einfallen. Schnell lernt das Opfer, den ersten
Gedanken einzufangen und zu artikulieren.
-
- Dem ersten Gedanken wird sehr viel
Gewicht beigemessen und so ist eine gewisse Fixierung auf diesen ersten Gedanken
von den Scientologen erwünscht. Diese Gedanken sind meist frei von allen
gesellschaftlichen und privaten Konventionen und beinhalten mitunter
Phantastisches. Durch das gelernte Kursmaterial, wird diesen Blitzgedanken eine
Richtung zugewiesen. Diese Phantasien werden mit der Zeit zur Realität und
verdrängen die sonst durch Konventionen eingeschränkte Ansicht des Lebens. Je
weiter das Opfer den Erleuchtungsstufen folgt, desto tiefer gehen die im
Auditing gestellten Fragen. Sie behandeln viele Einzelbereiche des normalen
Lebens und werden durch die eigene Akzeptanz des Opfers ernst genommen. Das
Ergebnis ist eine Verschiebung des Realitätssinnes.
-
- Das Opfer verschiebt seine
Wahrheiten, ist von neuen Dingen überzeugt und versucht diese durch das Auditing
und die Kurse gewonnenen Ansichten zu ersetzen. Das gelingt nicht immer beim
ersten Mal, doch die Struktur der Kurse der Scientology ist so aufgebaut, dass
verschiedene Themen, in abgewandelter Form, immer wieder vorkommen. So ist eine
regelmässige Indoktrinierung gewährleistet.
-
- Durch Verhaltensregeln werden der
inneren Phantasie Grenzen gesetzt, durch Informationen werden scheinbar Dinge
der eigenen Phantasie bestätigt, und so glaubt das Opfer zuletzt, was in seinen
Phantasien erzeugt wurde, alles in der Annahme, die Wahrheit über sich selber
herauszufinden. Es wird äusseres Weltbild aufgebaut, dass durch die Inneren, im
Auditing gefundenen Wahrheiten gestützt wird.
-
- "Charlie"

|
-
- Ich hab bei Euch mitgemacht, hab geglaubt und getan, was mir gesagt wurde.
Eure ganze scientologische Weltanschauung hatte ich mir verinnerlicht, handelte
und lebte danach. Ich hab vieles eingesteckt im Namen der Scientology. Ich habe
nicht nur Schulden gemacht, es ging auch viel Zeit verloren, sinnlos vertan.
Meine eigenen Ziele, mein eigenes Leben musste ich zurückstellen. Ist das der
Weg ? Völlige Selbstaufgabe ? Wenn ich aber mich für Euch aber selber aufgeben
muss, dann stimmt für mich etwas nicht. Dies ist kein Weg der Erlösung.
-
- Auditing funktioniert nicht so wie Ihr denkt, die Conditions
funktionieren nicht so wie Ihr denkt. Die Scientology verbirgt Daten, die sie
Belasten könnten. Ihr habt nie von Umerziehungslagern gehört, nicht
?
-
- Oder
die schlechten Statistiken die Scientology in der Öffentlichkeit hat ?
-
- Euch
wird vorenthalten, was auf höheren Stufen passiert, obwohl es hier im Internet
bekannt ist. Niemand ist bis jetzt an diesen Daten gestorben. Ich glaube diese
Xenu-Geschichte nicht. Warum durfte ich nichts davon Wissen ?
-
- Ich
akzeptiere Euer Ethik-System nicht. Ich akzeptiere keine Eurer Regeln zur
Unterdrückung 'normaler' Menschen. Euer System ist falsch. Warum, das seht Ihr,
wenn ihr meine Seiten lest. Euch wird vieles verboten, was einem freien Menschen
gestattet ist. Warum dürfen Scientologen keine Zeitung lesen ? Weil das Böse die
Welt regiert ?
-
- Wenn ihr wieder mal auf Ethik seid und wieder mal Euren
Zustand des Zweifels ausarbeiten müsst, erkundigt Ihr Euch wirklich über
Scientology ? Auch von anderer Stelle ?
-
- Lange hab ich über Euch und
dieses System nachgedacht und komme, nachdem ich die Schriften und Ziele der
Scientology kenne, zu dem Schluss, dass Ihr nicht das seid, als was Ihr
erscheinen möchtet. Insofern hab ich meine Doubt-Conditions gemacht und mein
Schlag gegen die Gruppe, der anzugehören ich vorgegeben habe, besteht darin,
dass ich meine Erfahrung und mein Wissen über Scientology auf einer Homepage zur
Verfügung stelle. Ihr als Scientologen solltet wissen was ich meine. Ich spreche
Eure Sprache.
-
- Scientology hat sich in mir einen Feind gemacht, indem
es als System nicht gehalten hat, was es versprach, und mir zustehende
Dienstleistungen nicht geliefert hat. Durch Vorspiegelung falscher Tatsachen,
brachten das System Scientology und Leute die mich überzeugten dazu, an die
propagierten Ziele zu Glauben. Als junger Mensch der ich war, gab ich alles was
ich hatte. Geld, meine Arbeitskraft und nicht zuletzt meine Phantasie, meine
Weltanschauung. Ich zahlte und erhielt keinen echten Gegenwert dafür. Ich
spendete. Auch der eine oder andere Scientologe hat sich in mir einen Feind
gemacht, weil er nicht korrekt handelte. Ich kann das jetzt verstehen und mich
dürstet nicht nach Rache.
-
- Ich werde nur das System Scientology bekämpfen,
nicht einzelne Scientologen, die selber Opfer ihrer eigenen Selbstbeeinflussung
geworden sind. Meine Waffe sind Informationen !
Ich wurde von Euch zum SP
erklärt. Ich erkläre mich hiermit zum Ex-SP !
-
- über meine Geschichte
schreibe ich ein Buch, welches in nächster Zeit veröffentlicht wird. Es dient
auch dazu, meine Schulden abzubezahlen. Es soll jedoch in erster Linie als
Informationsmaterial zur Aufklärung scientologischer Machenschaften dienen. Es
ist keine Geschichte über Eure weltherrschaftlichen Vorstellungen und Euer Tun
in der Wirtschaft. Es ist die Geschichte eines jungen Mannes, der glaubte Gutes
zu tun und dafür mit dem Verlust seiner Selbstachtung und seiner persönlichen
Realitäten zahlte. Es ist meine Geschichte und es ist mein Schlag gegen
Euch.
-
- "Charlie",
Zürich, Nov. 1997

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-
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Auszüge aus scientologischen Schriften
Hier folgt eine Aufzählung scientologischer Richtlinien, die ich aus meinem
eigenen Ethik-Empfinden nicht akzeptieren kann. Ich halte sie für
Unterdrückerisch, Arrogant, menschenverachtend und nicht mit einem
demokratischen Gesellschaftssystem vereinbar. Mit eigenen Kommentaren in
Kursivschrift.
-
Die Zweiklassengesellschaft, wird in ausführlicher Form dargelegt.
Sinnigerweise liest sich dieser Teil von einem Scientologen ganz anders. Er
fühlt sich in seinem scientologischen Tun bestätigt. Merkt aber nicht was für
folgen solche Richtlinien zeitigen können. Schlussendlich heisst dies aber, dass
nur ein Scientologe ein Stimmrecht haben darf, während alle anderen in
Quarantäne gesteckt werden, oder anderes.
"Vielleicht werden in Zukunft nur dem Nichtaberrierten (d.h. dem Scientologen) die Bürgerrechte
verliehen. Vielleicht ist das Ziel irgendwann in der Zukunft erreicht, wenn nur
der Nichtaberrierte die Staatsbürgerschaft erreichen und davon profitieren kann.
Dies sind erstrebenswerte Ziele, deren Erreichung die Überlebensfähigkeit und
das Glück der Menschheit erheblich zu steigern vermöchten".
L. Ron Hubbard,
"Dianetics"
-
-
Bitte gut durchlesen und auf der Zunge zergehen lassen.
Fremdabsichten sind alle Wünsche eines Scientologen, die nicht mit der
Zielsetzung der Scientology konform gehen. In der Praxis kann das heissen, dass
ein Scientologe, der einmal in der Woche ins Hallenbad geht, sinnlos Zeit
vergeudet, da Scientology schnell expandieren muss. Es gibt da viele Beispiele.
Bei mir war's die Musik. Das war auch eine Fremdabsicht. Gegenabsichten sind
Bemühungen die im direkten Gegensatz stehen zu dem, was Scientology will.
Letzten Endes heisst dies nichts anderes, als dass der Scientologe darauf
gedrillt werden soll, 24 Std. am Tag nur für die Ziele der Scientology da zu
sein.
"Der Zweck der Ethik ist es,
Gegenabsichten aus der Umwelt zu entfernen. Nachdem dies erreicht worden ist,
hat Ethik den Zweck, Fremdabsichten aus der Umwelt zu entfernen". HCO PL,
18.6. 1968
-
Damit solche, die keine Fremd- oder Gegenabsichten mehr
haben, wissen was sie tun sollen gibt LRH spezielle Anweisungen. Indirekt ist
dies eine Aufforderung zu Terror und Mord. In einer Diktatur gang und gäbe, doch
einer Demokratie unwürdig. Die höheren Kader in der Scientology-Organisation
berufen sich voll auf diese Sätze und setzen voraus, dass man danach
handelt.
Denn wir stehen nicht alle auf der Bühne, und unsere Namen erscheinen nicht
alle in Leuchtbuchstaben-, schieben Sie immer Macht in die Richtung eines jeden,
von dessen Macht Sie abhängen, sei es in Form von mehr Geld für die Machtperson
oder grösseren Erleichterungen oder einer flammenden Verteidigung der
Machtperson gegenüber einem Kritiker. Es kann sogar darin bestehen, dass einer
seiner Feinde in der Dunkelheit dumpf auf das Strassenpflaster klatscht oder das
ganze feindliche Lager als Geburtstagsüberraschung in riesigen Flammen
aufgeht. L. Ron Hubbard, Einführung in die Ethik der Scientology
-
Scientology sagt von sich, sie sei weder politisch noch
wirtschaftlich motiviert. Der nachfolgende Satz ist also weder politisch noch
wirtschaftlich gemeint. Wie denn dann? Einfach so zum
Spass?
Erobern Sie, egal wie, die Schlüsselposition, die Position als Vorsitzende
des Frauenverbandes, als Personalchef einer Firma, als Leiter eines guten
Orchesters, als Sekretärin des Direktors, als Berater der Gewerkschaft -
irgendeine Schlüsselposition. L. Ron Hubbard, HCO B 10.6.1960
-
Für mich disqualifiziert sich Scientology nur schon dieses
Satzes wegen. Keine Rede von einem Dialog, oder ähnlichem. Dies ist eine
Kriegserklärung an alle, die Scientology kritisieren und angreifen. Wunde Punkte
, davon gibt's bei Scientology genug. Dies steht im krassen Widerspruch zu den
so hoch gelobten scientologischen Zielen.
Im Angesicht einer Gefahr durch Regierungen oder Gerichte gibt es nur zwei
Fehler, die man machen kann: (a) nichts zu tun und (b) sich zu verteidigen. Die
richtigen Dinge, die zu tun sind, um jeglicher Bedrohung zu begegnen, sind: 1.
herausfinden, ob wir das Spiel, das angeboten wird, spielen wollen oder nicht;
2. falls nicht, das angebotene Spiel mit einem Täuschungsmanöver oder einem
Angriff auf den verwundbarsten Punkt, der in den Reihen des Feindes gefunden
werden kann, zur Entgleisung zu bringen; 3. genügend Drohungen oder Getöse
veranstalten, um dem Feind den Mut zu nehmen/ihn zum Zittern zu bringen; 4.
nicht versuchen, daraus irgendwelchen finanziellen Gewinn zu erzielen; 5. jeden
Angriff gegen uns auch dafür zu nutzen, Scientology zu verkaufen, und 6. zu
gewinnen." ..... "Falls wir von irgend jemandem oder irgend etwas oder irgend
einer Organisation an einem verwundbaren Punkt angegriffen werden, dann finden
Sie genügend Drohmaterial gegen sie oder fabrizieren sie es, um sie zu
veranlassen, um Frieden zu bitten. Frieden wird durch einen Austausch von
Vorteilen gekauft, produzieren Sie also einen Vorteil, und erzielen Sie dann
eine Einigung. Verteidigen Sie sich niemals. Greifen Sie immer an. Unternehmen
Sie nie Nichts. Unerwartete Angriffe in den Rücken des Feindes funktionieren am
besten." Hubbard-Aufsatz vom 15. August 1960, Department of Special
Affairs
-
Alle Menschen, die keine Scientologen sind , sind dumm,
unzurechnungsfähig und absolut unfähig für sich selbst zu entscheiden. LRH setzt
einfach voraus, dass sein System eine bessere Gesellschaft ergeben soll (was
eigentlich auch politische Parteien machen) und rechtfertigt damit alles was
dazu unternommen wird um dieses Ziel zu erreichen. So ist es nicht
verwunderlich, dass manche Scientologen ein ausgeprägtes Herrenmenschendenken
Pflegen.
Da jegliche Kontrolle, die wir gegenüber der Öffentlichkeit ausüben, zu einer
besseren Gesellschaft führt, ist es absolut gerechtfertigt, das wir Kontrolle
ausüben. L. Ron Hubbard, HCO PL 21.1.1961
-
Wieder über die Dummheit und Entscheidungsunfähigkeit des
Nicht-Scientologen. Hier gibt es unglaubliche Parallelen zu Adolf Hitler's Buch
"Mein Kampf" Dies hat nichts mehr mit Religion oder Liebe zu tun. Diese
Einstellung gegenüber dem Nicht-Scientologen wird in den Organisationen gepflegt
und dient auch der Erhaltung des Gruppengefühls. (Wie ein Clear, der den Posten
eines LRH-Kommunikators innehatte, einmal zu mir sagte: "We are the Best and
fuck the rest!") Verkäufer sehen in diesen Anweisungen manchmal ein Freibillet,
Dinge zu tun, die schlicht illegal sind. Das Vorhandensein von
Blanco-Kreditverträgen in einem Verkäuferbüro hat auch damit zu tun; Der Kunde
ist einfach zu dumm um das selber zu organisieren.
Beim [Verkaufspersonal] gibt es keinen Platz für Leute, die einen
unerschütterlichen Glauben an die Selbstbestimmung der Person aus der
Öffentlichkeit haben. Die Öffentlichkeit hat schon lange ihre Kraft zur
Entscheidungsfindung verloren [...] Der Person aus der Öffentlichkeit muss
gesagt werden, wo sie hingehen und was sie tun soll. L. Ron Hubbard, HCO
Information Letter 18.2.1961
-
Dies ist eine Kriegserklärung an alle Demokratien. Voll von
triefender Arroganz.
Zur Hölle mit dieser Gesellschaft. Wir errichten eine neue. L. Ron
Hubbard, Aufsatz vom 26.5. 1961
-
In einer Scientokratie werden solche Leute in Lager
gesteckt, bis sie durch stundenlanges Laufen auditierbereit sind und bereit nach
scientologischen Grundsätzen zu leben. Manche werden auch erschossen, wenn sie
nicht auditierbar sind, oder bleiben ein Leben lang im Konzentrationslager. Und
dass ist also die neue bessere Gesellschaft? Da ist mir die Demokratie mit all
ihren Fehlern und Unzulänglichkeiten schon viel lieber....
Der Grund, weshalb eine Demokratie [...] zusammenbricht, liegt darin, dass
sie die Privilegien ihrer Mitgliedschaft auch denjenigen gegenüber gewährt, die
versuchen, sie zu zerstören. Die Idiotie eines solchen Handelns ist
offensichtlich. Wenn jemand erklärt, nicht mehr länger ein Teil einer Gruppe zu
sein, dann hat er oder sie die Gruppe abgelehnt. Er hat damit auch deren Kodizes
und Regeln abgelehnt. Und selbstverständlich hat er dann auch den Schutz
abgelehnt, auf den er als Gruppenmitglied einen Anspruch hatte. Die Demokratie
steht diesem Problem immer gegenüber und hat dieses Problem bisher auch nicht
gelöst. Die Verfassung der Vereinigten Staaten gestattet es Menschen, eine
Zeugenaussage zu verweigern, wenn sie sie selbst belasten würde (5. Zusatz zur
Verfassung USA). Aber bei Gericht schaut sie [die Demokratie] zu und lässt
Menschen, die sich geschworen haben, die Regierung zu stürzen, ihr Privileg
benutzen und den 5. Zusatz anwenden. Idiotie ist dafür der richtige Ausdruck. Es
macht keinen Sinn, jemanden den Schutz der Gruppe zu gewähren, der die Gruppe
zerstören will. Das ist so, als würde man eine Krankheit
fördern. Hubbard-Richtlinie vom 17. 3.1965
-
In Scientology wird alles Wort für Wort interpretiert. Dies
hier auch. Dies ist die Türe zur totalen Willkür.
Wir hängen Leute nicht auf, nur weil wir nun einmal damit angefangen hätten
und es machen müssen. Wir beginnen Leute aufzuhängen und bleiben dabei, die
Schlinge in einer fachmännischen Art und Weise zu knoten, genau bis zu dem
Moment, wo wir die Tech
Reinbekommen können - was wahrhaftig die Schlinge überflüssig macht. Wenn aber
die Tech überhaupt nicht reingeht, dann hängen wir die Leute vollständig. Reiss
ihre Wurzeln aus dem Boden. L. Ron Hubbard, HCO PL vom 16.5. 1965
-
Indirekte Aufforderung zum Mord. Was gibt's da noch zu
sagen? Aber nein, das sind doch nur Wortspiele, LRH hat das gaaanz anders
gemeint. Scientology-Vorschriften werden in einer Org Wort für Wort
befolgt.
Lokalisiere die möglichen
Ärgernisverursacher, indem du nach Leuten Ausschau hältst, die Gerüchte
verbreiten. Finde dann den Unterdrücker und "Drück ab". Ruhe wird eintreten. Tech ist drinnen. Und das ist
eigentlich alles, was man erreichen möchte. L. Ron Hubbard, HCO PL vom 16.5.
1965
-
Soviel zur Menschenliebe in der Religion Scientology. Wie
die Kirche im finsteren Mittelalter pflegt die Scientology Ketzerverbrennungen.
Um die Öffentlichkeit zu beruhigen, treibt LRH Wortspiele. Die ersten drei Sätze
werden durch den Schlusssatz schlichtweg negiert.
Die Praktik, Menschen zum FREIWILD zu erklären, wird aufhören. Auf keiner
Ethik-Anweisung darf FREIWILD erscheinen. Dies verursacht schlechte Public
Relations. Diese [Richtlinie] hebt keine Richtlinie über die Behandlung oder
den Umgang mit einem SP
(Suppressive Person = unterdrückerische Person] auf. Hubbard-Richtlinie
vom 21.10.1968
-
Gottkaiser Hubbard hat das Wort. Das O.T.O und viele andere
neue Strömungen liess er wohlweislich ausser acht. Solche Aussagen dienen mehr
zur Vermittlung eines Feindbildes als zur wirklichen
Information.
Vor 1949 war das Wissen des Menschen über sich selbst, die Seele und den
Verstand schwarze Barbarei. Schauen Sie sich die psychologische, psychiatrische
und religiöse Literatur der 30er und 40er Jahre an. Der Mensch konnte sich nicht
ändern. Er war ein degradiertes Tier. Die Therapieanwendung bestand aus Träumen,
Drogen, Eispickeln und Kältebädern. Nur die Dianetik und die Scientology
begannen den Weg heraus aus dieser Hexengrube. Hubbard-Richtlinie vom
20.8.1979
-
Am liebsten würde er sie umbringen, nicht?
"In dem Moment, wo Sie den Unterdrücker unfehlbar identifiziert haben, fällt Ihnen unter
Umständen auf der Stelle eine schnelle Lösung des Problems ein. Leider ist sie
ungesetzlich". Minshull, "Auf und Ab", Anwendungsserie III, Seite 75
-
Scientology ist in keiner Weise wirtschaftlich oder
politisch engagiert, so die Propaganda.Der folgende Satz aber, wurde nicht zum
Spass so formuliert.
[Ziel von WISE ist] die
Übernahme der Wirtschaft auf der gesamten Welt durch die Scientology, indem die
LRH-Verwaltungstechnologie in jeder Firma der Welt vollständig eingeführt wird,
ob es sich um Scientologen handelt oder nicht. WISE-Richtlinie Nr. 2 vom 5.
5. 1986
-
Ein gutes Beispiel für das massive Schwarz-Weiss-Denken von
LRH. Es gibt nur gut und schlecht. Alle, aber wirklich alle, die nicht für
Scientology sind fallen in die negative Kategorie. Erst durch Auditing kann
einer Person dann erlaubt werden auf die gute Seite zu
wechseln.
"Es gibt zwei Arten von Verhalten: jenes Verhalten, das darauf angelegt ist,
konstruktiv zu sein, und jenes, das darauf angelegt ist, katastrophal zu sein.
Dies sind die zwei dominanten Verhaltensmuster. Auf der einen Seite gibt es
Menschen, die sich bemühen, Dinge aufzubauen, und auf der anderen Seite
diejenigen, die versuchen, Dinge niederzureissen. Es gibt keine anderen Typen.
Genau genommen gibt es noch nicht einmal Grauschattierungen." Hubbard-Aufsatz
vom 2. April 1964
-
Das hier geht ins gleiche Thema. Es gibt also nur die devote
Opferbereitschaft oder die ewige Verdammnis.
In der Scientology also lehnt jeder, der die Scientology ablehnt, zugleich
auch, ob wissentlich oder unwissentlich, den Schutz und die Vorzüge der
Scientology und die Gesellschaft von Scientologen ab. Ob die Person nie Mitglied
der Gruppe war oder ob sie es einmal war - das Resultat ist das
gleiche." Hubbard-Richtlinie vom 17. März 1965
-
Hier noch etwas über die Dummheit und Unzurechnungsfähigkeit
des normalen Menschen. Die folgenden Sätze sind der Grund, wieso man mit einem
Scientologen schwerlich vernünftig diskutieren kann. In seinem Wahn anzugreifen,
verhält sich so mancher Scientologe wie Homo Erectus gegenüber Homo
Sapiens.
"Ich habe festgestellt, dass der Mensch mit dem Recht nicht betraut werden
kann." L. Ron Hubbard in Einführung in die Ethik der Scientology " Die
VERTEIDIGUNG von was auch immer ist UNHALTBAR. Der einzige Weg, wie irgend etwas
verteidigt werden kann, ist ANZUGREIFEN. Und wenn Sie sie jemals vergessen, dann
werden Sie jede Schlacht verlieren, in die Sie jemals verwickelt werden, sei
dies bei persönlichen Konversationen, öffentlichen Debatten oder im
Gerichtssaal. SEIEN SIE NIE AN DEN ANKLAGEPUNKTEN INTERESSIERT, KLAGEN SIE
selbst NOCH VIEL MEHR AN, und sie werden GEWINNEN. Und die Öffentlichkeit, die
Sie hat gewinnen sehen, wird dann die Kommunikation empfangen, dass Scientologen
GEWINNEN. Lassen Sie die Leute nie einen anderen Eindruck gewinnen als den, dass
die Scientology alle ihre Ziele erreicht." Hubbard-Aufsatz in: Technical
Bulletins, Ausgabe 1976
-
Damit die Bösen auch wirklich böse bleiben, sorgt LRH in
verschiedenen Schriften immer wieder für Klarheit.
Unterdrückerische
Gruppen werden als diejenigen definiert, die versuchen, Scientology zu
zerstören, oder die darauf spezialisiert sind, zu verletzen oder zu töten oder
ihre Fälle zu zerstören, oder die für die Unterdrückung der Menschheit
eintreten. Hubbard-Richtlinie vom 29. Juni 1968
-
Es gibt keinerlei beweisbare Fakten, dass dem so ist. Die
meisten Scientologen glauben dies einfach, wie so vieles in Scientology einfach
geglaubt wird. Aus einem Gefühl alles Recht machen zu wollen, bemüht sich der
Scientologe negative Charakterzüge bei sich selber zu
verbergen.
[Mit einer
unterdrückerischen Person] ist eine Person gemeint, die jede Unternehmung
oder Gruppe, die Verbesserung anstrebt, zu unterdrücken oder fertig zu machen
versucht. Eine unterdrückerische Person unterdrückt andere Leute in ihrer
Umgebung. Das ist die Person, deren Verhalten auf verheerende Auswirkungen
berechnet ist. «Unterdrückerische Person» ist eine andere Bezeichnung für
«antisoziale Persönlichkeit»." L.Ron Hubbard, Einführung in die Ethik der
Scientology
-
Soviel zu Kritikern. Weiterer Kommentar wirklich
überflüssig.
Alle Merkmale, die als diejenigen einer «unterdrückerischen
Person» klassifiziert werden, sind tatsächlich diejenigen eines
Geisteskranken." Hubbard-Aufsatz vom 28. Nov. 1970, Psychose
-
Manch Psychiater bringt Geisteskranken Menschen mehr Liebe
entgegen als man sich vorstellen kann. Hier der gegenwärtige Stand in Bezug auf
SP's (Unterdrückerische Personen)
Unterdrückerische Personen» dürfen von Scientologen: "belästigt,
verletzt, geschädigt oder zerstört werden, ohne dass Rücksicht auf Wahrheit,
Ehrlichkeit oder legale Rechte genommen wird. [...] Es wird als akzeptabel
betrachtet, zu lügen, zu betrügen und illegale Handlungen zu begehen, wenn man
es mit einer «unterdrückerischen Person» zu tun hat." Eidesstattliche
Erklärung im März 1994 von Frau Vicky Aznaran, ehemalige Vorstandsvorsitzende
des RTC
-
Hier eine Anleitung zum Psychoterror. Wenn das die Methoden
einer Erlösungslehre sein sollen, wie würde dann das Ende aussehen? Mit gemeinen
und fiesen Tricks zu arbeiten ist nichts neues. Dies aber als neue, hochstehende
Technologie zu verkaufen schlichtweg ein Witz.
Wenn das Departement für Regierungsangelegenheiten mit Schwung und Elan, ja
sogar mit Tollkühnheit arbeitet, dann wird es ein Schild aufbauen, hinter dem
die Organisationen arbeiten können. Beispiel: Die BMA [British Medical
Association] greift Scientology in Australien über die Regierung an.
1. Antwort:
Schleudern Sie massive Kommunikation gegen den schwächsten Punkt der BMA - ihre
individuellen Ärzte. Überschütten Sie sie mit Petitionen zur Modifikation der
Gesundheitsgesetzgebung, welche sie unterschreiben sollen.
2. Stellen Sie den
Angriff auf die BMA mit irgendeiner Gruppe in Verbindung, die von der Regierung
gehasst wird.
3. Greifen Sie jede Person, die auch nur irgend etwas für die BMA
unterschreibt, mit Drohungen und Zivilprozessen persönlich an.
4. Werfen Sie die
Angelegenheit auf die politische Bühne, bringen Sie einen Gesetzesvorschlag ein,
der der BMA alle legalen Rechte entzieht, indem Heilen für jedermann erlaubt
wird.
5. Lassen Sie die Angriffe der BMA in lächerlichem Licht erscheinen.
6.
Greifen Sie ärztliche Praktiken an.
7. Untersuchen Sie grässliche Praktiken in
lauter Form. (Führen Sie Untersuchungen immer laut durch, niemals leise.)
8.
Erwecken Sie den klaren Eindruck bei der Öffentlichkeit und der Regierung und
ebenso bei der BMA, dass sie in ein Sperrfeuer von Pfeilen oder elektronischen
Kanonen geraten sind und dass jeglicher weiterer Angriff von ihrer Seite zu
ihrer eigenen Desintegration führen wird. Da alles dies auf einer Gedanken- oder
Ideenebene durchgeführt wird, wird die Wachrüttelung ihrer Engramme im
vollständigen Eindruck resultieren, dass sie von ihren eigenen Leichen umgeben
sind und dass die Geschützbatterie jeden Augenblick wieder zu feuern beginnen
kann. Und wenn man in Schriftform keine beleidigende oder verleumderische
Aussagen macht, dann haben sie keine Verteidigung."
Hubbard-Aufsatz vom 15.
August 1960, Department of Special Affairs
-
Hier lügt L. Ron Hubbard. Manche Kritiker blieben Kritiker,
weil einfach nichts zu finden war. Als Beispiel möchte ich nur Hugo Stamm vom
schweizerischen Tages-Anzeiger nehmen. Seit Jahren versuchen die Zürcher
Scientologen gegen ihn vorzugehen, doch welch ein Wunder, er schreibt immer noch
unverdrossen gegen Sekten an. Ich selber bin auch keine
Strafverfolgungsbehörde, ABER ich werde mich für die Verbrechen der Scientologen
interessieren, je mehr sie weitermachen wollen. Ich wehre mich dagegen, dass
Menschen durch solche Schriften zu willenlosen Marionetten degradiert werden.
Hier kommt auch gut zur Geltung, wie LRH in militärischen Formen
denkt.
"Der Kriminelle scheut das Tageslicht. Und wir sind das Tageslicht. Und
begreifen Sie dies als eine technische Tatsache, nicht eine hoffnungsvolle Idee.
Jedes Mal, wenn wir den Hintergrund eines Kritikers der Scientology untersucht
haben, haben wir Verbrechen gefunden, für die die Person oder Gruppe gemäss den
gültigen Gesetzen ins Gefängnis gesteckt werden könnte. Wir finden keine
Kritiker der Scientology, die keine kriminelle Vergangenheit haben. Dies
beweisen wir immer und immer wieder. Da Kriminelle nur etwa 20 Prozent der
Menschheit ausmachen, befinden wir uns auf der Seite der Mehrheit. .....
Langsam
und gründlich lehren wir die Unheiligen eine Lektion. Und diese lautet: «Wir
sind keine Strafverfolgungsbehörde, ABER wir werden und für die Verbrechen
derjenigen Personen interessieren, die uns aufhalten wollen. Wenn Sie
Scientology bekämpfen oder sich ihr widersetzen, dann werden wir sofort Ihre
Verbrechen suchen - und wir werden sie finden und offen legen. Wenn Sie uns in
Ruhe lassen, dann werden wir Sie in Ruhe lassen.» Das ist sehr einfach. Selbst
ein Dummkopf kann das verstehen. ..... Diskutieren Sie mit einem Kritiker
niemals Scientology. Diskutieren Sie ausschliesslich seine oder ihre Verbrechen,
ob sie bekannt sind oder nicht. Und agieren Sie mit völliger Gewissheit, dass es
diese Verbrechen gibt. Denn sie existieren." Hubbard-Aufsatz vom 5. Nov.
1967, Critics of Scientology
"Charlie"

charlie-index
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