|
WIE KOMMT MAN ZU SCIENTOLOGY
Zeugenaussage
eines Opfers der Scientologykirche von Zürich
- «Ich betrachte diese Homepage als Teil meiner "Selbsttherapie" und möchte gar
nicht verhehlen, dass verschiedene Texte emotional eingefärbt sind. Sie
widerspiegelten auch ein stetiges Bemühen, zu begreifen und zu verstehen, was da
vor sich gegangen ist. Die psychische Trennung von einst ach so richtigen Welt
und vor allem Lebenseinstellungen, ein langer Weg, von Scientology wegzukommen,
geprägt von Selbstvorwürfen und Zweifel ...»
-
- "Charlie"
-
Einführung - Von 'Charlie'
über die Gründe für die Existenz dieser Seite und meine
Absicht.
-
Meine Geschichte - Kurze
Zusammenfassung, hastig geschrieben, die noch lange nicht alles sagt. Eine
neuere Version wird in kürze erscheinen.
-
Ausschnitte aus meinem Tagebuch - Persönliche Einträge aus
meinem Tagebuch zeigen, wie der Wahnsinn langsam drohte überhand zu nehmen.
-
Leseprobe aus meinem Buch - Aus meinem Buch
an dem ich schreibe. Mein Erlebtes, die Geschichte, der Ausgang .... Wird bald
als Buch oder im Internet veröffentlicht.
-
Wie kommt man zu Scientology - Mein Versuch einer Analyse
über die Mechanismen der Indoktrination.
-
Mein Brief an Scientologen - Für Scientologen die diese
Seiten sehen. Eine Erklärung.
-
Scientologische Weltanschauungen (Zitate) - Auszüge aus
scientologischen Schriften mit eigenen Bemerkungen und
Schlussfolgerungen
-
Neues von der Front
- Geschichten ueber und mit dieser Website, die sich mit der Zeit so
ansammeln. Reaktionen von Scientology.
-
Scientology Glossar - Eine Auflistung scientologischer
Wörter, und eigene Interpretationen dazu.
-
Der
E-Meter-Vertrag - Diesen Vertrag musste ich Unterschreiben als ich das
E-Meter für 8'500 Schweizer Franken gekauft habe.
|
-
- Wie viel Menschen sitzen alleine
zu Hause oder sonst wo verlassen, gefangen in ihren eigenen Gedanken, süchtig
gemacht von einem Weltbild, welches die völlige Kontrolle über sie hat ? Wie viel
Tränen müssen denn noch vergossen werden, wie viel seelische Qualen, bis das
endlich aufhört ?
-
- "Charlie"
|
-
-
- Voodoo
? Placebopillen ? Magie ? Glück
? Religion ?
Schicksal ?
-
- Eines haben diese Dinge gemeinsam; Man glaubt daran oder nicht.
Und je mehr daran glaubt wird, desto mehr neigen Menschen dazu ihr Leben dieser
Sache anzuvertrauen. Auch die Pseudo-Religion Scientology macht da keine
Ausnahmen.
-
- Scientology wird vom deutschen Verfassungsschutz
beobachtet, die Techniken des Gründers Ron Hubbard werden von der Fachwelt
kritisiert, seine Anschauungen sollen demokratiefeindlich sein, Scientology als
kontroverses Thema ist in den Schlagzeilen.
-
- Was will die Scientology?
Was ist die Scientology ? Ist sie eine Religion? Oder ein kommerzieller Konzern?
Als direkt betroffener Aussteiger musste ich mich selbst intensiv mit diesen
Themen befassen. Das Ergebnis meiner Suche finden Sie auf diesen
Web-Seiten.
-
- Ich war selber Mitglied der Scientology, habe viele Kurse besucht und bin das, was man heute einen "Aussteiger"
nennt. Nach langer Zeit der Lethargie und Selbstbeschuldigungen habe ich mich
entschlossen, Informationen für Leute bereitzustellen, die Kontakte mit
Scientology haben, abbrechen wollen oder sogar daran denken, der Scientology
beizutreten.
-
- Ich war knapp zwei Jahre aktiv in Scientology, davon
über ein Jahr als Vollzeit-Mitarbeiter in einer Scientology -
Organisation. Für Kurse, Auditing und Reisespesen und sonstige Kosten habe
ich rund 140'000 sFr. ausgegeben. Ich war über zwei Monate in Flag, der Hauptbasis der
Scientologen, habe dort studiert und Auditing, seelische Beratung, erhalten. Ich hatte den Posten
eines Dianetik-Auditors, eines Unterabteilungsleiters (Dir HDRF) und den eines
Abteilungsleiters inne (Treasury-Sec). Ich bin von Scientology weggegangen, weil ich
keine Möglichkeit sah, meine persönlichen Ziele und die Ziele und
Vorgehensweisen der Scientology in Einklang zu bringen.
-
- Dieser
Entschluss wegzugehen, löste in mir schlimmste Konflikte aus. Ich lebte nach den
scientologischen Vorschriften, dachte im scientologischen Weltbild und
schlussendlich sah ich nur noch eine rettende Möglichkeit.
-
- Drei Jahre
nachdem ich fort gegangen war, machte ich erneut den Versuch wieder bei
Scientology einzusteigen, doch auch dieser Anlauf scheiterte. Auch lange danach
noch, bemühte ich mich, ein Scientologe zu sein, verwendete das Gedankengut.
Erst als ich, mehr als 9 Jahre nach meinem ersten Kontakt mit Scientology,
begann, Informationen aus anderen Quellen als der Scientology zu sammeln, begann
ich wirklich über mich und mein Verhältnis mit Scientology nachzudenken. Bücher
und das Internet waren mir eine grosse Hilfe. Ich danke denen, die diese
Informationen bereitstellen.
-
- Es hat lange gedauert, bis ich mich dazu
aufraffte, die Scientology anzuschauen, als das, was es ist; ein kommerzieller
Konzern, der mit den Mitteln der Beeinflussung durch geistige Doktrinen, also
einer Art von Gehirnwäsche, arbeitet.
-
- Das erklärte Ziel; die Verbreitung von
Scientology auf der ganzen Welt, Einfluss auf die Regierungen und zum Schluss
die Weltherrschaft. Das Ethik-
oder Rechtssystem der Scientology sieht eine Zweiklassengesellschaft vor.
-
- Die Clears (die durch scientologische
Therapie erleuchteten) sollen alle Rechte haben, während die Aberrierten (Geisteskranke, nach
scientologischen Schriften alle, die keine scientologische Behandlung erfahren haben) in
Konzentrationslagern untergebracht werden. Nur durch die Techniken der
Scientology liesse sich die geistige Gesundheit eines Menschen wieder
herstellen. So sieht es jedenfalls Kultführer L. Ron Hubbard, der dazu Hunderte von Schriften verfasst
hat.
-
- Für den Aussenstehenden ist es gar nicht einfach, Informationen
über diesen Kult zu sammeln. Einerseits, weil die Scientology-Organisationen viele Schriften ihres Gründers L.
Ron Hubbard, geheim halten, andererseits, weil in der Öffentlichkeit sehr
emotionell kritisiert wird. Es ist mir ein Anliegen, Informationen über diesen
Kult bereitzustellen. Es geht mir nicht darum, einzelne Scientologen zu
diskreditieren, vielmehr bin ich gegen das System Scientology.
-
- Dieses System
dient dazu, Geld zu machen und Leute in seelische Abhängigkeit zu stürzen.
Meiner eigenen Erfahrung nach, lässt sich das Verhalten eines Scientologen mit
der eines Rauschgiftsüchtigen vergleichen, obwohl die Motive grundlegend anders
sein können. Auch sie werden in eine Opfer- und Täterrolle gedrängt. Es findet
eine Beeinflussung und Umwandlung des gesamten Weltbildes statt, die es dem
Opfer sehr schwer macht, davon weg zu kommen. Wie will man jemanden der an
Voodoo glaubt, erklären, dass es kein Voodoo gibt? Oder gibt es Voodoo wirklich?
Scientology bewegt sich in ähnlichen metaphysischen Gedankenwelten, in denen
jeder an das glauben soll, was für ihn wahr ist. Und die Wahrheit wird von L.
Ron Hubbard verkündet, der dazu ein Lebenswerk an Schriften, Videos und
Tonbandvorträgen hinterlassen hat, welches jeder einzelne Scientologe gegen
Entgelt studieren muss.
-
- Die Scientology hat eine eigene Sprache. Durch
geschicktes Um'be'deuten bestehender Wörter, werden die Wertvorstellungen und
die Weltanschauung einer Person in einem hohen Mass verändert. L. Ron Hubbard
erschuf im laufe der Zeit, ein ganzes System mit eigenen technischen, philosophischen und
umgangssprachlichen Ausdrücken, die ein normaler Mensch nicht mehr versteht.
Auch dies ein Mittel um Menschen von der normalen Welt abzusondern. Einmal
gefangen in dieser Welt der Phantasien und geistigen Mächten ist es unglaublich
schwierig, diese Wörter und Ausdrücke zurück zu definieren. Ich habe deshalb ein
Glossar geschrieben, welches
spezifische Scientologywörter erklären soll. Die meisten scientologischen
Begriffe sind durch Hyperlinks mit dem Glossar verbunden.
-
- Ich
schreibe auch an einem Buch, das meine Erfahrungen mit Scientology
zusammenfasst. Es ist mein Ziel, dieses Buch zu veröffentlichen. Sei es nun über
einen Verlag, der noch gefunden werden muss, oder direkt hier im Internet.
-
- Trotz allen öffentlichen Diskussionen und Emotionen, möchte ich an
das menschliche Mitgefühl und Verständnis für die Opfer appellieren.
Scientologen sind Opfer und dadurch Täter, doch nur solange, bis sie ihren Weg
hinaus aus diesem verrückten Weltbild gefunden haben.
-
- "Charlie"

|
-
-
- (kurze Zusammenfassung)
-
- Bücher über die technische Seite, die Kurse und die Machenschaften von
Scientology gibt es viele. Doch was mir als Aussteiger fehlte, waren die
Probleme, die Gedanken von Leuten, die dieses Weltbild abzuschütteln versuchten.
Der geistige Weg der Befreiung von Scientology, könnte man sagen. Vieles ist im
laufe meiner Mitgliedschaft bei Scientology durcheinander geraten, manches
musste ich wieder neu lernen, einiges werde ich nie mehr lernen.
-
- Meine
Idee war, meine eigene Verzückung am Anfang meiner Scientologykarriere zu
zeigen, den schnellen Weg in die Kaderetagen einer mittelgrossen
Scientology-Organisation, die Hingabe, die Zweifel, der Absturz, die Sucht und
die unendliche Geschichte von Selbstbeschuldigungen. Das meiste davon passierte
in meinem Kopf. Das seelische Gleichgewicht, innere Ruhe und Selbstbewusstsein,
das sind Dinge, mit denen sich jeder Aussteiger beschäftigen muss.
-
- Ich
hatte das Glück, dass ich schon sehr früh Zugang zur Musik fand und mein grosses
Ziel im Leben, ein Jazzgitarrist zu werden, nie aus den Augen verlor. Während
meiner Mitarbeit in der
Scientology, habe ich dies natürlich sehr vernachlässigt, obwohl ich immer ganz
klar sagte, dass ich meine Musik zu machen habe. (Kam soweit, dass man mir Kurse, um dieses "Problem" zu lösen, andrehen
wollte). Bei den Einstellungsgesprächen wurde sogar versprochen, dass ich eine
Scientology-Band auf die Beine stellen sollte ! ?
-
- Scientologen
versuchen vieles, um jemanden für etwas zu gewinnen. Es ist für sie von Vorteil,
wenn eine neue Person überhaupt nichts von Dianetik oder Scientology gehört hat.
Ich wusste damals, das war 1987 auch nichts davon. Als eingefleischter und
naiver, 22 Jähriger Science-Fiction-Fan begriff ich ziemlich schnell um was es
bei Scientology ging, glaubte an magische Kräfte und den märchenhaften
Verheissungen. Die ausgebildeten Scientology-Verkäufer hatten ein leichtes Spiel mit mir.
-
- Bald
hatte ich dann auch einen Fünfjahres-Vertrag unterschrieben. Ich fühlte mich
zuerst wie im siebten Himmel. Ich war als Mitarbeiter in Flag und hatte dort einige schlechte
Erlebnisse, die ich in meiner Euphorie jedoch schnell wieder vergass. Zurück in
der Schweiz wurde ich dann voll eingezogen. Die ersten Zweifel kamen als ich im
regulären Betrieb mitarbeitete. Ich meine nicht die Zweifel in Bezug auf das Auditing oder meine Zeitspur etc., sondern ob das
wohl richtig sei, so wie Mitarbeiter behandelt wurden. Die meisten hatten
Schulden so wie ich und arbeiteten für einen Hungerlohn.
-
- Ich hatte
einen 15 bis 16 Stunden-Arbeitstag zu bewältigen. Auch Samstag und Sonntag war
ich im Dienste der Scientology an der Arbeit. Schlaf hatte ich nur noch etwa 4-5
Std. pro Nacht. (Ich wurde sogar einmal bestraft, weil ich nicht genug Schlaf
hatte ! ?)
-
- Auditing und Sicherheitsüberprüfungen erlebte ich und ich spendete
Tausende von Schweizerfranken. Ich merkte ziemlich schnell, dass ich keine Zeit
mehr für mein Musikinstrument hatte und so meldete ich mich beim Personalchef.
Da kam aber nicht viel dabei heraus, denn die Organisation war permanent
unterbesetzt. Ich bekam immer mehr Probleme mit dem Bezahlen meiner Raten.
-
- Der
Gedanke an ein Privatleben war in weiter Ferne. Die Scientology-Organisation bot mir als Job das verteilen von
Werbeflyers an. Ich verdiente dabei sehr wenig, machte es nahezu gratis. Es
reichte bei weitem nicht aus um meine Basiskosten zu decken. So machte ich
meinen Job in der Organisation und hatte einfach keine Zeit mehr mich um die
existentiellen Dinge im Leben zu kümmern. Ich bemerkte auch Unstimmigkeiten was
das Ausführen von Richtlinien betraf. Fragen meinerseits wurden abgetan oder es
wurde mit Ethikaktionen
und Bestrafungen gedroht. Als die Chefin der lokalen Organisation mich wieder
einmal zusammenstauchte, riss bei mir der Geduldsfaden. Ich ging. Weinend, aber
ich ging.
-
- Damit war es aber noch nicht vorbei. Ich hatte ein
schlechtes Gewissen und nach vier Monaten und reichlicher Bearbeitung durch
verschiedene Scientologen war ich wieder Mitarbeiter, wieder um 50'000Fr ärmer.
Doch ich wurde befördert, ich durfte die Finanzabteilung leiten. Ich hatte inzwischen rund 140'000
Franken für Scientology ausgegeben und war am Ende meines Kredits. Von diesen
140'000 Franken hab ich etwa für 40'000 Franken Kurse und Auditing erhalten, der
Rest wurde mir als Spende abgeschwatzt oder musste für scientologische
Nebenkosten hinhalten. Ich merkte, dass das, was ich mir unter Scientology
vorstellte nicht das war, was in der Organisation praktiziert wurde. Die
Widersprüchlichkeiten häuften sich. Ich hatte zu dieser Zeit ein eigenes
Geschäft aufgemacht, wofür ich auch noch Zeit benötigte.
-
- Ein zweites Mal bat ich
um eine Reduktion der Arbeitszeit, welche mit der Antwort "Jetzt nicht!" abgetan
wurde. Nach wochenlangen Ethikaktionen, Abwertungen, Comm Ev's, Strafen etc. konnte ich nicht anders als ein zweites Mal
abzuhauen. Endgültig, so dachte ich. Es folgten Depressionen und eine
Todessehnsucht, da ich mich nicht mehr für Vollwertig betrachtete. Ich
versteckte mich, wurde am Anfang fast täglich von Scientologen besucht oder
angerufen. Ich zerfrass mich fast vor Selbstvorwürfen und begab mich in die
Einsamkeit. Ich wurde fast wahnsinnig bei den Gedanken, dass ein
scientologischer Thetan mir
überallhin folgen konnte, meine Gedanken las, mich kontrollierte ........
-
- Ich
hatte lange Zeit, bis ich darüber hinweg kam.
-
- Weg, die Flucht vor mir
und allem um mich herum, war mein einziger Gedanke. Ich verkaufte alles was ich
hatte, kratzte alle restliche Kohle zusammen und ging nach Asien, sozusagen als
Selbsttherapie. Mehr als drei Jahre reiste ich in verschiedenen Ländern umher,
mein Versagen zu vergessen suchend. Jeden verdammten Tag habe ich daran gedacht,
mich selber abgewertet, bis hin zu Selbstmordgedanken ...
-
- Der Grund
wieso ich es nicht tat, was einzig und alleine die Liebe zur Musik und meinem
Instrument. Ich glaubte noch immer ans Auditing, suchte die Schuld nur allein
bei mir selber. Acht lange Jahre ging ich durch meine eigene private Hölle. Im
Wahn versuchte ich verzweifelt herauszufinden, was ich getan hatte, jetzt und in
früheren Leben ...
-
- Ich wurde zum SP erklärt, einem
Feind der Scientology und der Menschheit. Es war auch noch nicht vorbei, als ich
von meinen Reisen zurückkam, es begann eine Zeit des Wiedergutmachungswahns. Ich
wollte wieder ein guter Scientologe sein. Ich bemühte mich kläglich, und gab
auf. Erst viel später erwachte ich aus meiner Ohnmacht, bemerkte was da
geschehen war.
-
- Ich rate jedem, sich Informationen aus verschiedenen
Quellen zu besorgen. Ich hab es nicht getan, vielleicht wäre mir manches erspart
geblieben, wenn ich es getan hätte. Ich begab mich hinein in eine Spirale, aus
der sehr schwer zu entkommen ist. Die Gedankenwelt, das tiefste innere Ich,
Ängste, Hoffnungen, Glauben, alles umgedreht. Für was das alles ?
-
- Vieles musste
neu definiert, zurückgedacht werden, ich musste mir klar über die faschistoiden
Züge dieses Systems werden, ich las viel, lernte und versuchte wieder zu leben.
Ich verglich mit meinen eigenen Erlebnissen, wusste über die höheren Stufen
bescheid, kannte die Xenu-Geschichte, konnte mich mehr und mehr von diesem
Weltbild lösen. Ob's schlussendlich ganz gelingt, steht in den Sternen.
-
- "Charlie",
Nov 97

|
-
|
Tagebuch-Ausschnitte
- Mein Tagebuch ermöglicht mir heute, mich von meinen Gedanken die ich 1993
hatte, zu distanzieren. Es war die Zeit, als ich drohte den völligen Kontakt zur
Umwelt zu verlieren. Ich wohnte in einem Wohnwagen auf einem Campingplatz, war
nirgends bei der Einwohnerkontrolle angemeldet und hatte keinerlei
gesellschaftliche Kontakte mehr.
-
- Scientology hatte mich ausgeschlossen. Ich hatte im Sommer dieses Jahres mein
SP-Declare erhalten. In meiner Verzweiflung versuchte ich durch Selbstauditing
den Gründen meines Versagens auf die Spur zu kommen. Ich benutzte mein Tagebuch
um die Ergebnisse festzuhalten. Sie finden hier Ausschnitte aus diesen meist
handgeschriebenen Dokumenten.
-
- Tagebuch 14.9.1993
-
- ZUSAMMENFASSUNG
-
- Die im folgenden aufgeschriebenen Dinge sind Sachen von denen ich glaube dass
sie sich so zugetragen haben könnten. Sicher bin ich mir aber nicht.
-
- Im Jahre 1968 war ich bei der Gründung der Sea-Org dabei. Mit Ron zusammen
haben wir (eine ganze Gruppe von guten, stolzen und sehr gut ausgebildeten
Scientologen) ein Programm ausgearbeitet um die SPs auf dem Planeten Erde zu
bekämpfen. Verschiedene Programmpunkte wurden nur mit OT-Fähigkeiten ausgeführt.
Dies beinhaltete, verschiedene SPs zu übernehmen und ihre Bereiche in Ordnung zu
bringen. Weitere wurden eliminiert weil sich keine andere Möglichkeit auftat die
im Einklang mit den Dynamiken war.
-
- Das war eine sehr diffizile Sache weil als OT
sehr genau abgewogen werden musste was nun ein Overt war und was nicht. Wenn
Overts begangen wurden mussten diese sofort geas-ised werden, da dies sonst für
die betreffende Person verhängnisvoll sein konnte. Es wurde hauptsächlich das
vorhandene Entheta soweit enturbuliert, dass es sich nicht mehr auf bestimmte
Bereiche auswirken konnte, oder Dinge wurden geas-ised um es zu Handhaben. Ich
war der CS der ganzen Sache und mir war übertragen von Ron die ganze Aktion wie
eine Auditingsession zu Handhaben. Dabei habe ich nicht genug konfrontiert und
so einige übergangene Ladung erzeugt. Im Verhältnis war dies zwar recht wenig,
aber es reichte schon um meine Aufmerksamkeit um weniges zu fixieren.
-
- Im Mai 68
rief uns Ron nach England um die Kommlines von SPs die nach anderen Teilen des
Universums führten herauszufinden. Meine Frau Luiza war auch dabei. Wir begaben
uns als freie Wesen ohne Körper und mit speziellen Prozessen darauf vorbereitet
zum Andromedanebel. Dort gingen wir unseren Aufgaben nach die Erfolgversprechend
zu Enden schienen.
-
- Meine Frau hat jedoch in einem Punkt etwas nicht konfrontiert
und geriet in eine Thetafalle. Sie hatte den Overt begangen ihre Aufmerksamkeit
nicht voll auf die uns gestellte Aufgabe zu richten. Ich wollte wissen was mit
ihr geschehen war und erhielt den Auftrag von Ron dem nachzugehen. Ich fand sie
schliesslich und ich dachte ich könne sie da rausholen. Ich begab mich mit
voller Absicht in die selbe Falle wobei ich mir dachte, dass ich dies zu
konfrontieren wisse.
-
- Dem war aber nicht so, weil ich in dieser Art von Falle
nicht sehr erfahren war und diese bis anhin nur herausauditiert hatte. Ich wurde
verwirrt und dies genügte schon die ersten Fehler zu machen (Overts). Ich habe
die bestehenden Kommunikationslinien abgebrochen, weil ich den Rest der
Missionsmitglieder nicht enturbulieren wollte.
-
- So geriet ich immer weiter in
dieses durcheinander von Licht und Strahlen, bis es anfing weh zu tun. Meine
Frau habe ich nicht mehr gefunden. Zu etwa gleicher Zeit wurde mein Körper auf
der Erde von Agenten des englischen und amerikanischen Geheimdienstes gefangen
genommen. Ich (mein Körper auf dem ich noch genügend Aufmerksamkeit hatte wurde
geschlagen und gefoltert um herauszufinden wo Ron sich befand und um
herauszufinden wie oder was bei Scn so powerful war.
-
- Tagebuch 18. September 1993
-
- Samstag Abend 21.10 Uhr
-
- SCHLUSSFOLGEPUNG ZU MEINEM FALL
-
- Ich habe mit meinem Selbstauditing aus reiner Notwehr angefangen. Ich hatte
keine andere Handhabung. Während der Zeit als Orgstaff habe ich mich nicht
Handhaben lassen, weil ich das Problem nicht als solches erkannte.
-
- Ich stecke mitten in einem Engramm drin, das mich daran hindert aktiv an der
Scientology teilzunehmen. Zudem hindert es mich, mich so zu entfalten wie dies
eigentlich Möglich währe
-
- -Ich habe eine eigene Valenz, die in Scientology schon sehr erfolgreich
war.
-
- -Ich habe eine eigene Valenz die im Musizieren schon mehrere Male
erfolgreich war.
-
- -Ich habe auch eine eigene Schriftstellervalenz die aber in
meinem jetzigen Leben nur wenig zum Tragen kommt. (Ausgenommen im konsumieren
von Büchern)
-
- In der Situation in der ich nun stand, war es Notwendig mich für die eine
oder andere Seite zu entscheiden. Ich habe mich für mich selber (oder meine
eigenen Valenzen) entschieden.
-
- Das Geschehnis, das Engramm, das mich belastet, konnte ich schon als ein
dickes schwarzes Etwas, das da war, in der Staffzeit ausmachen. Ich habe nie zu
jemandem gesagt, wie mich dies beschäftigt. Ich wusste dann auch (mit
Bestätigung eines Auditors) dass ich schon vor diesem Leben Scientologe gewesen
bin. Ich wusste, dass ich mindestens Clear bin, wenn dieses dicke schwarze Ding
da nicht gewesen wäre.
- Am Ende der Confessional-Sitzung glaubte ich zu wissen, dass ich in meinem
früheren Leben OT III gewesen bin. Ich habe das nicht dem Auditor gesagt.
-
- Dieses Datum hat mich die ganze Zeit über verfolgt; Wie kann ein OT III so
heruntergekommen sein, dass er sich nicht einmal genau an die Leben vorher
erinnern kann ?
-
- Irgend etwas muss zwischen der Zeit liegen als ich OT III
attestiert hatte und dem jetzigen Leben. Das dicke, schwarze Ding.
-
- Zum Geschehnis, das Engramm :
-
- Ich habe begonnen dieses Ding zu konfrontieren. Verschiedene Teile davon sind
aufgetaucht (habe ich wiedererschaffen). Dies geschah unter Schmerzen (Emotional
und mit Somatiken, wobei die emotionellen Teile überwiegen) und nicht Glauben
können, was ich da sah. Doch ich machte weiter. Ich hegte den Verdacht, dass
dies alles Dub-ins wahren. Doch laut Definition ist ein Dub-in ein unwissentlich
geschaffenes geistiges Bild, das eine abgeänderte Kopie der Zeitspur ist. Ich
habe, soweit ich das beurteilen kann, diese Bilder mit voller Absicht erschaffen
um etwas über mich herauszufinden. Ein Dub-in ist auch ein eigebildeter Ruckruf
ohne Schmerzen. Dies lässt mich zu dem Schluss kommen, das dieses Geschehnis
wahr sein muss, weil ich Schmerzen verspürte die nicht unerheblich waren.
-
- Es lassen auch auch verschiedene andere Tatsachen finden mit der über den
Wahrheitsgehalt dieses Geschehnisses geurteilt werden kann.
-
- - Seit ich weiss, dass ich meine Kommunikation abschnitt in dem Geschehnis,
fange ich an wieder in Kommunikation mit Anderen zu sein. Auch mit
Scientology.
-
- - Das Bild von der Sea-Org hat meine Verantwortung nach oben
gedrückt, so dass ich gleich anfing meine Situation zu handhaben. Ob ich es nun
glaubte oder nicht.
-
- - Es gibt verschiedene Parallelen zu meinen jetzigen
Verhaltensmustern; Ich neige dazu mich minderwertig zu fühlen und habe das
Gefühl, Dinge, vor allem Menschen nicht handhaben zu können. In dem Engramm
konnte ich die Menschen die mich Folterten auch nicht Handhaben, obwohl ich die
Fähigkeit dazu gehabt hätte. Das Minderwertigkeitsgefühl lässt sich mit dem
damaligen Zerschlagen meiner Realität erklären.
-
- - Ich neige dazu meine
Überwältigung zu dramatisieren. Dies äussert sich schon, wenn ein Druck auf mich
ausgeübt wird, oder wenn ich mit tieftonigen Menschen zu tun habe.
-
- - Mir ist
aufgefallen, dass ich das Böse nicht konfrontieren konnte. Doch in dem Mass wie
mir bewusst wird, was mit mir geschehen ist, beginne ich auch das Böse zu
bekämpfen.
-
- - Ich habe angefangen verschiedene Dinge von früher in meinem
jetzigen Leben in Ordnung zu bringen.
-
- - Ich neige dazu Anaten zu gehen, wenn
ich mich mit diesem Geschehnis befasse.
-
- Andere Mutmassungen :
-
- - Im laufe der Zeit als ich mich mit diesem Ding beschäftigte hatte ich die
Idee einen höheren OT-Level gehabt zu haben. Der Gedanke war OT 30. Aber zu der
Zeit war dieser Level noch nicht veröffentlicht. Es kann aber auch sein, dass
ich als Forschungs-PC für Ron gedient habe und/oder, dass in der Sea-Org viel
höhere Levels zugänglich sind als schon veröffentlicht sind.
-
- - Ich habe die
Idee, dass Ron eine Liability mir gegenüber haben könnte, die gehandhabt werden
muss. Dazu vermute ich auch das dies irgendwo aufgeschrieben sein muss. Es kann
auch sein, dass weil durch die Rettung von Rons Körper die Organisation
Scientology in Liability zu mir steht, die gehandhabt werden sollte.
-
- Ich habe bis jetzt diese Idee verdrängt, wenn ich sie dachte. Es scheint mir
überheblich so etwas anzunehmen.
-
- ZUSAMMENFASSUNG DES EREIGNISSES :
-
- Ich war ein Hochausgebildeter Sea-Org Member, und sehr guter Freund von Ron.
In seinem Auftrag habe ich mich in die Höhle des Löwen begeben und bin dabei
umgekommen.
-
- Ich hänge in einer Thetafalle fest. Dies passierte, als ich von Leuten
gefoltert wurde und meine Aufmerksamkeit geteilt wurde. Ich wurde in den
körperlichen Zustand von Aphatie gedrückt und mein Thetanzustand befand sich am
Ende auf totalem Versagen, weil ich diese Situation, die mich alles kostete,
nicht gehandhabt habe. Ich wurde körperlich mit Drogen und Elektroschocks und
Emotionen (Vergewaltigung meiner Frau und missbrauch sexueller Art an mir
selber) gefoltert. Als Thetan wurde ich mit viel glitzernden Lichtern,
Holographieen und Bewegung nach Innen in einem Verwirrten Zustand gehalten.
-
- -Spielautomaten sind auf dem ähnlichen Prinzip aufgebaut. Darum die
Dramatisation. Mein Körper wurde absichtlich unter ein fahrendes Auto gestossen.
Ich konnte einmal noch flüchten, wurde aber wieder eingefangen.
-
- Tagebuch 19. September 1993
-
- NEUE DATEN :
-
- Nachdem ich den Kopf des Körpers von P. J. Thompson verlassen hatte, blieb
ich nur kurz bei dem abgemagerten toten Körper. Er war offensichtlich nicht mehr
zu gebrauchen, da der Kopf zerquetscht war. Ich war verwirrt, doch zugleich
wusste ich, dass ich einen neun Körper haben musste um die Dinge handhaben zu
können, die mir geschehen waren. So schwebte ich durch London und mein Interesse
wurde von einem Liebespaar geweckt, die sich gerade Liebten.
-
- Ich schaute zu und
plötzlich befand ich mich in dem Kopf des Mädchens. Ich flühlte alle ihre
Emotionen und wusste, dass sie etwa 14 oder 15 Jahre alt war. In diesem Körper
habe ich dann mit vielen Männern und Frauen Sex gemacht. Ich befand mich ein
paar Monate in diesem Körper, als ein Mann der Anspruch auf diesen Mädchenkörper
zu haben glaubte, mich anfing zu schlagen und zu Würgen. Er würgte diesen Körper
solange bis er tot war. Ich blieb bei diesem Körper und schaute zu wie der Mann
ihn im Wald verscharrte. Ich war so verwirrt, dass ich nicht mehr ein noch aus
wusste.
-
- Ein Postulat war, von hier zu verschwinden und mein Glück woanders zu
versuchen. Ich trieb über Europa und da sah ich Kinder, die in einer schönen
Gegend zwischen Mietshäusern auf einem Baum spielten. Ich ging in den Kopf eines
Buben hinein und gleich darauf brach der Ast auf dem der Bube stand und brach
sich das Bein. Ich dachte wegen des Schmerzes nicht mehr herausgehen zu können
und so übernahm ich die Identität dieses Jungen.
-
- Er blieb selber noch eine Weile
in dem Körper doch er merkte, dass er keine Kontrolle mehr über ihn hatte. So
ging er fort. Ich habe aus Angst entdeckt zu werden die Bank des Jungen
dramatisiert und versucht mich zu vergessen, was schnell gelang. Der Junge dem
ich den Körper gestohlen hatte blieb lange noch in der Nähe und zwischendurch
befand er sich auch wieder im Kopf des Körpers. Ende 1985, Anfangs 1986 verliess
er den Körper endgültig.
-
- Mehr zu dem Mädchenkörper.
-
- Ich bin in den Kopf des Mädchens gegangen, weil ich dachte dass sie sich sehr
wohl und geliebt fühlte. Ich wollte das auch haben. So bin ich in den Kopf
hinein urn ihre Wahrnehmungen zu haben. Da ich auf einer tiefen Tonstufe mich
befand konnte ich nicht mehr aus dem Körper heraus und erlebte mit was sie
trieb. Sie hatte viele Beziehungen zu Männern und Frauen mit denen sie regen
Sexualverkehr hatte. Ich stimmte damit überein und liess sie gewähren. Sie hatte
keinerlei Sexuelle Hemmungen und war auch abnormalen Praktiken nicht abgeneigt.
Sie war sehr tieftonig. Nach kurzer Zeit dachte ich, ich wäre sie und ich
identifizierte mich mit ihr. Die Berechnung war, wenn ich geliebt werden will
muss ich nur meinen Körper hergeben und alles mit mir machen lassen.
-
- Mehr zu P.J.Thompson
:
-
- Auch diesen Körper habe ich gestohlen, was jedoch im Auditing angeschaut
wurde. Ich war gerade gestorben als Diango Reinhardt und ich wollte nach
Amerika. Dort sah ich eine Gruppe von Leuten vor einem Haus warten und ich
dachte das da ein Konzert wäre. Es wurden Dianetikkurse gemacht. Ich ging in den
Kopf eines Burschen hinein und dieser war so erschrocken, dass er gleich abhaute
und mich allein in dem Körper liess. Ich konnte ihn doch nicht einfach fallen
lassen und selber auch verschwinden so blieb ich in dem Körper und behielt ihn.
Ich machte Kurse in Dianetik und Scientology und bekam Auditing. Ich wurde
Mitarbeiter und war viel mit Ron zusammen. Dort lernte ich auch meine damalige
Frau kennen. Luiza. Wir heirateten und gaben und das ewige Treueversprechen, das
über den körperlichen Tod hinaus gültig war.
-
- Ich half mit bei der Verbreitung von Scientology und war sehr gut
ausgebildet. Ich half auch in der frisch gegründeten Sea-Org mit, die damals aus
einer sehr starken Clique bestand. Zu dieser Zeit wurden von der bösen Seite
massive Gegenanstrengungen unternommen uns zu stoppen. Es entwickelte sich so
etwas wie ein Krieg und gute Leute von uns sind gefallen. Doch wir hatten die
Technologie. Ich selber wurde auch unter einem Vorwand verhaftet und
gefoltert.
-
- Ron und unsere Gruppe befanden sich in London und wir hatten unsere Körper in
ein Hotel gebracht um uns der Aufgabe zu widmen die Ron uns zugedacht hatte. Wir
wahren dazu ausersehen andere Planeten zu missionieren und die Scientology da
aufzubauen. Wir befanden uns auch auf Beobachtungsmissionen als es geschah.
Regierungsbeamte stürmten das Hotel und Ron konnte seinen Körper im Letzten
Moment in Sicherheit bringen weil sich ein paar von uns opferten und mit den
Leuten zu kämpfen anfingen. Die Beamten nahmen uns mit auf ihr Revier als sie
merkten, dass Ron flüchten konnte. Wir wussten, dass wir von jemandem verraten
sein mussten, da sonst kein Aussenstehender wusste wo wir uns befanden.
-
- Während des Verhörs sah ich den Verräter und tötete seinen Körper aus Wut mit
Theta-Kräften. Ich habe dies dann bereut und da ich das gemacht hatte habe ich
mich auch nicht gegen meine späteren Peiniger gewehrt, obwohl ich es hätte tun
sollen. Meine Realität ja, mein ganzes Verstehen wurde am laufenden Band
abgewertet und ich war am Ende der Verhöre nichts anderes als ein Wrack.
Drogensüchtig, Unfähig und dem Tode nahe. Ich befand mich ja zu dieser Zeit auch
in einer Thetafalle aus der ich nicht mehr herauskam und so hatte ich dann nicht
mehr genug Aufmerksamkeit übrig um die Verhöre handhaben zu können.
-
- Es gelang
mir jedoch einmal zu flüchten, doch nach kurzer Zeit hatten die Agenten mich
wieder eingefangen und wollten wieder die gleichen Fragen beantwortet haben.
Mein Postulat war, dass ich nichts sage, und dass ich die Scientology und Ron
nicht verraten werde. Um keinen Preis. Dies hinderte mich aber auch später
irgendwas über Scientology zu sagen. Sogar als ich in der Org war und dies, was
mir geschehen war, hätte sagen können hat mich dieses Postulat daran
gehindert.
-
- Als nun ziemlich offensichtlich war, dass ich den Leuten da nicht mehr
entkommen konnte versuchte ich mich selber umzubringen. Ich wollte raus aus
diesem Körper doch ich wüste auch, dass es für mich sehr viel schwieriger sein
würde das Geschehnis zu handhaben, und als Thetan wollte ich den Status und die
Freundschaft die ich in der Scientology hatte, nicht aufgeben.
-
- Es war ein Muss, kann aber nicht weil ....
-
- Ich versuchte den Körper keine Nahrung aufnehmen zu lassen, so dass er
verhungern müsste. Oder ich würgte mich selber, aber das alles half nichts, denn
ich wurde daran gehindert, weil diese Leute dachten ich hätte noch nicht alles
gesagt. Dabei habe ich ihnen nur verschwiegen wo Ron sich aufhält oder aufhalten
könnte. Der Rest über die Arbeit der Scientology und den Thetan war die volle
Wahrheit, aber sie wollten es nicht glauben. Ale ich dann nicht mehr brauchbar
erschien wurde ich zu einer einsamen Gegend gefahren wo ein Mann dann mit mir am
Strassenrand lief. Das Auto beschleunigte und kam von hinten die Strasse
entlang. Kurz bevor es vorbeifuhr stiess mich der Mann auf die Strasse wo ich
von dem Auto überfahren wurde. Der Kopf und der Brustkorb wurden dabei
zerquetscht.
-
- Tagebuch 20. September 1993
-
- Overt 3 Dynamik
-
- Ich habe aus Rache meine Feinde und dabei auch unschuldige Menschen gemordet,
in dem ich OT Kräfte anwandte. Ich habe ein Haus in Brand gesteckt worin ausser
meinen Feinden und Peinigern auch unschuldige Leute darin Verbrannt sind.
-
- Im August 1968 oder 1969 habe ich meinen Körper nach Foltern durch einen
absichtlich herbeigeführten Autounfall verloren. Die zwei Leute die das taten
haben dies im Auftrag jemand anders gemacht. Ich bin ihnen gefolgt um zu sehen
wohin sie gingen. Sie gingen zu einem grossen Hans in London und ich folgte
ihnen weiter ohne meinen Körper und voller Wut und Rachegelüsten. Im Haus selber
habe ich diese beiden Leute in ein Büro gehen sehen und darin befand sich auch
der Mann der die Befragung ganz am Anfang durchgeführt hatte. (A1s ich
gekidnappt wurde) Ich sah die Gas1eitung am Fenster und habe diese mit einem
Strahl geöffnet. Nach einer Weile als einer der Männer sagte, es rieche nach Gas
habe ich es entzündet und eine grosse Explosion verursacht. Alle drei
verbrannten sofort.
-
- Ich bin sofort weggegangen um in meiner Wut mit diesem
Psychiater abzurechnen, der mich unter Drogen gesetzt hatte und mit E1ektroscks
versuchte Antworten aus mir heraus zu bekommen. Ich liess ihn ganz qualvoll
sterben wobei ich ihm zu erkennen gab wer ich bin. Ich habe ihm das Gehirn
zusammen gedrückt und dann wieder das Herz, so dass er Wahnsinnsschmerzen hatte.
Er starb als ich ihm sein Gehirn einmal zu fest zusammendrückte, da liess ich
ihn liegen. Ich begab mich zurück zu dem grossen Hans wo die Feuerwehr
inzwischen angekommen war. Ich begab mich in das Hans und habe unschuldige
Menschen, die mir nie etwas taten sterben sehen. Sie sind elendiglich in den
Flammen umgekommen. Ich bin weinend durch das Haus gestürmt und wollte nicht,
dass die Leute sterben, so habe ich beschlossen nie wieder Thetankräfte
anzuwenden, weil alle diese Leute meinetwegen umgekommen sind.
-
- Ich habe das ganze Haus in Flammen aufgehen sehen und wusste dass ich dies
getan hatte. Danach bin ich in der Stadt herumgeirrt und habe postuliert, dass
ich das alles vergessen werde.
-
- Änderung: Ich sah diese drei Männer in dem Büro und habe sie mit Strahlen
gequä1t und einen nach dem anderen verbrannt. Durch die Hitze ist dann die
Gasleitung explodiert. Dann bin ich die anderen Suchen gegangen wobei ich noch
zwei fand. Den einen habe ich gegen eine Wand geworfen und dem anderen habe ich
bei lebendigem Leibe den Kopf abgerissen. Dann wollte ich auch sie verbrennen.
Andere Leute in den Räumen haben das mitgekriegt, und so habe ich das Haus
weiter in Brand gesteckt. Etwa sechzehn oder achtzehn Leute sind dabei ums Leben
gekommen. Unter anderem auch ein etwa 6 Jähriges Mädchen. Ich bin wie ein Irrer
durch dieses Gebäude gestürmt und habe Gegenstände zermalmt und die Gas1eitungen
in Brand gesteckt.
-
- Tagebuch 30.10.1993
-
- Zeit: 21.20 Uhr
-
- Heute habe ich wieder gespielt im Spielsalon. Ich frage mich, wie lange das
noch weitergehen soll. Ich weiss ja genau, wie ich mir damit selber schade und
dass ich dieses Geld viel besser verwenden könnte. Nur, es ist wie ein Zwang.
1st es, dass ich versuche meine Einsamkeit zu verdrängen indem ich stundenlang
in einen Spielautomaten glotze, oder was denn ?
-
- Ich weiss, dass ich PTS bin
doch ich habe nicht die Möglichkeit dies zu Handhaben, weil ich Engramme
diesbezüglich habe. Ich kann nur damit umgehen lernen. Ich kann mich
zusammennehmen bis zum nächsten Zusammenbruch. Ich bin alleine. Ich halte mich
vor vielem zurück. Habe ich Overts gegen die Dinge und Personen gemacht die ich
nicht haben kann ?
-
- Ich weiss es nicht. Wenn, dann müssen dies sehr grosse
Overts sein, denn ich leide sehr darunter. Ich will mein Leben nicht so weiter
leben. Ich habe manchmal Selbstmordgedanken, doch ich weiss, und das ist meine
Hölle, dass ich ewig lebe. Selbst wenn ich mich umbringe werde ich noch da sein
und unter mir selber leiden. Auch ohne Körper. Erzahlen kann ich dies auch
niemanden1 denn wer ausser einem Scientologen hat denn schon eine solche
Realität ?
-
- Einen Auditor, das ist es was ich brauche, doch wie ich halt so
bin, habe ich mir das selber verbaut. Ich könnte mich Ohrfeigen deswegen. Alles
was ich mir selber aufbaue mache ich mir selber wieder kaputt. Ich fühle mich
wie in einem Käfig und weiss, dass ich Hilfe benötige, doch ich schiesse auf
diejenigen die mir helfen wollten. Philip guter Freund, was habe ich gemacht
?
-
- Ich habe es sogar mit dir versaut. Ich liebte dich wie ein Freund einen
Freund liebt, doch selbst dies habe ich mir zerstört. Was kommt denn noch alles
?
-
- Ich habe nicht einmal den Mut eine Frau zu suchen. Ich halte mich davor
zurück. Und nebenbei mache ich mir etwas vor. Ich versuche ein guter Mensch zu
sein, doch was mache ich mit mir selber ?
-
- Ich liege in seelischen Fetzen,
ängstlich jemandem zu Schaden, doch - Ich ziehe mir das alles selber rein. Wie
soll ich dies jemals in Ordnung bringen ohne Scientology. Ich weiss, dass dies
meine letzte Chance ist, die Sache in Ordnung zu bringen und dabei bin ich auch
auf den Goodwill dieser Leute angewiesen. Ich weiss nicht was ich tun werde wenn
es nicht klappt. Ich weiss es wirklich nicht. Bin ich wirklich ein solches
Schwein gewesen, dass mir das alles passiert ?
-
- Was habe ich bloss getan ?
-
- Was ?
-
- Muss das wirklich sein, dass ich mich vor seelischen Qualen
regelmässig innerlich auffresse ?
-
- Mit niemanden kann ich darüber reden weil
ich weiss, dass ich nicht verstanden werde.
-
- "Charlie"

|
|