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NZZ, 07.12.2003
 
"Pegelstand hoch" in Arles
 
Die Hochwasserkatastrophe in Südfrankreich fordert ein siebtes Todesopfer In den Hochwassergebieten Südfrankreichs ist die Zahl der Todesopfer am Samstag auf sieben gestiegen. In gewissen Regionen normalisiert sich die Lage langsam. Doch nicht überall kann Entwarnung gegeben werden. In Arles steht noch immer ein ganzer Stadtteil unter Wasser.
 
Die Schäden in Südfrankreich lassen sich noch nicht beziffern. Die Versicherer haben aber in Anzeigen bereits angekündigt, sich äusserst kulant zu zeigen. Auch andere nutzen die Flut für die Pflege von Kundenbeziehungen. Helfer von Scientology sollen sich gezielt an Hochwasseropfer heranmachen, teilt die französische Anti-Sekten-Stelle warnend mit. Die Opfer könnten sich nach so viel Anteilnahme verpflichtet fühlen, die Beziehungen zu Scientology aufrechtzuerhalten.
 
 
La Liberte, 05.12.2003
Lausanner Chef-Scientologin verurteilt
 
Wie die in Fribourg erscheinende Tageszeitung „La Liberté“ meldet, ist die Chefin der Lausanner Scientologen, Suzanne Montangero, auch in zweiter Instanz schuldig befunden worden, ein ehemaliges Scientology-Mitglied diffamiert zu haben. Damit wurde ein erstinstanzliches Urteil vom Mai bestätigt, als Frau Montangero zu 15 Tagen Haft auf Bewährung und 2000 Franken Wiedergutmachung verurteilt worden war. Ausserdem hat sie die Prozesskosten in Höhe von 5000 Franken zu tragen.
 
Opfer der verbalen Attacken ist Jean-Luc Barbier, der sich 15 Jahre im Scientology-Zentrum von Clearwater/Florida aufgehalten und zehn Jahre nach seinem Ausstieg eine Hilfsorganisation für die „Opfer von Dianetik und Scientology“ gegründet hatte. In einem Leserbrief unterstellte Suzanne Montangero, dass es Barbier nur darum gehe, Scientology zu erpressen. Dies sahen beide Instanzen der Lausanner Justiz als Diffamierung an. Noch ist nicht entschieden, ob die Verurteilte das Verfahren an das Schweizer Bundesgericht weiterziehen wird.
 
 
www.morgenpost.de, 05.12.2003
Verfassungsgericht weist Klage von Scientology gegen Beobachtung ab
 
Das Verwaltungsgericht hat eine Klage der Scientology-Organisation gegen den Verfassungsschutz in der Hauptstadt abgewiesen. Die Klage sei unzulässig, da kein Rechtsschutzbedürfnis vorliege, urteilte das Gericht gestern. Der Verfassungsschutz hatte die Beobachtung von Scientology Mitte des Jahres eingestellt (Aktenzeichen: VG 27 A 40.03). Die Organisation mit Sitz in München wollte die Feststellung erreichen, dass die rechtlichen Voraussetzungen für eine Beobachtung nicht vorliegen. Dies wäre wegen der bereits eingestellten Beobachtung nur noch eine hypothetische Frage, meinten die Richter.
 
Scientology hatte sich in seiner Klage zugleich gegen die Aufnahme der Organisation in den Verfassungsschutzbericht Berlins 2002 gewandt. Dies sei rechtswidrig gewesen, stellte das Gericht fest. Ein Vertreter des Landes räumte in der Verhandlung ein, dass keine verfassungsfeindlichen Bestrebungen festgestellt wurden. Laut Gericht dürften nur aktuelle feindliche Bestrebungen gegen die Verfassung in dem Bericht erwähnt werden. Laut Gerichtsangaben erklärten beide Seiten die Sache für erledigt. Nach einem früheren Urteil des Verwaltungsgerichts war die Überwachung von Scientology in Berlin mit nachrichtendienstlichen Mitteln wie V-Leuten verboten worden. Die Kosten des jetzigen Verfahrens muss das Land tragen.
 
 
Pforzheimer Zeitung, 29.11.2003
Geborgenheit als Köder für Menschen
 
KARLSRUHE. Nach Jahren relativer Ruhe nehmen die Aktionen der Scientology-Sekte wieder zu. Davon ist Dieter Behnle, Chef der Karlsruher Polizeibehörde, überzeugt. Auf einer Veranstaltung der Karlsruher Jungen Union zum Thema "Sekten" verwies der Scientology-Experte Behnle auf die jüngsten Aktionen in der Stadt.
 
Beeinflussbare Jugendliche
 
So hatte Scientology bereits vor rund drei Wochen ein Info-Zelt auf dem Marktplatz stehen. Die nächste Aktion ist für den 3. Dezember auf dem Kronenplatz geplant. Für Behnle ein Grund zur Sorge, denn am Kronenplatz befindet sich auch das Jugend- und Begegnungszentrum. Jugendliche gelten als besonders beeinflussbar.
 
Behnle wäre deshalb auch froh, wenn sich - wie schon vor drei Wochen - wieder eine Gruppe finden würde, die den Scientologen das Feld streitig macht.. Seinerzeit war die Junge Union gemeinsam mit dem Verein "Ausstieg" vor Ort und sorgte allein mit ihrer Anwesenheit für Unruhe. Der Verein "Ausstieg" mit Sitz im südpfälzischen Jockgrim kümmerte sich ursprünglich vor allem um ehemalige Mitglieder der Zeugen Jehovas, inzwischen spielt die Sektenproblematik insgesamt eine Rolle. Ziel ist es insbesondere, junge Menschen vor einem Beitritt zu warnen. Was nicht ganz einfach ist, denn Sektenmitglieder wie die Zeugen Jehovas treten in der Regel sehr freundlich auf und vermitteln den Betroffenen das Gefühl einer totalen Geborgenheit. Genau das also, was vielen Menschen fehlt und der erste Schritt in die Sekte ist oft schnell getan. Je stärker man dann eintaucht, desto schwieriger ist es, sich wieder zu lösen.
 
Stephan Wolf, selbst über 20 Jahre lang "Zeuge", weiß genau, wovon er spricht. "Wer bei den Zeugen aufwächst, hat keinerlei Kontakte nach außen. Zeugen sind dermaßen weltfremd, das können normale Menschen gar nicht nachvollziehen." Für Sylvia, die ihren Nachnamen nicht genannt wissen will und die in die Sekte hinein geboren wurde, war "das da draußen die Satanswelt. Alle Menschen waren schlecht und der Verdammnis ausgeliefert, Bücher und Filme waren Satanswerk." Dass die Zeugen Jehovas von normalen Menschen verspottet werden, bekräftigt sie nur in ihrem Glauben, schließlich wurde auch Jesus verspottet. Die alles umfassende Isolierung ist durchaus gewollt, denn wer die Zeugen verlassen will oder wegen zu kritischer Fragen verlassen muss, fällt aus seinem bisherigen sozialen Netz in ein Nichts. So kuschen die meisten und schlucken die Widersprüche. Auch die Schamgefühle, die Sekte nicht eher durchschaut zu haben, verhindern oft den Ausstieg. Immer die gleiche Masche.
 
Scientologen und die Zeugen Jehovas sind übrigens nicht die einzigen Gruppierungen, die die Karlsruher Polizeibehörde derzeit im Blick hat. Auch das "Universelle Leben" - das in der Post-Galerie ein Ladengeschäft betreibt und auf dem Wochenmarkt präsent ist - oder "Weg zur Freude", dessen "Tempel" beim Kühlen Krug an der Südtangente steht.
 
Die Masche sei immer die gleiche. Neue Mitglieder werden mit Geborgenheit geködert, mit "Love-Bombing" wie Behnle sagt, und mit einem verblüffend einfachen Weltbild, das für alle Probleme eine Lösung hat. Doch meist geht es allein darum, Geld für die Organisation zu sammeln.
 
Behnle zufolge tut der Staat nichts gegen Sekten. Er habe gegenüber Religionsgemeinschaften eine absolute Neutralitätspflicht. Anders sieht es bei Scientology aus. Das sei eindeutig ein Wirtschaftsunternehmen, das unter dem Deckmantel der Religion Geld verdienen will.
 
Grund für hysterische Reaktionen, die noch vor zehn Jahren die Diskussion beherrschten, bestünde allerdings nicht. Die Organisation sei längst nicht so präsent, wie sie selbst stets glauben machen will. Weltweit gebe es nur rund 100 000 Scientologen, in Deutschland 5000. Unterschätzen dürfe man Scientology aber auch nicht, denn deren Mitglieder seien ausgezeichnet geschult und verstünden es, neue Mitglieder zu werben.
 
 
Neue Zürcher Zeitung, 24.11.2003, Joachim Güntner
Toleranzübung auf problematischem Felde Scientology und der "Fall" Besier
 
Wie hältst du es mit Scientology ? In Deutschland ist das eine Gretchenfrage. Weil er Toleranz für den umstrittenen Verein verlangte, griff man den Direktor des Hannah- Arendt-Instituts als "Sektenanwalt" an. Sein Forschungsprojekt blieb auf der Strecke.
 
Vernichtend war das Echo, das Gerhard Besier erfuhr, als bekannt wurde, was der frischgebackene Direktor des Hannah-Arendt-Instituts Mitte September bei der Eröffnung einer Filiale der Scientology-Organisation in Brüssel gesagt haben sollte. Vor allem die Formulierung, Scientology stehe "in der ersten Reihe derjenigen, die für die Akzeptanz von religiöser Vielfalt kämpfen", erzürnte die Kritiker. In Deutschland gilt der Verein als Seelenverführer mit vorrangig wirtschaftlichen Zielen. Ob Besier, der in Brüssel ein kurzes freies Statement in englischer Sprache abgegeben hat, korrekt zitiert worden ist, steht dahin - unstrittig indessen ist der Tenor seiner Rede: ein Plädoyer für Toleranz gegenüber Scientology im Namen der Religionsfreiheit. Was wäre dagegen einzuwenden? Dass man lautere Argumente in den Vordergrund rückt, dabei aber die Interessen des Vereins im Hintergrund belässt. Der Beauftragte für Weltanschauungs- und Sektenfragen der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsen kommentierte sogleich: "Besier vollzieht als Totalitarismusforscher einen Schulterschluss mit einer totalitären Vereinigung." Die Feuilletons intonierten ähnlich, und in Dresden, am Sitz des Hannah-Arendt-Instituts, musste der Direktor geloben, sich künftig mit Äusserungen zurückzuhalten. 
Nach amerikanischem Muster
 
Vor seiner Berufung nach Dresden hatte Gerhard Besier in Heidelberg den Lehrstuhl für Historische Theologie und Konfessionskunde inne; zum Totalitarismusforscher schien er durch seine Untersuchungen zur Rolle der Kirchen nach 1933 und im SED-Staat qualifiziert. Seit Jahren streitet Besier für eine Religionsfreiheit nach amerikanischem Muster. Ihm zur Seite stehen dabei prominente Konservative wie der Staatsrechtler Martin Kriele, der kürzlich verstorbene Soziologe Erwin K. Scheuch oder der Philosoph Hermann Lübbe, der über die vielfältigen, auch fundamentalistischen Formen der amerikanischen Frömmigkeit Lobendes zu berichten weiss. Die "grössere Säkularisierungsresistenz" der modernen amerikanischen Kultur, schreibt Lübbe in einem von Besier und Scheuch herausgegebenen Sammelband, gründe in ihrer "grösseren Pluralismusfähigkeit" und werde ausserdem durch die "Selbstorganisationskraft einer Gesellschaft ohne Traditionen der Staatszuständigkeit für Fragen des Lebensglücks und des Heils" begünstigt.
 
Man kann fromm und zugleich modern, demokratisch sowie ein Freund rechtsstaatlicher Verfassungen sein, lautet diese Botschaft. Lebenspraktisch sei das alles vereinbar, Dirigismus von oben schade nur. Das passt nahtlos zu Besiers Polemiken gegen das "Religionsmonopol" der Grosskirchen und die "Sektenhysterie" der "neuen Inquisitoren" (Buchtitel) in Deutschland. Mit der Invektive sind auch Verbraucherschützer gemeint. Denn die inquisitorischen Allüren, die Besier bei den allzu zahlreichen evangelischen und katholischen Sektenbeauftragten diagnostiziert, wittert er ebenso bei jenen Kräften in der Politik, die das als "Psycho-Markt" etikettierte Angebot aus Therapien und Beratungen durch ein "Lebensbewältigungshilfegesetz" regulieren möchten. Hamburg ist mit einem solchen Vorhaben gescheitert, Bayern nimmt zurzeit einen neuen Anlauf.
 
Therapeutisches Heilsversprechen
 
Mit Scientology hat dies unmittelbar zu tun, denn bekanntlich bezieht die Psychogruppe ihre Zugkraft nicht aus ihrer krausen, Science-Fiction mit fernöstlichen Weisheiten und psychoanalytischen Versatzstücken verquirlenden "Theologie", sondern aus ihrem therapeutischen Heilsversprechen: Eine "dianetische" Behandlung soll die Vereinsmitglieder von schmerzhaften Erinnerungen ("Engrammen") und Irrationalismen ("Aberrationen") befreien, bis endlich ein jeder als restlos Therapierter ("Clear") grösster geistiger Freiheit und wahren Glücks teilhaftig werde. Die Ideologie der individuellen Selbstverbesserung ist typisch für amerikanische Religionen, hinzu kommen bei Scientology die erzieherischen Elemente, die Anforderungen an Disziplin und Leistung. Mit der Attraktivität solcher Postulate für konservative und rechtsliberale Gemüter lässt sich wahrscheinlich erklären, wieso der Verein auch diesseits des grossen Teichs Verteidiger findet - selbst wenn diese, wie Lübbe, Besier oder Scheuch, dem scientologischen Psychogebäude nichts abgewinnen können.
 
Besiers Brüsseler Auftritt differenzierter zu betrachten, war den deutschen Meinungsmachern nicht möglich. Als ruchbar wurde, dass der Kirchenhistoriker und seine Frau schon seit Heidelberger Tagen an einer Studie über Scientology sitzen, für deren empirischen Teil sie Zugriff auf die Mitgliederdatei erhalten hatten, schien klar: Ein solcher "Vertrauensbeweis" der für ihre Geheimniskrämerei bekannten Organisation konnte nur auf Verbundenheit schliessen lassen. Mochte der Protestant Besier auch seine weltanschauliche Distanz zu Scientology beteuern - die "Bild"-Zeitung hielt dies nicht davon ab, in Dresden eine Angstkampagne unter Besiers Nachbarn zu lancieren. Als dann die "FAZ" und "Der Spiegel" den Druck erhöhten und die "Süddeutsche Zeitung" prognostizierte, Besier werde, nachdem er bereits die Standhaftigkeit der Zeugen Jehovas gegenüber dem NS-Regime gewürdigt habe, nun wohl für Scientology eine "quasi-offizielle Unbedenklichkeitserklärung" liefern, knickte das Kuratorium des Hannah-Arendt-Instituts ein: Das Vertrauen, das man dem Direktor einst ausgesprochen hatte, galt nicht mehr. Besier fand sich bereit, auf eine Publikation seiner Studie zu verzichten.
 
Was ihren argumentativen Kern angeht, werden gegen Besier zwei substanzielle Einwände geltend gemacht. Zum einen findet man es irreführend, für Scientology Religionsfreiheit einzufordern - wo doch die von Bewegungsgründer Ron L. Hubbard gebraute Mythologie die Rede von Religion wahrlich nicht verdiene. Zum anderen wirkt es grotesk, dass Besier ausgerechnet diese Organisation zum Vorkämpfer der Toleranz kürt. Die Einschätzung, wonach Scientology ein auf Schröpfung der Mitglieder bedachter und die Menschen in ihrem Denken vereinnahmender Wirtschaftskonzern sei, ist in Deutschland gang und gäbe - erinnert sei an das Wort des einstigen Sozialministers Blüm, der Scientology mit Billigung eines deutschen Gerichts als "menschenverachtendes Kartell der Unterdrückung" bezeichnet hat.
 
Auf die Frage, ob Scientology eine Religion heissen dürfe, wird man in der wissenschaftlichen Literatur sowohl bejahende wie absprechende Antworten finden. Gerhard Besier, nach seiner eigenen Einschätzung befragt, erklärt, dies lasse sich nicht absolut, sondern nur "religionsvergleichend" beurteilen. Überhaupt hält der Kirchenhistoriker den Vergleich für den "Königsweg" seiner Disziplin. Man fragt sich allerdings, wo dabei die Massstäbe bleiben, wenn er in der "Süddeutschen" politische Bedenken mit dem lapidaren Hinweis kontert, totalitäre Züge gebe es bei vielen Religionen. So hat Besiers Mitstreiter Scheuch einmal eine Warnung des bayrischen Innenministeriums vor manipulativen Psychotechniken ins Lächerliche gezogen, indem er replizierte: "Nun gibt es zweifellos die Techniken der Beeinflussung wie Gottesdienste in abgedunkelten Räumen mit gemurmelten Formeln und unter Verwendung von Weihrauch. Wer wird daraus der katholischen Kirche einen Vorwurf machen, sie manipuliere ihre Gläubigen?"
 
Dürftige Beweislage
 
Die Anschuldigungen gegen Scientology sind Legion: Aussteiger berichten, die Vereinigung verlange von ihren Anhängern die Preisgabe der Persönlichkeit, sie drangsaliere unzuverlässige Mitglieder, erkläre Kritiker zu Freiwild, verletze permanent Grundrechte und unterwandere Wirtschaft und Politik.. Für Besier und Gleichgesinnte riecht das verdächtig nach "Dämonisierung". Mit Blick auf den Vorwurf schwerer krimineller Handlungen fragt der Staatsrechtler Kriele: "Warum gibt es keine Verurteilungen, nicht einmal Anklagen?" Auch der derzeitige Verfassungsschutzbericht des Bundesinnenministeriums bietet eine höchst dürftige Aktenlage, die kaum erklärt, warum Scientology seit sechs Jahren unter Beobachtung steht. In der Vergleichsstudie der Politologen Werner Billing und Michael Sauer, "Opus Dei und Scientology", fallen gar die Begriffe "Folter" und "Mord". Sicher, es gibt monströse Textpassagen im Werk Ron Hubbards. Und als Maschine zum Geldmachen trägt Scientology abstossende Züge. Tatbeweise für Gewaltakte der Organisation aber fehlen.
 
Vergangene Woche hat das sächsische Wissenschaftsministerium den Fall Besier zu den Akten gelegt. Man hofft auf Ruhe. Die Studie über Scientology, die erste auf empirischer Basis und schon darum ein Desiderat, wird nicht erscheinen. Die Wissenschaft kneift, der Alarmismus hat triumphiert. Mit dem Zutrauen in die Diskursfähigkeit der deutschen Öffentlichkeit ist es bei derartigen Fragen nicht weit her.
 
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